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	<title>Linupedia.org - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-23T14:25:11Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Mountpoint&amp;diff=27962</id>
		<title>Mountpoint</title>
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		<updated>2010-12-24T20:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Atalanttore: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Mountpoint bezeichnet man ein [[Directory|Verzeichnis]] im Dateisystem, das als Einhängepunkt für andere Dateisysteme benutzt wird. Für die [[Zugriffsrechte]] des Dateisystems das dort eingehängt wird, ist neben den Optionen für den Befehl zum Einhängen, auch die Zugriffsrechte des Mountpointes selbst, von Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mounten wird Name und Pfad des Mountpoints virtuell vor den Pfad/Dateinamen des eingehängten Dateisystems gesetzt, so dass eine Datei im Dateisystem dann über den sich daraus ergebenden Gesamt-Pfad-Namen spezifiziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel:&lt;br /&gt;
* auf einer CD gibt es die Datei '''Kapitel_1/Abschnitt_1.txt'''&lt;br /&gt;
* Mountpoint zum Einhängen dieser CD ist '''/data/Buch'''&lt;br /&gt;
* nach mounten kann die Datei mit '''/data/Buch/Kapitel_1/Abschnitt_1.txt''' im Linuxsystem angesprochen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
An einen Mountpoint werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Das Verzeichnis muss auch nicht zwingend leer sein, um dort ein Dateisystem einzuhängen. Theoretisch könnte also jedes Verzeichnis zu einem Mountpoint werden. Der [http://www.pathname.com/fhs/pub/fhs-2.3.html Dateisystem Hierarchie Standard] für Unix und UNIX-verwandte Betriebssysteme regelt jedoch die Benutzung und Benennung der Verzeichnisse. Daraus ergeben sich '''Sollbruchstellen''' im Dateisystem, also bestimmte Verzeichnisse, an denen innerhalb des Dateibaums ein Verzeichnis zum Mountpoint genutzt werden kann. Meistens werden die Mountpoints schon bei der Grundinstallation bestimmt. Später kommen meist nur weitere Mountpoints für Benutzer oder Applikationsdaten hinzu. Schon bei der Installation wird das Verzeichnis '''/mnt''' angelegt. Es ist dafür vorgesehen, um kurzfristig und temporär ein Dateisystem einzuhängen, z.B. für Wartungsarbeiten am System. Für ständig oder regelmäßig genutzte Dateisysteme sollten eigene Mountpoints erzeugt werden. Soweit man sich bei der weiteren Erweiterung des Systems an die Standards hält, kann an den &amp;quot;Sollbruchstellen&amp;quot; auch zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf der Dateibaum über zusätzliche Mountpoints noch aufgebrochen oder dort auch wieder zusammengesetzt werden, ohne dass dabei Gefahr für Funktionen des Betriebssystems besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik zeigt ausschnittsweise einen typischen Dateibaum eines SuSE Linux Systems:&lt;br /&gt;
* '''rund umrandete Verzeichnisse''' sind mögliche Mountpoints (Sollbruchstellen)&lt;br /&gt;
* '''oval umrandete Verzeichnisse''' sind Mountpoints für die Nutzung von Wechseldatenträgern und Ähnlichem&lt;br /&gt;
* '''rechteckig umrandete Verzeichnisse''' sind als Mountpoint nicht vorgesehen oder total ungeeignet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dateibaum.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mounten erfolgt über den Befehl [http://man.splitbrain.org/mount mount], dieser verzweigt auf ein für dieses entsprechende Dateisystem zuständiges Mountprogramm. Das Mounten von Dateisystemen kann sowohl manuell von ''root'' erfolgen, als auch automatisiert werde. Ein automatisches Einhängen eines Dateisystems wird beim Booten bei einem entsprechenden Eintrag in der [http://man.splitbrain.org/fstab '''/etc/fstab'''] vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Root'' kann es über die Konfiguration in der /etc/fstab auch Benutzern erlauben, Dateisysteme zu mounten oder auch wieder zu unmounten (aushängen des Dateisystems]. Linux kennt verschiedene Mechanismen, um Wechseldatenträger wie z.B. USB-Geräte, Disketten, CD, DVD oder Netzwerkdateisysteme automatisch bei Bedarf zu mounten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern im Verzeichnis vor dem Mounten bereits Dateien abgelegt wurden, sind diese nach dem Mounten von den Daten in dem eingehängtem Dateisystem [[Dateien des Mountpoints verdeckt|überblendet]]. Man könnte mit dieser Art Ausblendung also durchaus ein simples Dateiverstecken gegenüber unbedarften Benutzern ohne Mountberechtigung realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Robi|Robi]] 15:56, 28. Okt 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Atalanttore|Atalanttore]] 19:06, 24. Dez. