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	<title>Linupedia.org - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-05T18:31:55Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=32785</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
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		<updated>2015-11-09T08:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Leap 42.1&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse Leap 42.1 (64Bit)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgetreu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein additives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß eine Farbe durch die drei Grundfarben Rot Grün und Blau definiert ist. Das Mischungsverhältnis dieser Grundfarben ergibt den Farbton, den wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Leap 42.1 &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem neuen Rechner kam die Notwendigkeit, komplett neu zu kalibrieren und profilieren. Die Daten meines aktuellen Systems:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* CPU: i7-4790&lt;br /&gt;
* Grafik: integriert HD4600&lt;br /&gt;
* Monitor: Eizo FS2331&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* Colorimeter: Huey Pantone&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
* openSUSE Leap 42.1 64Bit&lt;br /&gt;
* ArgyllCMS 1.6.3&lt;br /&gt;
* dispcalGUI 3.0.4.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim ersten Start von dispcalGUI wurden Monitor und Colorimeter erkannt, das Colorimeter konnte aber nicht angesprochen werden. Erst eine von Hand angestossene Anzeigegeräte- und Messgeräte-Erkennung schaffte hier Abhilfe. Seitdem läuft es problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wählte die Einstellung Photo (D50, Gamma 2,2) aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Monitor war Gamma 2,2 als Standard vorhanden. Ausgehend von einer Farbtemperatur von 5500K konnte ich am Monitor mit den  Gain-Reglern den gewünschten Weißpunkt ohne Probleme erreichen. Erstaunt hat mich allerdings die gemessene Helligkeit von 66 cd/qm. Warum hier ein so niedriger Wert bei einem wunderbar klarem Monitorbild gemessen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedienung und Handling dieser Version von dispcalGUI gestaltet sich klar strukturiert und einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kategorie:Astronomie&amp;diff=32753</id>
		<title>Kategorie:Astronomie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kategorie:Astronomie&amp;diff=32753"/>
		<updated>2015-10-28T18:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Astronomische Bildbearbeitung unter Linux&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=DeepSkyStacker&amp;diff=32752</id>
		<title>DeepSkyStacker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=DeepSkyStacker&amp;diff=32752"/>
		<updated>2015-10-28T18:25:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.2 (64Bit)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Der DeepSkyStacker und OpenSuse, manchmal gar nicht so einfach...&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab ein Hobby, das heißt Astronomie. Ich hab eine Spiegelreflex-Kamera, um die Sterne zu fotografieren. Ich hab ein Windows-Programm, um Sternfeldaufnahmen zu stacken. Und ich hab OpenSuse auf der Festplatte, also Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hab ich ein Problem, denn Linux und Windowsprogramme sind nicht immer unbedingt die besten Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Warum Fotos stapeln?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kameras haben die unangenehme Eigenschaft, neben Bildern auch eine Menge Schrott, sprich Rauschen und Hotpixels zu produzieren. Dieser Schrott kann zum grossen Teil durch das Stapeln identischer Aufnahmen verringert werden. Man kann dieses Stacking von Hand machen, die einzelnen Bilder passgenau übereinanderschieben und dann zum Beispiel mit GIMP addieren. Oder man kann das von dafür geeigneten Programmen machen lassen. Eines dieser Stapelprogramme ist der DeepSkyStacker. Und das ist ein Windowsprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wine===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank wine kann man Windowsprogramme auch unter Linux laufen lassen. Einige laufen damit problemlos, bei anderen hast du keine Chance. Und manche funktionieren zwar, aber mit Macken. Zu dieser dritten Art gehört der DeepSkyStacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DeepSkyStacker ist ein Programm, mit dem man astronomische Aufnahmen stapeln kann. Es ist prädestiniert für Sterne, Galaxien, Nebel, Sternhaufen etc. Für Sonne, Mond und Planeten kann es nicht benutzt werden, dafür gibt es andere Programme. Ich hab eine Zeitlang gebraucht, um DeepSkyStacker unter Linux so zum Laufen zu bekommen, daß ich damit auch was anfangen kann. Diesen Weg möchte ich schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Start===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DeepSkyStacker mit wine starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Startbildschirm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Startbildschirm folgende Aktionen durchführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lightframes öffnen&lt;br /&gt;
*Darkframes öffnen, so vorhanden&lt;br /&gt;
*Flatframes öffnen, so vorhanden&lt;br /&gt;
*Dark/Flatframes öffnen, so vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Alles auswählen&lt;br /&gt;
*Ausgewählte Bilder registrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erscheint ein Dialogfeld mit einem nichtidentifizierbaren Inhalt. Glücklicherweise ist ein OK-Knopf mit drinnen. Also:&lt;br /&gt;
OK drücken und man landet in den Registrierungs-Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrierungs-Einstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Registrierungseinstellungen - Aktionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Automatische Hotpixel-Erkennung&lt;br /&gt;
*Nach der Registrierung stacken&lt;br /&gt;
*...die besten 100%...&lt;br /&gt;
*evt. Registrieren bereits registrierter Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Registrierungs-Einstellungen - Erweitert====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sternerkennung-Schwellenwert festlegen (evt. Anzahl berechnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht auf OK drücken, sonst kommt nur Unsinn raus, zuerst müssen die Stacking Parameter eingestellt werden. Man darf es nicht für selbstverständlich ansehen, daß, wie unter Windows, die Parameter sinnvoll hinterlegt sind. Teilweise werden die Default-Einstellungen einfach nicht gemacht, sondern müssen explizit ausgewählt werden. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stacking-Parameter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint wieder so ein unidentifizierbares Dialogfeld mit nem OK-Knopf drin. Diesen OK-Knopf drücken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Ergebnis====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RGB-Kanäle am Endbild ausrichten (um Farbsäume zu minimieren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Light====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durchschnitt (Additionsmethode der Lightframes). Vergisst man, her etwas anzuwählen, kommt ein schwarzel Bild raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Dark====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Median (Additionsmethode der Dunkelbilder für die Hotpixel-Korrektur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Flat====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Median (Additionsmethode der Weißbilder für die Korrektur der Vignettierung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Zwischenbilder====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Alle Haken entfernen&lt;br /&gt;
*Zwischenbilder als tiff-Datei speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Ausgabe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;Dateilisten-Name&amp;gt;.tif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unerwartete Ergebnisse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wählt man bei den Stacking-Parametern &amp;quot;Zwiwchenbilder&amp;quot; und &amp;quot;Ausgabe&amp;quot; andere Werte, dann kann es sein, daß das Stacking-Ergebnis als defekte fits- oder tiff-Datei herauskommt. Ich hab noch keine reproduzierbare Konstanz dieses Verhaltens erkennen können. Ich hab aber herausgefunden, daß für mich mit den angegebenen Einstellungen eine korrekte Tiff-Datei herauskommt. Diese Datei, heißt Autosave.tif, obwohl eigentlich was anderes eingestellt war. Egal, Hauptsache, die Datei funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschluss der Einnstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also. den Parameter-Dialog mit OK abschließen.&lt;br /&gt;
Dann den Registrierungsdialog imit OK abschließen&lt;br /&gt;
Nun werden die vorgesehenen Stacking-Schritte angezeigt. Überprüfen und OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und los geht´s. Es wird gestacked.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung des Vorgangs kann die Dateiliste gespeichert werden, Dann ist eine spätere Wiederholung des Stapelvorgangs einfacher (falls nochwas optimiert werden muß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ergebnis-Datei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die resultierende Datei Autosave.tif enthält das Stacking-Ergebnis. Es handelt sich um ein tif-file mit einer Farbtiefe von 32 Bit pro Kanal! Das Format ist floatingpoint. Damit kann die Datei nicht von jedem Bildbearbeitungsprogramm geöffnet werden. Ich verwende darktable, das mit diesem Dateiformat zurechtkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verlorene Einstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese gemachten Einstellungen werden bei mir nicht gespeichert. Will ich die nächste Bilderserie stapeln, muß ich alle Einstellungen wieder von Neuem eingeben bzw. überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Meine kleinen Sternenkarten: https://seescho.wordpress.com/&lt;br /&gt;
*DeepSkyStacker: http://deepskystacker.free.fr/german/&lt;br /&gt;
*darktable: http://www.darktable.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Astronomie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=DeepSkyStacker&amp;diff=32739</id>
		<title>DeepSkyStacker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=DeepSkyStacker&amp;diff=32739"/>
		<updated>2015-10-24T16:48:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neu angelegt: deepskystacker mit Opensuse sinnvoll zum Laufen bringen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.2 (64Bit)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Der DeepSkyStacker und OpenSuse, manchmal gar nicht so einfach...&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab ein Hobby, das heißt Astronomie. Ich hab eine Spiegelreflex-Kamera, um die Sterne zu fotografieren. Ich hab ein Windows-Programm, um Sternfeldaufnahmen zu stacken. Und ich hab OpenSuse auf der Festplatte, also Linux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und damit hab ich ein Problem, denn Linux und Windowsprogramme sind nicht immer unbedingt die besten Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Warum Fotos stapeln?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kameras haben die unangenehme Eigenschaft, neben Bildern auch eine Menge Schrott, sprich Rauschen und Hotpixels zu produzieren. Dieser Schrott kann zum grossen Teil durch das Stapeln identischer Aufnahmen verringert werden. Man kann dieses Stacking von Hand machen, die einzelnen Bilder passgenau übereinanderschieben und dann zum Beispiel mit GIMP addieren. Oder man kann das von dafür geeigneten Programmen machen lassen. Eines dieser Stapelprogramme ist der DeepSkyStacker. Und das ist ein Windowsprogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===wine===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank wine kann man Windowsprogramme auch unter Linux laufen lassen. Einige laufen damit problemlos, bei anderen hast du keine Chance. Und manche funktionieren zwar, aber mit Macken. Zu dieser dritten Art gehört der DeepSkyStacker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DeepSkyStacker ist ein Programm, mit dem man astronomische Aufnahmen stapeln kann. Es ist prädestiniert für Sterne, Galaxien, Nebel, Sternhaufen etc. Für Sonne, Mond und Planeten kann es nicht benutzt werden, dafür gibt es andere Programme. Ich hab eine Zeitlang gebraucht, um DeepSkyStacker unter Linux so zum Laufen zu bekommen, daß ich damit auch was anfangen kann. Diesen Weg möchte ich schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Start===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DeepSkyStacker mit wine starten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Startbildschirm===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Startbildschirm folgende Aktionen durchführen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lightframes öffnen&lt;br /&gt;
*Darkframes öffnen, so vorhanden&lt;br /&gt;
*Flatframes öffnen, so vorhanden&lt;br /&gt;
*Dark/Flatframes öffnen, so vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Alles auswählen&lt;br /&gt;
*Ausgewählte Bilder registrieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erscheint ein Dialogfeld mit einem nichtidentifizierbaren Inhalt. Glücklicherweise ist ein OK-Knopf mit drinnen. Also:&lt;br /&gt;
OK drücken und man landet in den Registrierungs-Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Registrierungs-Einstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Registrierungseinstellungen - Aktionen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Automatische Hotpixel-Erkennung&lt;br /&gt;
*Nach der Registrierung stacken&lt;br /&gt;
*...die besten 100%...&lt;br /&gt;
*evt. Registrieren bereits registrierter Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Registrierungs-Einstellungen - Erweitert====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Sternerkennung-Schwellenwert festlegen (evt. Anzahl berechnen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht auf OK drücken, sonst kommt nur Unsinn raus, zuerst müssen die Stacking Parameter eingestellt werden. Man darf es nicht für selbstverständlich ansehen, daß, wie unter Windows, die Parameter sinnvoll hinterlegt sind. Teilweise werden die Default-Einstellungen einfach nicht gemacht, sondern müssen explizit ausgewählt werden. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stacking-Parameter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es erscheint wieder so ein unidentifizierbares Dialogfeld mit nem OK-Knopf drin. Diesen OK-Knopf drücken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Ergebnis====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*RGB-Kanäle am Endbild ausrichten (um Farbsäume zu minimieren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Light====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durchschnitt (Additionsmethode der Lightframes). Vergisst man, her etwas anzuwählen, kommt ein schwarzel Bild raus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Dark====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Median (Additionsmethode der Dunkelbilder für die Hotpixel-Korrektur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Flat====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Median (Additionsmethode der Weißbilder für die Korrektur der Vignettierung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Zwischenbilder====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Alle Haken entfernen&lt;br /&gt;
*Zwischenbilder als tiff-Datei speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stacking-Parameter - Ausgabe====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;lt;Dateilisten-Name&amp;gt;.tif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unerwartete Ergebnisse===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wählt man bei den Stacking-Parametern &amp;quot;Zwiwchenbilder&amp;quot; und &amp;quot;Ausgabe&amp;quot; andere Werte, dann kann es sein, daß das Stacking-Ergebnis als defekte fits- oder tiff-Datei herauskommt. Ich hab noch keine reproduzierbare Konstanz dieses Verhaltens erkennen können. Ich hab aber herausgefunden, daß für mich mit den angegebenen Einstellungen eine korrekte Tiff-Datei herauskommt. Diese Datei, heißt Autosave.tif, obwohl eigentlich was anderes eingestellt war. Egal, Hauptsache, die Datei funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Abschluss der Einnstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also. den Parameter-Dialog mit OK abschließen.&lt;br /&gt;
Dann den Registrierungsdialog imit OK abschließen&lt;br /&gt;
Nun werden die vorgesehenen Stacking-Schritte angezeigt. Überprüfen und OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und los geht´s. Es wird gestacked.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung des Vorgangs kann die Dateiliste gespeichert werden, Dann ist eine spätere Wiederholung des Stapelvorgangs einfacher (falls nochwas optimiert werden muß)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Ergebnis-Datei===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die resultierende Datei Autosave.tif enthält das Stacking-Ergebnis. Es handelt sich um ein tif-file mit einer Farbtiefe von 32 Bit pro Kanal! Das Format ist floatingpoint. Damit kann die Datei nicht von jedem Bildbearbeitungsprogramm geöffnet werden. Ich verwende darktable, das mit diesem Dateiformat zurechtkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verlorene Einstellungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese gemachten Einstellungen werden bei mir nicht gespeichert. Will ich die nächste Bilderserie stapeln, muß ich alle Einstellungen wieder von Neuem eingeben bzw. überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Links===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Meine kleinen Sternenkarten: https://seescho.wordpress.com/&lt;br /&gt;
*DeepSkyStacker: http://deepskystacker.free.fr/german/&lt;br /&gt;
*darktable: http://www.darktable.org/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Grafik&amp;diff=32738</id>
		<title>Grafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Grafik&amp;diff=32738"/>
		<updated>2015-10-24T16:37:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Astronomische Bildbearbeitung unter OpenSuse&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Astronomie ==&lt;br /&gt;
* [[DeepSkyStacker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildbearbeitung über die Kommandozeile ==&lt;br /&gt;
* [[ImageMagick]]&lt;br /&gt;
* [[Bilder mit Image Magick skalieren]] Kleiner Codeschnippsel um mehrere Bilder auf der Konsole zu skalieren.&lt;br /&gt;
* [[Wasserzeichen]] Wie versehe ich meine Bilder mit einem Wasserzeichen. (Image Magick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilderverwaltung ==&lt;br /&gt;
* [[digiKam]] Umfangreiche Bilderverwaltung.&lt;br /&gt;
* [[Album Shaper]] Foto Album und Bildverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bitmap-Grafik ==&lt;br /&gt;
* [[GIMP]] Derzeit noch eine Linkliste zum Thema GIMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbmanagement ==&lt;br /&gt;
* [[Kalibrierung und Profilierung]] eines Monitors mit Hilfe von ArgyllCMS. Farbmanagement unter Linux OpenSuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Screenshots ==&lt;br /&gt;
* [[Screenshots]] Hier werden ein paar Möglichkeiten vorgestellt Screenshots zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vektor-Grafik ==&lt;br /&gt;
* [[Inkscape]] Eine Linkliste zum Thema Inkscape.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]][[Kategorie:Übersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31088</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31088"/>
		<updated>2014-08-09T12:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Ich sollte diesen Artikel nicht so oft verwenden, da  ich immer wieder Rechtschreibfehler darin finde :)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgetreu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein additives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß eine Farbe durch die drei Grundfarben Rot Grün und Blau definiert ist. Das Mischungsverhältnis dieser Grundfarben ergibt den Farbton, den wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Literatur&amp;diff=31082</id>
		<title>Diskussion:Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Literatur&amp;diff=31082"/>
		<updated>2014-06-14T16:33:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Layout&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einsortierung Änderungsvorschlag==&lt;br /&gt;
===Hardcover passt nicht immer===&lt;br /&gt;
Unter 12.1 steht &amp;quot;Python GE-PACKT&amp;quot; des mitp Verlags genau wie die meisten O'Reilly Bücher als Hardcover,dabei ist diese Kurzreferenzserie des mitp Verlags und fast alles von O'Reilly doch [http://de.wikipedia.org/wiki/Paperback Paperback] (=quasi etwas dickeres Papier manchmal auch mit Laminierung) und kein [http://de.wikipedia.org/wiki/Hardcover Hardcover] (=feste Pappe auf die man bei Bedarf auch ein Getränk nur auf dem Umschag abstellen kann ohne daß dies durchbiegt)...vielleicht sollte man daher wenn man die Bücher nicht gerade selbst vorliegen hat besser keine Hardcover+Paperback Unterteilung machen? Wäre jedenfalls besser als Fehlinformationen reinzusetzen find ich...--[[Benutzer:TomcatMJ|TomcatMJ]] 19:37, 20. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Änder das einfach um, ich habe das eigentlich alles so wie es war immer übernommen. --[[Benutzer:Yehudi|Yehudi]] 20:24, 20. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr ganz aktuell, was hier drinsteht. Werd ich wohl mal etwas überarbeiten, wenn ihr nichts dagegen habt&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 19:57, 9. Jun. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ja, das wäre auch meiner Meinung nach angebracht. Ein Großteil der Links funktioniert mittlerweile nicht mehr. --[[Benutzer:Gehrke|Gehrke]] ([[Benutzer Diskussion:Gehrke|Diskussion]]) 21:52, 10. Jun. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Layout==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann mir jemand sagen, wieso das alles über Vorlagen abgewickelt wird? Durch dieses Splitting kann man in meinen Augen leicht das Gesamtlayout aus den Augen verlieren. Ich würde diese Literaturkiste gerne auf eine einzige Seite zusammenführen. Hab ich da freie Hand oder spricht da was dagegen?&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 18:33, 14. Jun. 2014 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Scripte_und_Quellcodes&amp;diff=31076</id>
		<title>Diskussion:Scripte und Quellcodes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Scripte_und_Quellcodes&amp;diff=31076"/>
		<updated>2014-06-09T18:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: back&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Macht dieser Abschnitt eigentlich Sinn, wenn er seit gefühlten Jahrhunderten nicht genutzt wird?&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 19:59, 9. Jun. 2014 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ich nehm alles zurück. Steht ja doch was drin, wunderbar versteckt&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 20:03, 9. Jun. 2014 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Scripte_und_Quellcodes&amp;diff=31075</id>