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bootmanager]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux-intern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Atalanttore</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Mountpoint&amp;diff=27961</id>
		<title>Mountpoint</title>
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		<updated>2010-12-24T20:55:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Atalanttore: Doppelte Überschrift entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als Mountpoint bezeichnet man ein [[Directory|Verzeichnis]] im Dateisystem, das als Einhängepunkt für andere Dateisysteme benutzt wird. Für die [[Zugriffsrechte]] des Dateisystems das dort eingehängt wird, ist neben den Optionen für den Befehl zum Einhängen, auch die Zugriffsrechte des Mountpointes selbst, von Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mounten wird Name und Pfad des Mountpoints virtuell vor den Pfad/Dateinamen des eingehängten Dateisystems gesetzt, so dass eine Datei im Dateisystem dann über den sich daraus ergebenden Gesamt-Pfad-Namen spezifiziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel:&lt;br /&gt;
* auf einer CD gibt es die Datei '''Kapitel_1/Abschnitt_1.txt'''&lt;br /&gt;
* Mountpoint zum Einhängen dieser CD ist '''/data/Buch'''&lt;br /&gt;
* nach mounten kann die Datei mit '''/data/Buch/Kapitel_1/Abschnitt_1.txt''' im Linuxsystem angesprochen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
An einen Mountpoint werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Das Verzeichnis muss auch nicht zwingend leer sein, um dort ein Dateisystem einzuhängen. Theoretisch könnte also jedes Verzeichnis zu einem Mountpoint werden. Der [http://www.pathname.com/fhs/pub/fhs-2.3.html Dateisystem Hierarchie Standard] für Unix und UNIX-verwandte Betriebssysteme regelt jedoch die Benutzung und Benennung der Verzeichnisse. Daraus ergeben sich '''Sollbruchstellen''' im Dateisystem, also bestimmte Verzeichnisse, an denen innerhalb des Dateibaums ein Verzeichnis zum Mountpoint genutzt werden kann. Meistens werden die Mountpoints schon bei der Grundinstallation bestimmt. Später kommen meist nur weitere Mountpoints für Benutzer oder Applikationsdaten hinzu. Schon bei der Installation wird das Verzeichnis '''/mnt''' angelegt. Es ist dafür vorgesehen, um kurzfristig und temporär ein Dateisystem einzuhängen, z.B. für Wartungsarbeiten am System. Für ständig oder regelmäßig genutzte Dateisysteme sollten eigene Mountpoints erzeugt werden. Soweit man sich bei der weiteren Erweiterung des Systems an die Standards hält, kann an den &amp;quot;Sollbruchstellen&amp;quot; auch zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf der Dateibaum über zusätzliche Mountpoints noch aufgebrochen oder dort auch wieder zusammengesetzt werden, ohne dass dabei Gefahr für Funktionen des Betriebssystems besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik zeigt ausschnittsweise einen typischen Dateibaum eine SuSE Linux Systems:&lt;br /&gt;
* '''rund umrandete Verzeichnisse''' sind mögliche Mountpoints,( Sollbruchstellen )&lt;br /&gt;
* '''oval umrandete Verzeichnisse''' sind Mountpoints für die Nutzung von Wechseldatenträgern und Ähnlichem&lt;br /&gt;
* '''rechteckig umrandete Verzeichnisse''' sind als Mountpoint nicht vorgesehen oder total ungeeignet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dateibaum.