		<title>Diskussion:Scripte und Quellcodes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Scripte_und_Quellcodes&amp;diff=31075"/>
		<updated>2014-06-09T17:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Löschen?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Macht dieser Abschnitt eigentlich Sinn, wenn er seit gefühlten Jahrhunderten nicht genutzt wird?&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 19:59, 9. Jun. 2014 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Literatur&amp;diff=31074</id>
		<title>Diskussion:Literatur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Literatur&amp;diff=31074"/>
		<updated>2014-06-09T17:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einsortierung Änderungsvorschlag==&lt;br /&gt;
===Hardcover passt nicht immer===&lt;br /&gt;
Unter 12.1 steht &amp;quot;Python GE-PACKT&amp;quot; des mitp Verlags genau wie die meisten O'Reilly Bücher als Hardcover,dabei ist diese Kurzreferenzserie des mitp Verlags und fast alles von O'Reilly doch [http://de.wikipedia.org/wiki/Paperback Paperback] (=quasi etwas dickeres Papier manchmal auch mit Laminierung) und kein [http://de.wikipedia.org/wiki/Hardcover Hardcover] (=feste Pappe auf die man bei Bedarf auch ein Getränk nur auf dem Umschag abstellen kann ohne daß dies durchbiegt)...vielleicht sollte man daher wenn man die Bücher nicht gerade selbst vorliegen hat besser keine Hardcover+Paperback Unterteilung machen? Wäre jedenfalls besser als Fehlinformationen reinzusetzen find ich...--[[Benutzer:TomcatMJ|TomcatMJ]] 19:37, 20. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Änder das einfach um, ich habe das eigentlich alles so wie es war immer übernommen. --[[Benutzer:Yehudi|Yehudi]] 20:24, 20. Mai 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht mehr ganz aktuell, was hier drinsteht. Werd ich wohl mal etwas überarbeiten, wenn ihr nichts dagegen habt&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 19:57, 9. Jun. 2014 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=31073</id>
		<title>Zeitschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Zeitschriften&amp;diff=31073"/>
		<updated>2014-06-09T17:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Linux Intern gelöscht: Diese Zeitschrift ist mit Data Becker wohl in Rente gegangen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Empfehlenswerte Linux Zeitschriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gut sortierten Zeitschriftenhandel finden sich etliche Linux Zeitschriften, welche sich an unterschiedliche Lesergruppen richten. Nachfolgend werden empfehlenswerte Linux Zeitschriften beschrieben und es wird erklärt, an welche Zielgruppe sie sich richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeitschrift '''EasyLinux''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EasyLinux wendet sich in erster Linie an den Linux Neuling und Windows Umsteiger.&lt;br /&gt;
Auf den Internetseiten der EasyLinux kann man sich näher über die Zeitschrift informieren und auch sehr viele lesenswerte Artikel vergangener Ausgaben online einsehen. Für Anfänger eine sehr empfehlenswerte Zeitschrift.&lt;br /&gt;
http://www.easylinux.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeitschrift '''LinuxUser''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LinuxUser wendet sich an den etwas fortgeschritteneren Anwender. Dennoch überfordert er auch den Neuling nicht. Auch hier stehen auf der Internetseite der Zeitschrift viele interessante Artikel vergangener Ausgaben zur Verfügung.&lt;br /&gt;
http://www.linux-user.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das '''Linux Magazin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Linux Magazin richtet sich eher an den erfahrenen User. http://www.linux-magazin.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== PC-Welt Sonderausgabe Linux ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die bekannte Zeitschrift PC-Welt bringt regelmäßig Sonderausgaben zum Thema Linux. Meist liegt diesen Sonderheften mindestens eine CD/DVD mit einer Distribution bei. Die Zeitschrift richtet sich überwiegend an den Linux Neuling und an Windows Umsteiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elyps - '''Freies Magazin''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat der offiziellen Homepage:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Hierbei handelt es sich um ein monatlich erscheinendes Magazin, welches sich von einem losen Newsletter zu einem selbständigen Magazin mit Interessantem und Wissenswertem aus der Welt von Ubuntu und Fedora GNU/Linux und Freier Software entwickelt hat. ''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Hauptaugenmerk auf Ubuntu liegt, sind natürlich auch distributionsübergreifende Themen enthalten. So ist Das '''Freie Magazin''' auch für Nutzer anderer Distributionen interessant. Es ist natürlich '''kostenlos'''. Die aktuelle Ausgabe und das Archiv bereits erschienener Ausgaben findet man auf auf ihrer Internetseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.elyps.de/magazin.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Allgemeines | Zurück zu Allgemeines]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Allgemeines]]&lt;br /&gt;
[[Category:Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Hilfe:Inhaltsverzeichnis&amp;diff=31072</id>
		<title>Hilfe:Inhaltsverzeichnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Hilfe:Inhaltsverzeichnis&amp;diff=31072"/>
		<updated>2014-06-09T16:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Aufräumen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zum Linux-Club Wiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Anmelden im Wiki]]&lt;br /&gt;
* [[Linupedia:Hilfe/Vorlage für einen Artikel|Vorlage für einen Artikel]] Einfach per ''Copy &amp;amp; Paste'' Vorlage kopieren, und nur noch den Artikel schreiben&lt;br /&gt;
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* [[Linupedia:Hilfe/Import|Import]]&lt;br /&gt;
* [[Linupedia:Hilfe/Wiki Team|Wiki Team]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiki Hilfe und Anleitungen ==&lt;br /&gt;
* [http://meta.wikipedia.org/wiki/MediaWiki_i18n Dokumentation zur Anpassung der Benutzeroberfläche]&lt;br /&gt;
* [http://meta.wikipedia.org/wiki/MediaWiki_User%27s_Guide Benutzerhandbuch für Hilfe zur Benutzung und Konfiguration.] &lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:FAQ&lt;br /&gt;
* [[Spezial:Preferences#prefsection-3 | Zeiteinstellungen für den eigenen Account hier an Sommerzeit/Winterzeit anpassen]]&lt;br /&gt;
* [[Kategorienbaum| Die Kategorien des Linux-Club Wiki in einer Baumstrukturübersicht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.mediawiki.org/wiki/Documentation/de Bedienungsanleitung für dieses und andere MediaWikis]&lt;br /&gt;
* http://de.tikiwiki.org/tiki-index.php?page=Wiki+Admin#_Admin_Zugang&lt;br /&gt;
* http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Administrator%27s_Guide&lt;br /&gt;
* http://bugzilla.wikimedia.org/&lt;br /&gt;
* http://meta.wikimedia.org/wiki/Hilfe:Handbuch&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Portal&lt;br /&gt;
* http://www.galileocomputing.de/openbook/joomla/joomla_16_000.htm&lt;br /&gt;
* [http://www.lugbz.org/documents/smart-questions_de.html Wie man Fragen richtig stellt!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen zum Forum des Linux-Club ==&lt;br /&gt;
* [[Bedienungsanleitung Forum|Eine kurze Bedienungsanleitung zum Forum]] - Hier wird erklärt, wie man das Forum des LC richtig benutzt und wie man dort richtig fragt, damit man eine möglichst schnelle und gute Hilfe bekommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---- &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yehudi|Yehudi]] 11:45, 26. Aug 2006 (CEST) und --[[Benutzer:Griffin|Griffin]] 23:03, 15. Sep 2006 (CEST) sowie &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:TomcatMJ|TomcatMJ]] 04:22, 1. Apr 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
[[Category:Wiki]][[Category:LinuxClubWiki Hilfe]][[Kategorie:Übersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31071</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31071"/>
		<updated>2014-06-09T16:22:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Formatierung (und Speichertest)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein additives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß eine Farbe durch die drei Grundfarben Rot Grün und Blau definiert ist. Das Mischungsverhältnis dieser Grundfarben ergibt den Farbton, den wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31055</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31055"/>
		<updated>2014-05-01T08:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Ein paar Buchstaben vergessen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein additives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß eine Farbe durch die drei Grundfarben Rot Grün und Blau definiert ist. Das Mischungsverhältnis dieser Grundfarben ergibt den Farbton, den wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31036</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31036"/>
		<updated>2014-04-08T19:36:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Überflüssiges entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß eine Farbe durch die drei Grundfarben Rot Grün und Blau definiert ist. Das Mischungsverhältnis dieser Grundfarben ergibt den Farbton, den wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31035</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31035"/>
		<updated>2014-04-08T19:29:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Stil und Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß eine Farbe durch die drei Grundfarben Rot Grün und Blau definiert ist. Das Mischungsverhältnis dieser Grundfarben ergibt den Farbton, den wir sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist. Die grüne Farbe wird inmmer Grau sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kommander/Screenshots&amp;diff=31034</id>
		<title>Kommander/Screenshots</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kommander/Screenshots&amp;diff=31034"/>
		<updated>2014-04-07T21:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Umgehung des Bugs mit den eingebetteten Bildern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kommander_Navibox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Bedienoberfläche des DVB-Scriptes &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Dvb_script_gui.png|thumb|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kommander-Editor &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kommander_editor.png|thumb|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der Funktionsbrowser von Kommander &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Funktionsbrowser_Kommander.png|thumb|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Dialog &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kommanderdialog_beispiel_1.png|thumb|none]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der Editor-Dialog der DVB_Script_GUI &amp;lt;/font&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kmdr-Editor-DVB Script GUI.png|thumb|none]]&lt;br /&gt;
{{Kommander_Navibox}}[[Programmierung | Zurück zur Programmierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Programmierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31032</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=31032"/>
		<updated>2014-04-07T20:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Links verschönert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß die Farbe durch die drei Grundfarben definiert ist, also durch Rot, Grün und Blau. Das Mischungsverhältnis ergibt den tatsächlichen Farbton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jese dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist. Die grüne Farbe wird inmmer Grau sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images Testbilder für Firefox]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.argyllcms.com Homepage ArgyllCMS] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://hoech.net/dispcalGUI/ Homepage dispcalGUI] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://software.opensuse.org/ OpenSuse-Repos]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31023</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31023"/>
		<updated>2014-04-06T21:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Noch nen Link zum Verschönern gefunden&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.1 (64Bit) mit KDE 4.11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 Einige Erläuterungen zu Project X von dvb.matt (Autor Project X)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Installation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell habe ich die folgende Version drauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.7.0_51&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die CVS-Version von project-X selber compilieren möchte, dann benötigt man zusätzlich zur Standardausstattung noch den Java-Compiler. Dieser ist in dem entsprechenden devel-Paket enthalten, also zum Beispiel in meinem aktuellen Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java-1_7_0-openjdk-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 Supportseite im dvbtechnics-Forum] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 Einige Erläuterungen zu Project X von dvb.matt (Autor Project X)] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 Kommandozeilenoptionen] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Hilfe:Inhaltsverzeichnis&amp;diff=31022</id>
		<title>Hilfe:Inhaltsverzeichnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Hilfe:Inhaltsverzeichnis&amp;diff=31022"/>
		<updated>2014-04-06T20:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Toter Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zum Linux-Club Wiki ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* http://bugzilla.wikimedia.org/&lt;br /&gt;
* http://meta.wikimedia.org/wiki/Hilfe:Handbuch&lt;br /&gt;
* http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Portal&lt;br /&gt;
* http://www.galileocomputing.de/openbook/joomla/joomla_16_000.htm&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen zum Forum des Linux-Club ==&lt;br /&gt;
* [[Bedienungsanleitung Forum|Eine kurze Bedienungsanleitung zum Forum]] - Hier wird erklärt, wie man das Forum des LC richtig benutzt und wie man dort richtig fragt, damit man eine möglichst schnelle und gute Hilfe bekommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---- &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Yehudi|Yehudi]] 11:45, 26. Aug 2006 (CEST) und --[[Benutzer:Griffin|Griffin]] 23:03, 15. Sep 2006 (CEST) sowie &lt;br /&gt;
--[[Benutzer:TomcatMJ|TomcatMJ]] 04:22, 1. Apr 2007 (CEST)&lt;br /&gt;
[[Category:Wiki]][[Category:LinuxClubWiki Hilfe]][[Kategorie:Übersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31020</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31020"/>
		<updated>2014-04-06T20:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Links verschönert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.1 (64Bit) mit KDE 4.11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Installation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell habe ich die folgende Version drauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.7.0_51&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die CVS-Version von project-X selber compilieren möchte, dann benötigt man zusätzlich zur Standardausstattung noch den Java-Compiler. Dieser ist in dem entsprechenden devel-Paket enthalten, also zum Beispiel in meinem aktuellen Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java-1_7_0-openjdk-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 Supportseite im dvbtechnics-Forum] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX)] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 Kommandozeilenoptionen] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Multimedia&amp;diff=31019</id>
		<title>Multimedia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Multimedia&amp;diff=31019"/>
		<updated>2014-04-06T19:35:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: DVB und Sonstiges: etwas sortiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Multimediafähigkeit nachrüsten==&lt;br /&gt;
=== openSUSE ===&lt;br /&gt;
* [[Installationsquellen_zu_openSUSE#Packman|Packman als Quelle in YaST einbinden]]&lt;br /&gt;
*[[OpenSUSE und Multimedia | Die Multimediafähigkeiten von Suse erweitern]] - Nach Anwendung dieser Anleitung spielt Suse alle erdenklichen Musikstücke (mp3, etc) und Videoformate ab.&lt;br /&gt;
*[[Pimp my SuSE]] - Suses Fähigkeiten erweitern und Suse aufmotzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===diverse Distributionen===&lt;br /&gt;
* [[Ubuntu und Multimedia]] - Hier wird erklärt, wie man bei Ubuntu/Kubuntu die Multimediafähigkeiten nachrüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Den eigenen Desktop als Video aufnehmen ==&lt;br /&gt;
Eine Sammlung von Tools, mit deren Hilfe der Desktop oder Teile davon als Screencast (Audio/Video) oder Screenshot (Bild) aufgenommen werden können, findet sich unter [[Desktop aufzeichnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anleitungen und Programme ==&lt;br /&gt;
* [[Clipgrab]] (Youtube.com Downloader)&lt;br /&gt;
* [[MPlayer]]&lt;br /&gt;
* [[Alsamixer]]&lt;br /&gt;
* [[kmix]]&lt;br /&gt;
* [[TV-Browser]]&lt;br /&gt;
* [[playlist]] - Erstellung und Wiedergabe einer Playlist für Videoclips mit Hilfe der Kommandozeile&lt;br /&gt;
=== Alles rund um MP3-Dateien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[MP3 Bitratenwandlung | Ändern der Bitrate von MP3-Dateien]]&lt;br /&gt;
* [[Amarok]]&lt;br /&gt;
* [[Alternativen für Amazon MP3-Downloader]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alles rund um die runden Medien (CDs und DVDs) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[K3b]]&lt;br /&gt;
* [[Nero]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ISO-Dateien ====&lt;br /&gt;
* [[Imageerstellung mit dd und ddrescue| ISO-Images erstellen auf der Kommandozeile]]&lt;br /&gt;
* [[ISO-Images per Loopdevice mounten | Einbinden von ISO-Dateien als virtuelles Laufwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Open SuSE auf DVD brennen | ISO-Datei brennen]]&lt;br /&gt;
* [[Virtuelles (CD) Laufwerk unter Linux|Noch ein Weg &amp;quot;virtuelle CD/DVD Laufwerke&amp;quot; zu erstellen und zu nutzen]]&lt;br /&gt;
* [[5 ISOs auf 1 DVD brennen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== DVDs ====&lt;br /&gt;
* [[OpenSUSE und Multimedia]] - Hier wird erklärt, wie man Suse den Umgang mit nach der Installation nicht unterstützten Audio- und Videoformaten beibringt. Außerdem wird das Problem des Abspielens von Video DVDs umfassend erörtert.&lt;br /&gt;
* [[Videokonvertierung und DVD oder SVCD erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Soundprobleme ====&lt;br /&gt;
*[[Mehrere Programme gleichzeitig Sound ausgeben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Videobearbeitung ====&lt;br /&gt;
*[[Kdenlive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Realplayer ====&lt;br /&gt;
* [[Realplayer spielt nichts von amazon ab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konverter/Ripper ===&lt;br /&gt;
* [[Gnormalize]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Videoconverterscript|Videoconverterscript zum Formatwandel für DVD/(S/X)VCD Authoring oder für die Betrachtung auf einer PSP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[AVCHD (.mts) in normale avi Dateien konvertieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetstreaming / Internetradio ==&lt;br /&gt;
* [[Streamtuner]] - Internetradio hören und als mp3 rippen mit '''Streamtuner''' und '''Streamripper'''.&lt;br /&gt;
* [[Musterkonfigurationen#Streamingserver_Konfigurationen | Streamingserver Musterkonfigurationen]]&lt;br /&gt;
* [[Radiosender|Radiosender erster Teil]] eine umfangreiche Sammlung von Radiosendern aus dem deutschem Sprachraum&lt;br /&gt;
* [[Radiosender-1|Radiosender zweiter Teil]] eine umfangreiche Sammlung von Radiosender aus aller Welt&lt;br /&gt;
* [[Stream-URL ermitteln]]&lt;br /&gt;
* [[MjpegStreamer]] - Ein einfaches Hilfsprogramm zum Streamen von Bildern oder Video per HTTP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== DVB ==&lt;br /&gt;
* [[vom DVB zur DVD: Vorstellung der Wiki-Artikel in dieser Serie]]&lt;br /&gt;
* [[vom DVB zur DVD]] - Fernsehaufnahmen auf DVD verewigen mit Hilfe eines Bash-Scriptes (Tetralogie Teil 1)&lt;br /&gt;
* [[Projectx  oder  vom DVB zur DVD part 2]] - ProjectX (CVS - Version), Requantisieren, Multiplexen, Authorn, Brennen, alles im Bash-Script (Tetralogie Teil 2)&lt;br /&gt;
* [[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] - Weiterentwicklung des Bash-Scriptes mit ausführlicher Programmieranleitung (Tetralogie Teil 3)&lt;br /&gt;
* [[dvb script gui|Vom DVB zur DVD, die GUI]] - Bedienoberfläche für das Script, realisiert mit Kommander (Tetralogie Teil 4)&lt;br /&gt;
* [[projectx]] - Demux-Tool für DVB-Streams in der aktuellen CVS-Version&lt;br /&gt;
* [[Musterkonfigurationen#TV-Kanallisten|TV-Kanallisten]] TV+Radio Kanallisten für diverse Programme (Analog Terrestrisch/Kabel/SAT  und DVB-C/S/T)&lt;br /&gt;
* [[Kaffeine DVB-Kanallisten]]&lt;br /&gt;
* [[Kdetv Kanallisten]]&lt;br /&gt;
* [[Pinnacle72e|Der Pinnacle 72e Stick unter Linux]] - Wie installiere ich den TV-Stick mitsamt Fernbedienung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programme für Musiker ==&lt;br /&gt;
*[[Musikerprogramme und Links dazu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Cowon iAudio D2]]&lt;br /&gt;
* [[Neutrino d-box]]&lt;br /&gt;
* [[Koverartist Ubuntu Problem|Koverartist - Fehlende Vorlagen unter Ubuntu ergänzen]]&lt;br /&gt;
* [[Kaufberatung MVP und MP3 Player]]&lt;br /&gt;
* [[Dateien mithilfe einer Playlist sortieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hauptseite|Zurück zur Hauptseite]]&lt;br /&gt;
[[Category:Multimedia]][[Kategorie:Übersicht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jetzt müsste hier der größte Teil der Links wieder funktionieren--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31018</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31018"/>
		<updated>2014-04-06T13:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.1 (64Bit) mit KDE 4.11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Installation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell habe ich die folgende Version drauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.7.0_51&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die CVS-Version von project-X selber compilieren möchte, dann benötigt man zusätzlich zur Standardausstattung noch den Java-Compiler. Dieser ist in dem entsprechenden devel-Paket enthalten, also zum Beispiel in meinem aktuellen Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java-1_7_0-openjdk-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX): http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommandozeilenoptionen: http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31014</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31014"/>