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mounten erfolgt über den Befehl [http://man.splitbrain.org/mount mount], dieser verzweigt auf ein für dieses entsprechende Dateisystem zuständiges Mountprogramm. Das Mounten von Dateisystemen kann sowohl manuell von ''root'' erfolgen, als auch automatisiert werde. Ein automatisches Einhängen eines Dateisystems wird beim Booten bei einem entsprechenden Eintrag in der [http://man.splitbrain.org/fstab '''/etc/fstab'''] vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Root'' kann es über die Konfiguration in der /etc/fstab auch Benutzern erlauben, Dateisysteme zu mounten oder auch wieder zu unmounten (aushängen des Dateisystems]. Linux kennt verschiedene Mechanismen, um Wechseldatenträger wie z.B. USB-Geräte, Disketten, CD, DVD oder Netzwerkdateisysteme automatisch bei Bedarf zu mounten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern im Verzeichnis vor dem Mounten bereits Dateien abgelegt wurden, sind diese nach dem Mounten von den Daten in dem eingehängtem Dateisystem [[Dateien des Mountpoints verdeckt|überblendet]]. Man könnte mit dieser Art Ausblendung also durchaus ein simples Dateiverstecken gegenüber unbedarften Benutzern ohne Mountberechtigung realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Robi|Robi]] 15:56, 28. Okt 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Atalanttore|Atalanttore]] 19:06, 24. Dez. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bootmanager]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux-intern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Atalanttore</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Mountpoint&amp;diff=27960</id>
		<title>Mountpoint</title>
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		<updated>2010-12-24T19:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Atalanttore: Typos und Übersetzungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Mountpoint ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mountpoint bezeichnet man ein [[Directory|Verzeichnis]] im Dateisystem, das als Einhängepunkt für andere Dateisysteme benutzt wird. Für die [[Zugriffsrechte]] des Dateisystems das dort eingehängt wird, ist neben den Optionen für den Befehl zum Einhängen, auch die Zugriffsrechte des Mountpointes selbst, von Bedeutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mounten wird Name und Pfad des Mountpoints virtuell vor den Pfad/Dateinamen des eingehängten Dateisystems gesetzt, so dass eine Datei im Dateisystem dann über den sich daraus ergebenden Gesamt-Pfad-Namen spezifiziert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Beispiel:&lt;br /&gt;
* auf einer CD gibt es die Datei '''Kapitel_1/Abschnitt_1.txt'''&lt;br /&gt;
* Mountpoint zum Einhängen dieser CD ist '''/data/Buch'''&lt;br /&gt;
* nach mounten kann die Datei mit '''/data/Buch/Kapitel_1/Abschnitt_1.txt''' im Linuxsystem angesprochen werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
An einen Mountpoint werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Das Verzeichnis muss auch nicht zwingend leer sein, um dort ein Dateisystem einzuhängen. Theoretisch könnte also jedes Verzeichnis zu einem Mountpoint werden. Der [http://www.pathname.com/fhs/pub/fhs-2.3.html Dateisystem Hierarchie Standard] für Unix und UNIX-verwandte Betriebssysteme regelt jedoch die Benutzung und Benennung der Verzeichnisse. Daraus ergeben sich '''Sollbruchstellen''' im Dateisystem, also bestimmte Verzeichnisse, an denen innerhalb des Dateibaums ein Verzeichnis zum Mountpoint genutzt werden kann. Meistens werden die Mountpoints schon bei der Grundinstallation bestimmt. Später kommen meist nur weitere Mountpoints für Benutzer oder Applikationsdaten hinzu. Schon bei der Installation wird das Verzeichnis '''/mnt''' angelegt. Es ist dafür vorgesehen, um kurzfristig und temporär ein Dateisystem einzuhängen, z.B. für Wartungsarbeiten am System. Für ständig oder regelmäßig genutzte Dateisysteme sollten eigene Mountpoints erzeugt werden. Soweit man sich bei der weiteren Erweiterung des Systems an die Standards hält, kann an den &amp;quot;Sollbruchstellen&amp;quot; auch zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf der Dateibaum über zusätzliche Mountpoints noch aufgebrochen oder dort auch wieder zusammengesetzt werden, ohne dass dabei Gefahr für Funktionen des Betriebssystems besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Grafik zeigt ausschnittsweise einen typischen Dateibaum eine SuSE Linux Systems:&lt;br /&gt;
* '''rund umrandete Verzeichnisse''' sind mögliche Mountpoints,( Sollbruchstellen )&lt;br /&gt;
* '''oval umrandete Verzeichnisse''' sind Mountpoints für die Nutzung von Wechseldatenträgern und Ähnlichem&lt;br /&gt;