		<updated>2014-04-06T12:16:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Formatierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.1 (64Bit) mit KDE 4.11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Instasllation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell habe ich die folgende Version drauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.7.0_51&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die CVS-Version von project-X selber compilieren möchte, dann benötigt man zusätzlich zur Standardausstattung noch den Java-Compiler. Dieser ist in dem entsprechenden devel-Paket enthalten, also zum Beispiel in meinem aktuellen Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java-1_7_0-openjdk-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX): http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommandozeilenoptionen: http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31013</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31013"/>
		<updated>2014-04-06T12:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: getestet unter ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5&lt;br /&gt;
OpenSuse 13.1 (64Bit) mit KDE 4.11&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Instasllation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell habe ich die folgende Version drauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.7.0_51&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die CVS-Version von project-X selber compilieren möchte, dann benötigt man zusätzlich zur Standardausstattung noch den Java-Compiler. Dieser ist in dem entsprechenden devel-Paket enthalten, also zum Beispiel in meinem aktuellen Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java-1_7_0-openjdk-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX): http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommandozeilenoptionen: http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31012</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31012"/>
		<updated>2014-04-06T11:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Java&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Instasllation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell habe ich die folgende Version drauf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.7.0_51&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die CVS-Version von project-X selber compilieren möchte, dann benötigt man zusätzlich zur Standardausstattung noch den Java-Compiler. Dieser ist in dem entsprechenden devel-Paket enthalten, also zum Beispiel in meinem aktuellen Fall:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java-1_7_0-openjdk-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX): http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommandozeilenoptionen: http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31011</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=31011"/>
		<updated>2014-04-06T11:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Programmversionen aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X Version 0.91.0.00&amp;quot; (Stand April 2014)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2014) ist das &amp;quot;Project X Version 0.91.0.10/07.02.2014&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Instasllation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.6.0_0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dies ist die von mir mit Erfolg verwendete Version von Java. Die neuere Version 1.7.0, die auch in den Repositories vorhanden ist, befindet sich noch im Beta-Stadium (Stand 3/09). ProjectX funktioniert mit dieser Beta-Version noch nicht richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX): http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommandozeilenoptionen: http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Dvbscript_navigationsbox&amp;diff=31010</id>
		<title>Vorlage:Dvbscript navigationsbox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Dvbscript_navigationsbox&amp;diff=31010"/>
		<updated>2014-04-06T08:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Link geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationBox|TITLE=[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]|CONTENTS=[[dvb wiki script/Ãœbersicht|Übersicht]] - [[dvb wiki script/Weg|Der Weg]] - [[dvb wiki script/Helferprogramme|Die Helferprogramme]] - [[dvb wiki script/Script|Das Script]] - [[dvb wiki script/Installation|Installation]] - [[dvb wiki script/Bedienungsanleitung|Bedienungsanleitung]] - [[dvb wiki script/Programmieranleitung|Programmieranleitung]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Navigation]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Logitech_MX1000&amp;diff=29582</id>
		<title>Diskussion:Logitech MX1000</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Logitech_MX1000&amp;diff=29582"/>
		<updated>2013-11-03T18:06:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: meine mx1000 war einmal&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich trauere ihr nach, meiner MX1000, aber sie hat leider vor geraumer Zeit den Geist aufgegeben und schwirrt nun als solcher wahrscheinlich irgendwo dort droben im Mäusehimmel herum. Deshalb kann ich den Artikel nicht weiter auf dem Laufenden halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 19:06, 3. Nov. 2013 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Kartenleser_ReinerSCT_cyberJack_pinpad/e-com_mit_Moneyplex&amp;diff=29581</id>
		<title>Diskussion:Kartenleser ReinerSCT cyberJack pinpad/e-com mit Moneyplex</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Kartenleser_ReinerSCT_cyberJack_pinpad/e-com_mit_Moneyplex&amp;diff=29581"/>
		<updated>2013-11-03T17:59:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neuausrichtung Artikel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ich denke, daß dieser Artikel durchaus eine Aktualisierung vertragen könnte. Das würde allerdings bedeuten, daß der bisherige Inhalt komplett gelöscht werden würde. Besteht Interesse, daß ich hier tätig werde?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] ([[Benutzer Diskussion:Escho|Diskussion]]) 18:59, 3. Nov. 2013 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Grafik&amp;diff=29580</id>
		<title>Grafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Grafik&amp;diff=29580"/>
		<updated>2013-11-03T17:06:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: bekomme ich nicht fertig, den Artikel&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bildbearbeitung über die Kommandozeile ==&lt;br /&gt;
* [[ImageMagick]]&lt;br /&gt;
* [[Bilder mit Image Magick skalieren]] Kleiner Codeschnippsel um mehrere Bilder auf der Konsole zu skalieren.&lt;br /&gt;
* [[Wasserzeichen]] Wie versehe ich meine Bilder mit einem Wasserzeichen. (Image Magick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilderverwaltung ==&lt;br /&gt;
* [[digiKam]] Umfangreiche Bilderverwaltung.&lt;br /&gt;
* [[Album Shaper]] Foto Album und Bildverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bitmap-Grafik ==&lt;br /&gt;
* [[GIMP]] Derzeit noch eine Linkliste zum Thema GIMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbmanagement ==&lt;br /&gt;
* [[Kalibrierung und Profilierung]] eines Monitors mit Hilfe von ArgyllCMS. Farbmanagement unter Linux OpenSuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Screenshots ==&lt;br /&gt;
* [[Screenshots]] Hier werden ein paar Möglichkeiten vorgestellt Screenshots zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vektor-Grafik ==&lt;br /&gt;
* [[Inkscape]] Eine Linkliste zum Thema Inkscape.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]][[Kategorie:Übersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Digitale_Fotos_Navibox&amp;diff=28429</id>
		<title>Vorlage:Digitale Fotos Navibox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Digitale_Fotos_Navibox&amp;diff=28429"/>
		<updated>2012-01-31T22:48:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Anpassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationBox|TITLE=[[Digitale Bilder, ein Wikibuch|Digitale Bilder, ein Wikibuch]]|CONTENTS=[[Digitale Bilder, ein Wikibuch/Verzeichnisstruktur|Verzeichnisstruktur ]] - [[Digitale Bilder, ein Wikibuch/Download|Bilder laden: das Script]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diese Navigationsleiste gehören nur Beiträge die direkt zum Wikibuch &amp;quot;Digitale Bilder&amp;quot; gehören.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Navigation]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/udev&amp;diff=28428</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/udev</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/udev&amp;diff=28428"/>
		<updated>2012-01-31T22:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Inhalt gelöscht, da ein neuer Lösungsweg in Arbeit ist&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;nicht mehr benötigt. Seite kann gelöscht werden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Download&amp;diff=28427</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Download</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Download&amp;diff=28427"/>
		<updated>2012-01-31T22:43:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Digitale Fotos Navibox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wird überarbeitet ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28426</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Verzeichnisstruktur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28426"/>
		<updated>2012-01-31T22:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Digitale Fotos Navibox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Fotos müssen irgendwo auf der Festplatte einen Platz finden. Dafür bietet sich der bei KDE standardmässig vorhandene Ordner &amp;quot;Bilder&amp;quot; im Heimatverzeichnis des Nutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bilderordner habe ich ein Verzeichnis mit dem Namen Rohbilder erzeugt, ein Verzeichnis, das nur für die Rohbilder von der DSLR zuständig ist. Die anderen Unterordner dienen speziellen Zwecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Besten male ich die Struktur auf. So spare ich mir viele Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
                                 $HOME&lt;br /&gt;
				   I&lt;br /&gt;
				 Bilder&lt;br /&gt;
                            -------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
                            I               I                 I           I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                        Rohbilder        Moovies          Projekte       jpg&lt;br /&gt;
                                   I	  &lt;br /&gt;
                         ---------------------------&lt;br /&gt;
                         I         I          I&lt;br /&gt;
                       2009      2010       2011&lt;br /&gt;
                                   I&lt;br /&gt;
                            ----------------------&lt;br /&gt;
                            I             I&lt;br /&gt;
                        2010-05-21   2010-11-01&lt;br /&gt;
                                          I&lt;br /&gt;
                             --------------------------&lt;br /&gt;
			     I       &lt;br /&gt;
                2010-11-01_time_11:22:43.CR2&lt;br /&gt;
                                              &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Rohbilddateien werden aus dem Aufnahmezeitpunkt gebildet, wobei das eingeschobene &amp;quot;time&amp;quot; der Übersichtlichkeit dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=28385</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=28385"/>
		<updated>2012-01-01T11:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Überarbeitung Linkliste&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X 0.90.4.00 30.03.2006&amp;quot; (Stand April 2010)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 31.März 2011 gibt es ein neues Release. Dieses Release ist identisch mit der CVS-Version &amp;quot;Project X 0.90.4.00.b32&amp;quot; und enthält alle Verbesserungen dieser Betaversion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Project X Version 0.91.0.00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2010) ist das &amp;quot;Project X 0.90.4.00.b32&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die &amp;quot;b32&amp;quot; als Beta bezeichnen (die 32te). Sie bietet dennoch einige Vorteile, die eine Verwendung empfehlenswert erscheinen lassen:&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigungen&lt;br /&gt;
*Verbesserung der Bedienoberfläche&lt;br /&gt;
*Neue Funktionen&lt;br /&gt;
*Drastische Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Instasllation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.6.0_0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dies ist die von mir mit Erfolg verwendete Version von Java. Die neuere Version 1.7.0, die auch in den Repositories vorhanden ist, befindet sich noch im Beta-Stadium (Stand 3/09). ProjectX funktioniert mit dieser Beta-Version noch nicht richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erläuterung zur Technik von dvb.matt (Autor ProjectX): http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kommandozeilenoptionen: http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Category:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=28371</id>
		<title>Projectx</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Projectx&amp;diff=28371"/>
		<updated>2011-12-30T21:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Link hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 10.3 (32Bit) mit KDE 3.5.x &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.0 (32Bit) mit KDE 4.0, 4.1 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.1 (32Bit) mit KDE 4.2 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.3, 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
ProjectX unter Linux! Wie das mit OpenSuse geht, ist hier erläutert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Eigenschaften von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was kann verarbeitet werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX ist ein Java-Programm, mit dem DVB-Streams demultiplext werden können. Die Eigenschaften im Einzelnen können hier nachgelesen werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eingebaute Schnittmöglichkeit&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigung des Streams beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Synchronisation von Audio und Video beim Demultiplexen&lt;br /&gt;
*Mögliche Decodierung der Tonspur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das könnte noch verbessert werden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Schnitt erfolgt leider nur an den I-Frames&lt;br /&gt;
*Eine &amp;quot;Tonvorschau&amp;quot; wäre beim Schneiden, gerade von Videoclips, manchmal hilfreich&lt;br /&gt;
*Die Bedienungsanleitung ist nicht einmal annäherungsweise aktuell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Versionen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibts zwei Versionen von PJX, die Standardversion und die CVS-Version.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stabile Basisversion des Tools. Aktuell ist zur Zeit &amp;quot;Project X 0.90.4.00 30.03.2006&amp;quot; (Stand April 2010)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 31.März 2011 gibt es ein neues Release. Dieses Release ist identisch mit der CVS-Version &amp;quot;Project X 0.90.4.00.b32&amp;quot; und enthält alle Verbesserungen dieser Betaversion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Project X Version 0.91.0.00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Version gibt den aktuellen Entwicklungsstand des Programms wieder. Im Moment (April 2010) ist das &amp;quot;Project X 0.90.4.00.b32&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die &amp;quot;b32&amp;quot; als Beta bezeichnen (die 32te). Sie bietet dennoch einige Vorteile, die eine Verwendung empfehlenswert erscheinen lassen:&lt;br /&gt;
*Fehlerbereinigungen&lt;br /&gt;
*Verbesserung der Bedienoberfläche&lt;br /&gt;
*Neue Funktionen&lt;br /&gt;
*Drastische Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Download und Installation &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Standardversion ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPM ist im Packman-Repository enthalten. Ist es noch nicht geschehen, sollte dieses Repository als Online-Updatequelle in Yast hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Installieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Yast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CVS-Version ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Version existieren keine RPMs, sie muß also selbst heruntergeladen und kompiliert werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Herunterladen ist das Tool &amp;quot;CVS&amp;quot; erforderlich (Falls noch nicht vorhanden, vorher mit Yast installieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Konsole wird danach folgender Befehl eingegeben:&lt;br /&gt;
 cvs -z3 -d:pserver:anonymous@project-x.cvs.sourceforge.net:/cvsroot/project-x co -P Project-X&lt;br /&gt;
Dadurch wird im Heimatverzeichnis des Users ein Ordner mit dam Namen &amp;quot;Project-X&amp;quot; erstellt, der die notwendigen Dateien aus dem CVS-Repository enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Kompilieren &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Anweisung in eine Konsole hacken, um in den Installationsordner zu kommen:&lt;br /&gt;
 cd ~/Project-X&lt;br /&gt;
Hiermit die Installation durchführen:&lt;br /&gt;
 sh build.sh&lt;br /&gt;
Damit befindet sich nun im Installationsordner die eigentliche Programmdatei von PJX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart Standardversion &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 10.3 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.0 (KDE 3.5.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OpenSuse 11.x (KDE 4.x) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des KDE-Startmenue's. Sollte es da Probleme geben, kann zum Starten eine Desktop-Datei erstellt werden (wie, das ist weiter unter erklärt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Programmstart CVS-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Klicken auf das Icon der Desktop-Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Desktop-Datei befindet sich im Installationsordner von PJX und kann an einen beliebigen Ort, zum Beispiel auf den Desktop kopiert werden. Dabei ist zu beachten, daß in den Eigenschaften der Desktop-Datei im Reiter ''Programm '' der Startbefehl den korrekten Pfad bekommt (siehe ein paar Zeilen weiter unten im Abschnitt ''Die Desktop-Datei'').&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nicht ganz so bequem ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wechseln in den Installationsordner von PJX.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf &amp;quot;ProjectX.jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Öffnen mit &amp;quot;java -jar&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Desktop-Datei &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Programmstart komfortabel zu gestalten, gerade bei der CVS-Version oder wenn's mit dem KDE-Startmenue nicht funktionieren will, kann eine Desktop-Datei erstellt bzw. angepasst werden. Durch Linksklicken auf diese Datei legt PJX dann los!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 3.5.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsoberfläche&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar für die CVS-Version)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KDE 4.x ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Den Dateimanager (Dolphin) öffnen&lt;br /&gt;
*Im persönlichen Ordner das Verzeichnis &amp;quot;Desktop&amp;quot; öffnen. Es öffnet sich ein Fenster.&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf die Arbeitsfläche dieses Fensters&lt;br /&gt;
*Neu erstellen -Verknüpfung zu Programm: Namen angeben, unter dem das Icon danach auf dem Bildschirm erscheinen soll (Beispiel: ProjectX_CVS)&lt;br /&gt;
*Links auf das Zahnrad klicken, um ein Bild für das Icon auszuwählen&lt;br /&gt;
*Den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; auswählen und unter &amp;quot;Befehl&amp;quot; den Programmnamen mit vollständiger Pfadangabe eintragen (Beispiel: java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar)&lt;br /&gt;
*Einige Male auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Desktop-Verzeichnis (desktop-folder) kann nun auf die Arbeitsoberfläche (Plasma) gezogen werden. Wird dabei die Ordner-Ansicht gewählt, dann sieht man den Inhalt des Ordners auf der Arbeitsoberfläche und kann direkt auf die eben erstellte Desktop-Datei zugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist übrigens nicht unbedingt notwendig, eine Desktop-Datei im Desktop-Ordner zu erzeugen. Es kann vielmehr ein beliebiger anderer Ordner dazu verwendet und auf die Arbeitsoberfläche gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier habe ich den Umgang mit Desktop-Dateien in KDE4 genauer beschrieben: [[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Der erste Start von ProjectX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zustimmung zur Lizenz ===&lt;br /&gt;
[[bild:projectx.png|thumb|right|Bedienoberfläche von ProjectX]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem PJX auf eine der oben genannten Arten gestartet wurde, erscheint zunächst die Bitte um Zustimmung zur Lizenz, die mit &amp;quot;I agree&amp;quot; beantwortet werden kann. Anschließend sehen wir die Benutzeroberfläche des Programms. Hier im Beispiel ist es die CVS-Version (b29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist per default auf Englisch eingestellt. Das läßt sich aber leicht ändern:&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Sprache - de&lt;br /&gt;