* '''rechteckig umrandete Verzeichnisse''' sind als Mountpoint nicht vorgesehen oder total ungeeignet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dateibaum.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mounten erfolgt über den Befehl [http://man.splitbrain.org/mount mount], dieser verzweigt auf ein für dieses entsprechende Dateisystem zuständiges Mountprogramm. Das Mounten von Dateisystemen kann sowohl manuell von ''root'' erfolgen, als auch automatisiert werde. Ein automatisches Einhängen eines Dateisystems wird beim Booten bei einem entsprechenden Eintrag in der [http://man.splitbrain.org/fstab '''/etc/fstab'''] vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Root'' kann es über die Konfiguration in der /etc/fstab auch Benutzern erlauben, Dateisysteme zu mounten oder auch wieder zu unmounten (aushängen des Dateisystems]. Linux kennt verschiedene Mechanismen, um Wechseldatenträger wie z.B. USB-Geräte, Disketten, CD, DVD oder Netzwerkdateisysteme automatisch bei Bedarf zu mounten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofern im Verzeichnis vor dem Mounten bereits Dateien abgelegt wurden, sind diese nach dem Mounten von den Daten in dem eingehängtem Dateisystem [[Dateien des Mountpoints verdeckt|überblendet]]. Man könnte mit dieser Art Ausblendung also durchaus ein simples Dateiverstecken gegenüber unbedarften Benutzern ohne Mountberechtigung realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Robi|Robi]] 15:56, 28. Okt 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Atalanttore|Atalanttore]] 19:06, 24. Dez. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bootmanager]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux-intern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Atalanttore</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Dateien_des_Mountpoints_verdeckt&amp;diff=27959</id>
		<title>Dateien des Mountpoints verdeckt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Dateien_des_Mountpoints_verdeckt&amp;diff=27959"/>
		<updated>2010-12-24T19:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Atalanttore: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Problem: gemountetes Filesystem verdeckt Dateien ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gelegentlich kann es vorkommen, dass sich unter einem eingehängtem Filesystem im [[Mountpoint]] noch Dateien befinden, die aber nicht sichtbar sind. So etwas kommt zB gelegentlich vor, wenn '''/tmp''' ein eigenes Verzeichnis ist und bei einem [[Bootvorgang]] einmal nicht eingehängt werden konnte, weil das Filesystem nach einem Crash korrupt war. Dann sind dort Dateien abgelegt, die später wenn das Filesystem wieder repariert und eingehängt ist, nicht mehr sichtbar sind, aber dennoch unnötigen Speicherplatz auf dem Rootfilesystem blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall würde man das Filesystem aushängen (umounten) und dann dort die Dateien löschen, danach wieder mounten und fertig. Das wird aber im laufenden Betrieb nicht mit allen Filesystemen funktionieren. Man denke nur an '''/var''' oder '''/usr''' dazu müsste man wohl von CD/DVD booten oder eine anderes Rescue System starten, jedenfalls muss man den laufenden Betrieb des Rechners unterbrechen, was auf einigen Servern wohl nicht immer geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden die Möglichkeit solche überdeckte Dateien auch ohne aushängen des Filesystemes zu löschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== verdeckte Dateien löschen ohne umount des Filesystems ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen man hat ein solches Problem, dass  sich unter einem gemounteten '''/tmp-Filesystem''' noch alte temporäre Dateien verstecken, die unnötigen Festplattenplatz des Rootverzeichnisses belegen. Ein '''umount /tmp''' wird im laufenden Betrieb abgewiesen, da sich unterhalb von '''/tmp''' immer geöffnete Dateien befinden. &lt;br /&gt;
Um diese Dateien sichtbar und auch löschbar zu machen, ohne das laufende System zu beeinflussen, kann man das Rootfilesytem ein 2. Mal mounten. Die Dateien dieses Filesystems existieren danach immer noch nur ein mal. Es wird vom Linux sogar nur ein Cache für das Filesystem verwendet, aber alle  Dateien dieses Filesystems sind jetzt über 2 verschiedenen Verzeichnishirarchien ansprechbar, faktisch haben wir eine doppelte Namensauflösung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