Und schon ist es Deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speichern der Änderungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX speichert Änderungen an den Einstellungen in einer Konfigurationsdatei. Diese Datei hat den Namen &amp;quot;X.ini&amp;quot; und wird, wenn nichts anderes vorgegeben ist, im persönlichen Ordner des Anwenders erzeugt. So erscheint zum Beispiel die Änderung der Sprache in dieser Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX speichert die Einstellungen automatisch beim Verlassen des Programms. Der nächste Programmstart erfolgt dann mit den gespeicherten Einstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== X.ini nach dem ersten Start ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den eben vorgenommenen Änderungen sieht die (sozusagen jungfräuliche) Konfigurationsdatei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit alles klar! Oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Arbeiten mit der GUI von PJX &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einigen Beispielen soll das Arbeiten mit der GUI von PJX erläutert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demultiplexen einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Aktion Demultiplexen auswählen &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links oben in der GUI befindet sich ein Feld mit dem aussagekräftigen Namen &amp;quot;Prozess&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Feld wird der Schalter &amp;quot;anpassen..&amp;quot; gedrückt. Im nun erscheinenden Prozessfenster erkennt man, daß die Aktion &amp;quot;demultiplex&amp;quot; schon angekreuzt ist. Da braucht also nichts geändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Fester Zielordner &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bestimmt keine schlechte Idee, das Bearbeitungsergebnis, also den demultiplexten Stream, in einem vorgegebenen Zielordner zu speichern. (Zum Beispiel: ~/filme/dvd_tmp). Dazu wird rechts unten im Hauptfenster dieser Zielordner zur Liste der Ausgabepfade hinzugefügt (zu finden unter dem Reiter &amp;quot;Dateiliste&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Zielordner noch nicht vorhanden, muß er vorher angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Zu bearbeitende (DVB) Datei laden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den DVB-Stream in die Dateiliste eingetragen. Dazu den Ordner-Icon mit dem grünen + drücken und das gewünscht File laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Bearbeitung starten &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schneiden einer DVB-Aufnahme ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX bietet die Möglichkeit, einen Film an den I-Frames zu schneiden. Das hat den Vorteil, daß nur die Daten demultiplext werden, die auch tatsächlich weiter verarbeitet werden sollen. Und das geht so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Der Weg &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Im Hauptfenster den Reiter &amp;quot;Schnittsteuerung&amp;quot; auswählen&lt;br /&gt;
*Über die Navigation bzw. den Laufbalken (Preview-Slider) die gewünschten Schnittpunkte anfahren und hinzufügen (Icon mit dem grünen &amp;quot;+&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*Auf dem Balken unter dem Vorschaubild kann der Erfolg der Arbeit beobachtet werden: Was grün ist, bleibt drin und das Rote wird herausgeschnitten.&lt;br /&gt;
*Den Button &amp;quot;Quickstart&amp;quot; drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vorhin als Aktion &amp;quot;Demultiplexen&amp;quot; ausgewählt wurde, wird der Film nun geschnitten und demultiplext. Das Ergebnis findet sich in &amp;quot;~/filme/dvd_tmp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Tipps zum Schneiden &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werbung rausschneiden geht einfach, das haben wir gerade gesehen. Um sie zu entfernen, müssen wir sie aber erst einmal finden. Ich habe mir hierzu eine Methode angewöhnt, die mich sicher und vor allen Dingen schnell die gewünschnten Schnittpunkte finden läßt. Diese Methode möchte ich euch im folgenden erläutern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Sender blendet heute irgendwo sein Logo ein. Ist kein Logo vorhanden, kann man davon ausgehen, daß gerade Werbung läuft. Und das ist eine große Hilfe bei der Suche nach einem Werbeblock, vor allem, wenn man den Film selbst nicht kennt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Film laden&lt;br /&gt;
*Schnittsteuerung auswählen&lt;br /&gt;
*Filmanfang suchen und als Schnittpunkt hinzufügen&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; vorspulen, bis das Sendelogo weg ist (Werbung!)&lt;br /&gt;
*Mit dem Button &amp;lt;&amp;lt; zurückspulen, bis das Logo wieder da ist (Film)&lt;br /&gt;
*Vorschau-Slider: Cursor irgendwohin rechts vom Reiter positionieren und linke Maustaste gedrückt halten. Damit wird der Film abgespielt.&lt;br /&gt;
*Wenn die Werbung wieder da ist, die linke Maustaste loslassen&lt;br /&gt;
*Cursor links neben den Reiter positionieren&lt;br /&gt;
*Durch Linksklick Bild für Bild zurückspulen, bis der Film wieder da ist&lt;br /&gt;
*Schnittpunkt auswählen&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt vielleicht etwas kompliziert. Probiert es aber einmal aus, es ist eine schnelle Methode, bei der man nicht viel denken muß. Ein Problem gibt es aber dennoch, wenigstens bei manchen Sendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Sender, die wiederholen nach der Werbung einen kleinen Teil des schon gezeigten Films. Das empfinde ich zwar als unsinnig, aber ich werde da leider nicht um meine Meinung gefragt. Hier hilft dann nur die genaue Suche nach dem Schnitt. Da in der CVS-Version von ProjectX die Schnittpunkte als kleine Vorschaubilder angezeigt werden, kann das aber auch relativ schnell bewältigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie eigentlich bei allen Dingen kann man auch hier sagen: Übung macht den Meister...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Den Ton beim Demultiplexen decodieren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal benötigt man den Ton nicht als m2t-Datei, sondern als wav-file. Das kann beim Demultiplexen gleich mit erledigt werden. Folgende zusätzliche Einstellung ist dazu notwendig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Einstellung &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Audio: &amp;quot;dekodiere MPEG Layer1,1 zu PCM&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Dazugehörige X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Project-X INI&lt;br /&gt;
# ProjectX 0.90.4.00.b32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Application&lt;br /&gt;
Application.ActiveDirectory=/home/ich&lt;br /&gt;
Application.Agreement=1&lt;br /&gt;
Application.Language=de&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectories.0=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
Application.OutputDirectory=/home/ich/filme/dvd_tmp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# AudioPanel&lt;br /&gt;
AudioPanel.decodeMpgAudio=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# WindowPosition&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Height=670&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Width=866&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.X=50&lt;br /&gt;
WindowPosition.Main.Y=50&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die Konfigurationsdatei X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was genau ist die X.ini? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die Konfigurationsdatei von ProjectX. In ihr werden die Einstellungen gespeichert, mit denen das Programm gerade läuft. Für jede Einstellung existiert ein dazugehöriger Eintrag in der &amp;quot;X.ini&amp;quot; (und das sind viele!). Angezeigt werden nur solche Einstellungen, die von den Standardeinstellungen abweichen, bzw. die bereits einmal geändert worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wann wird gespeichert? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Einstellungen der GUI werden beim Verlassen von PJX in die &amp;quot;X.ini&amp;quot; geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kann das automatische Speichern abgeschalten werden? ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, es kann. Und es kann durchaus sinnvoll sein, nicht zu speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ProjectX bietet eine Menge Knöpfe, die gedrückt, und noch mehr Häckchen, die gesetzt oder weggenommen werden können. Wenn man weiß, was mit diesen Häckchen bewirkt wird, ist das kein Problem. Weiß man es nicht, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Beendet man nämlich das Programm, wird der aktuelle Stand gespeichert, auch wenn er nicht funktioniert. Und der Weg zurück kann ein langer Weg sein, wenn man sich die einzelnen Schritte des Hinweges nicht eingeprägt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Möglichkeiten gibt es, das Speichern abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; über die GUI &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen beim Beenden speichrn: Den Haken wegmachen&lt;br /&gt;
*Einstellungen - Einstellungen - Datei - speichern unter: Den Pfad zur aktuellen &amp;quot;X.ini&amp;quot; eintragen&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; durch Editieren der X.ini &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*PJX beenden&lt;br /&gt;
*&amp;quot;X.ini&amp;quot; mit einem Testeditor ändern&lt;br /&gt;
*Folgenden Eintrag hinzufügen:&lt;br /&gt;
 Application.SaveSettingsOnExit=0&lt;br /&gt;
*Änderungen im Editor speichern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Speicherort der X.ini ändern ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initialisierungdatei wird im Arbeitsordner des Programms abgelegt und das ist ohne weitere Angeben das Heimatverzeichnis des Benutzers. Wird ProjectX über eine Desktop-Datei gestartet, so kann in dieser Desktop-Datei ein anderes Arbeitsverzeichnis für PJX festgelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rechtsklick auf Datei projectx.desktop&lt;br /&gt;
*In den &amp;quot;Eigenschaften&amp;quot; den Reiter &amp;quot;Programm&amp;quot; anwählen&lt;br /&gt;
*In das Feld &amp;quot;Arbeitsordner&amp;quot; den gewünschten zukünftigen Standort von X.ini eintragen (Beispiel: ~/PJX_demux)&lt;br /&gt;
*OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lassen sich also mit Hilfe verschiedener Desktop-Dateien unterschiedliche Arbeitordner für PJX einstellen. In jedem dieser Arbeitsordner befindet sich dann, wenn man es schlau anstellt, eine &amp;quot;X.ini&amp;quot; mit genau den Einstellungen, die man wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; ProjectX und die Kommandozeile &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PJX kann über über die Kommandozeile, das sogenannte CL-Interface bedient werden. Durch diese Möglichkeit kann das Programm auch in einem Bash-Script verwendet werden. Folgender Programmaufruf soll als Beispiel dienen. Er stammt aus einem von mit erstellten Script zur DVB-Weiterverarbeitung, das hier nachgelesen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Befehl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 java -jar $pjx -demux -gui -ini $hauptverzeichnis/X.ini -out $hauptverzeichnis/tmp1 -name film &amp;quot;$quelldatei&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*java -jar&lt;br /&gt;
Aufruf von Java (PJX ist ein Java_Programm)&lt;br /&gt;
*$pjx&lt;br /&gt;
Pfad zur Datei ProjectX.jar&lt;br /&gt;
*-demux&lt;br /&gt;
es wird demultiplext&lt;br /&gt;
*-gui&lt;br /&gt;
Zusätzlich soll die Bedienoberfläche von PJX gestartet werden, vielleicht um Schneiden zu können.&lt;br /&gt;
*-ini $hauptverzeichnis/X.ini&lt;br /&gt;
Diese Datei soll als Konfigurationsdatei verwendet werden. Sie muß übrigens nicht zwingend X.ini heißen, sondern kann einen beliebigen Namen haben.&lt;br /&gt;
*-out $hauptverzeichnis/tmp1&lt;br /&gt;
In dieses Verzeichnis wird das Ergebnis gespeichert&lt;br /&gt;
*-name film&lt;br /&gt;
Das Ergebnis bekommt den Dateinamen &amp;quot;film&amp;quot;&lt;br /&gt;
*$quelldatei&lt;br /&gt;
Datei, welche bearbeitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Dinger&amp;quot; mit dem $ davor sind übrigens selbsterstellte Variablen. Sie stehen stellvertretend für ihren Inhalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kompletter Befehlsaufruf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgeschrieben könnte obiger Befehl also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
java -jar ~/Project-X/projectX.jar -demux -gui -ini ~/dvb_wiki_script/X.ini -out ~/dvb_wiki_script/tmp1 -name film ~/DVB/Aufnahme/ein_toller_film.m2t&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Komandozeilen-Optionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier kann nachgelesen werden, mit welchen Argumenten PJX über das CLI aufgerufen werden kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der CVS-Version b28 gibt es die Option ''-set''. Damit läßt sich alles, was in der X.ini konfiguriert werden kann, auch über die Kommandozeile steuern. Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 java -jar ~/Project-X/ProjectX.jar -set OptionPanel.NormalLog=0&lt;br /&gt;