LINUX # mount | grep &amp;quot;/ &amp;quot;&lt;br /&gt;
/dev/sda3 on / type reiserfs (rw,acl,user_xattr)&lt;br /&gt;
LINUX # mount --bind / /mnt&lt;br /&gt;
LINUX # mount | grep &amp;quot;/ &amp;quot;&lt;br /&gt;
/dev/sda3 on / type reiserfs (rw,acl,user_xattr)&lt;br /&gt;
/ on /mnt type none (rw,bind)&lt;br /&gt;
LINUX # ls -il /etc/fstab /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
450132 -rw-r--r--  1 root root 544 Oct  3 20:55 /etc/fstab&lt;br /&gt;
450132 -rw-r--r--  1 root root 544 Oct  3 20:55 /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
wir sehen hier am Beispiel die Datei '''/etc/fstab''' ist jetzt auch unter dem Namen '''/mnt/etc/fstab''' zu sehen und ansprechbar.&lt;br /&gt;
 ls /mnt/tmp/&lt;br /&gt;
wird jetzt all die Dateien anzeigen, die unter '''/tmp''' im Moment durch das eingehängte Filesystem verdeckt sind. Diese Dateien können jetzt auch dort gelöscht werden. &lt;br /&gt;
 umount /mnt&lt;br /&gt;
hängt das doppelte Filesystem dann wieder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnutzen dieser Technik zum Verschieben von Verzeichnissen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel soll hier das '''var-Verzeichnis''', das zZ noch eine eigene Partition ist, aus Platzgründen auf das Rootverzeichnis verschoben werden. Ziel dabei ist, die Partition die im Moment noch die Dateien von  '''/var''' enthält, anderweitig verwenden zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  Verzeichnis '''/var''' im laufenden Betrieb zu verschieben, geht mit Sicherheit nicht gut. Aber wenn '''( /var )''' eine eigene Partition ist, kann es im laufenden Betrieb nach '''( / )''' kopieren werden, Vorraussetzung '''( / )''' ist groß genug, um die Dateien von '''( /var )''' auch noch aufzunehmen.&lt;br /&gt;
Dabei werden die Dateien gleich an die richtige Stelle kopiert, in das /var-Verzeichnis des Rootverzeichnis. Dort ist zu diesem Zeitpunkt allerdings noch das var-Filesystem gemountet. Es wird das Rootverzeichnis noch einmal zusätzlich nach '''/mnt''' gemountet und die Dateien dann von '''/var''' &lt;br /&gt;
nach '''/mnt/var''' kopiert. Nach dem umount des Rootfilesystems am Mountpoint '''/mnt''', existieren dann die Dateien '''/var/.....''' 2 Mal mit dem selben Verzeichnisbaum:&lt;br /&gt;
* einmal noch auf der Partition die auf '''/var''' gemountet ist derzeit aktiv&lt;br /&gt;
* und einmal als Kopie im Rootfilesystem unterhalb des Verzeichnisses '''/var''' allerdings dort im Moment verdeckt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem das zu verwirrend erscheint, hier der Konsolauszug mit den Befehlen.&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
testuser@LINUX:~&amp;gt; su -l&lt;br /&gt;
Password:&lt;br /&gt;
LINUX:~ # cd /&lt;br /&gt;
LINUX:/ # mount --bind / /mnt&lt;br /&gt;
LINUX:/ # ls /mnt/var&lt;br /&gt;
.  ..&lt;br /&gt;
LINUX:/ # cd /var&lt;br /&gt;
LINUX:/var # find . | cpio -pdumC65536 /mnt/var&lt;br /&gt;
LINUX:/var # cd /&lt;br /&gt;
LINUX:/ # vi /etc/fstab    #hier Zeile /var löschen oder auskommentieren&lt;br /&gt;
LINUX:/ # umount /mnt&lt;br /&gt;
LINUX:/ # init 6&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
an dieser Stelle kommen wir natürlich ohne einen reboot des Systemes nicht aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zur Erklärung:'''&lt;br /&gt;
# wechseln zum User Root&lt;br /&gt;
# das Rootfilesystem wird mit '''--bind''' noch ein zweites Mal temporär nach '''/mnt''' gemountet&lt;br /&gt;
# '''ls /mnt/var''' das Verzeichnis ist jetzt leer und dorthin können die Dateien von '''/var''' kopiert werden&lt;br /&gt;
# kopiert wird in diesem Beispiel hier mit einem cpio-Befehl &lt;br /&gt;
# die '''/etc/fstab''' muss anpasst werden, also die Zeile '''/var''' auskommentiert oder gelöscht werden&lt;br /&gt;
# '''/mnt''' wieder umounten&lt;br /&gt;
# reboot des Systems&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Rechner rebootet hat, ist die ehemalige Partition von '''/var''' frei für weiter Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Robi|Robi]] 20:10, 27. Okt 2006 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Konsole]]&lt;br /&gt;
[[Category:Linux-intern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Atalanttore</name></author>
		
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