Beim Start von PJX wird die Anweisung übergeben, daß keine Log-Datei mitgeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Tips &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausführen der ''build.sh'' zum Kompilieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eintippen von ''build.sh'' in eine Konsole wird selten den gewünschten Erfolg zeigen, kann dafür aber interessante Fehlermeldungen hervorbringen. So habe ich eine geschlagene Stunde versucht, folgenden Fehler zu beseitigen:&lt;br /&gt;
 Exception in thread &amp;quot;main&amp;quot; java.lang.NoClassDefFoundError: org/apache/tools/ant/Main&lt;br /&gt;
Dieses Problem wäre gar nicht erst entstanden, hätte ich eine der Grundregeln im Umgang mit Linux-Dateien beachtet: Wenn du eine bestimmte Datei ansprechen willst, dann mußt du auch sagen, wo sich diese Datei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel:&lt;br /&gt;
 ~/DVB/Project-X/build.sh&lt;br /&gt;
oder, wenn man sich bereits im Ordner ''~/DVB/Project-X'' befindet&lt;br /&gt;
 ./build.sh&lt;br /&gt;
Manche Fehler mußt du selber erst einmal gemacht haben, sonst glaubst du es nicht, daß das auch dir passieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um aber gar nicht erst in diese Schwierigkeiten zu kommen ist es doch am Besten, so zu verfahren, wie es im Abschnitt Instasllation beschrieben ist. Schön brav in einer Konsole ins Installationsverzeichnis wechseln und dann mit sh build.sh die Installation starten. So braucht außerdem die build.sh nicht ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Java-Version?===&lt;br /&gt;
 java version &amp;quot;1.6.0_0&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dies ist die von mir mit Erfolg verwendete Version von Java. Die neuere Version 1.7.0, die auch in den Repositories vorhanden ist, befindet sich noch im Beta-Stadium (Stand 3/09). ProjectX funktioniert mit dieser Beta-Version noch nicht richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
Supportsite: http://forum.dvbtechnics.info/forumdisplay.php?f=16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[dvb wiki script|Vom DVB zur DVD, ein Wikibuch]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Projectx oder vom DVB zur DVD part 2]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showthread.php?t=422 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=10899&amp;amp;postcount=4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[K-Menü und die Desktop-Dateien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Multimedia|Zurück zur Multimedia-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Multimedia]]&lt;br /&gt;
[[Category:DVB-Weiterverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28347</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28347"/>
		<updated>2011-12-18T10:26:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: firefox und Farbmanagement&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß die Farbe durch die drei Grundfarben definiert ist, also durch Rot, Grün und Blau. Das Mischungsverhältnis ergibt den tatsächlichen Farbton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jese dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist. Die grüne Farbe wird inmmer Grau sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Firefox und Farbmanagement &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den neueren Versionen des Browsers ist Farbmanagement serienmäßig eingesxchaltet. Ab Version 8 kann auch mit ICC V4 umgegangen werden, was allerdings explizit enabled werden muß. Dadurch kann der Browser dann mit matrix und lut-Profilen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschaltet wird das so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Adresszeile eingeben: about:config&lt;br /&gt;
Danach den Eintrag &amp;quot;gfx.color_management.enablev4&amp;quot; von false auf true ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Firefox kann mit diesen Testbildern auf seine Farbmanagementfähigkeiten getestet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.oyranos.org/wiki/index.php?title=Test_Images&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Homepage ArgyllCMS: http://www.argyllcms.com&lt;br /&gt;
* Homepage dispcalGUI: http://hoech.net/dispcalGUI/&lt;br /&gt;
* Repo dispcalGUI für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
* Repo ArgyllCMS für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/udev&amp;diff=28169</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/udev</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/udev&amp;diff=28169"/>
		<updated>2011-07-10T19:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neuanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Digitale Fotos Navibox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im letzten Kapitel vorgestellte Bashscript automatisiert das Herunterladen und Speichern der Rohbilder. Es wird gestartet mit Hilfe einer Desktop-Datei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Start kann aber auch so gestaltet werden, daß das Script immer dann von alleine losläuft. wenn eine Kamera über USB mit dem PC verbunden und eingeschaltet wird. Sobald die Kamera vom Hotplugging-System des Computers erkannt ist, legt das Downloadscript los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Automatismus wird über eine udev-Regel angestossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Die udev-Regel &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Regel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Wenn´s denn keine Canon ist, Regel beenden&lt;br /&gt;
ATTR{idVendor} != &amp;quot;04a9&amp;quot;, GOTO=&amp;quot;foto_end&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Canon EOS 600D&lt;br /&gt;
SUBSYSTEM==&amp;quot;usb&amp;quot;, ACTION==&amp;quot;add&amp;quot;, ATTR{idProduct}==&amp;quot;3218&amp;quot;, RUN+=&amp;quot;/bin/su edgar -c /home/edgar/Scripte/Foto/Herunterladen/aktuell/start_bilder_laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
# Canon EOS 450D&lt;br /&gt;
SUBSYSTEM==&amp;quot;usb&amp;quot;, ACTION==&amp;quot;add&amp;quot;, ATTR{idProduct}==&amp;quot;3145&amp;quot;, RUN+=&amp;quot;/bin/su edgar -c /home/edgar/Scripte/Foto/Herunterladen/aktuell/start_bilder_laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LABEL=&amp;quot;foto_end&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohin mit der Regel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regel wird, z.B. mit kate, in einer Textdatei gespeichert. Sie muß mit root-Rechten in folgendem Verzeichnes erzeugt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe die Textdatei &amp;quot;20-foto.rules&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Erklärung der Regel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ATTR{idVendor} != &amp;quot;04a9&amp;quot;, GOTO=&amp;quot;foto_end&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wenn  der Hersteller der angeschlossenen Kamera nicht Canon ist, dann springe direkt zum Ende dieser udev-Regel. Oder anders ausgedrückt: Ich möchte das Download-Script nur dann automatisch starten lassen, wenn der PC eine an den USB-Bus angeschlossene Kamera von Canon erkennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 SUBSYSTEM==&amp;quot;usb&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wenn sich auf dem USB-Bus etwas tut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ACTION==&amp;quot;add&amp;quot;&lt;br /&gt;
und zwar wenn auf dem Bus ein neu angeschlossenes Gerät erkannt wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ATTR{idProduct}==&amp;quot;3218&amp;quot;&lt;br /&gt;
und wenn dieses Gerät zudem noch auf den Namen &amp;quot;EOS 600D&amp;quot; hört&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ATTR{idProduct}==&amp;quot;3145&amp;quot;&lt;br /&gt;
oder auf den Namen &amp;quot;EOS 450D&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 RUN+=&amp;quot;...&amp;quot;&lt;br /&gt;
dann führe die Anweisung  zwischen den Anführungszeichen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /bin/su edgar&lt;br /&gt;
Führe diese Anweisung mit den Rechten des Nutzers edgar aus. (Hätte ich meinen Nutzernamen weggelassen, dann würden anstatt meiner Rechte root-Rechte vergeben werden, was ich nicht will. (Es müssen übrigens alle Anweisungen mit vollem Pfadnamen angegeben werden (auch su), sonst tut sich nichts.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 -c /home/edgar/Scripte/Foto/Herunterladen/aktuell/start_bilder_laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
Die Anweisung lautet, das Start-Script zu starten, welches dann das eigentliche Download-Script anstösst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterung der Regel ===&lt;br /&gt;
Diese Regel kann ohne weiteres auf andere Kameras bzw, Hersteller erweitert werden. Notwendig dazu ist jeweils nur die idVendor und die idProduct der hinzuzufügenden Kamera. Der Rest sei der Fantasie des Benutzers überlassen. Diese id´s können übrigens durch ein furchtlos in die Tasten gehacktes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb -v&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ermittelt werden. Das 0x vor der eigentlichen 4stelligen id muß dabei weggelassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Start-Script &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von unserer udev-Regel wird das so genannte Start-Script gestartet (Ein anderer Name ist mir für das Script nicht eingefallen. Aufgabe dieses Scriptes ist nichts anderes, als dem System mitzuteilen, welcher Bildschirm verwendet werden soll, dann das eigentliche Download-Script in einer Konsole als Hintergrundprozeß zu starten und schließlich sich selbst zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#!/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
export DISPLAY=:0.0&lt;br /&gt;
konsole -e /home/edgar/Scripte/Foto/Herunterladen/aktuell/bilder_laden &amp;amp;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das ganze nun zum Laufen zu bringen, gibt es ein paar Dinge zu beachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dateirechte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere udev-Regel startet das &amp;quot;Start-Script&amp;quot;, welches wiederum das eingentliche &amp;quot;Download-Script&amp;quot; anlaufen lässt. Udev läuft nun mit root-Rechten. Diese Rechte werden an Tochterprozesse weitergegeben (vererbt). Das bedeutet, die von unserem Download-Script heruntergeladenen Bilddateien werden mit einer root-Kennung versehen. Nur der Administrator könnte dann diese Bilder verändern, was ganz gewiss nicht in meinem Sinn ist. Denn ich als user edgar möchte mit diesen Bildern arbeiten, und zwar ohne mich mit Administratorrechten einloggen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Problematik haben wir in der udev-Regel entschärft. Durch das &amp;quot;/bin/su edgar&amp;quot; läuft der gestartete Tochterprozess unter meiner Benutzerkannung. Die heruntergeladenen Photos bekommen meine Kennung und ich kann sie problemlos bearbeiten, verändern, löschen, ganz wie es mir beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Display ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit /bin/su edgar haben wir das mit den Dateirechten geregelt. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß ich als user edgar auch am Bildschirm sehe, ob und was sich da tut. Das möchte ich aber! Die Anweisung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 export DISPLAY=:0.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hilft hier weiter. Nun kann ich alle Meldungen auch auf dem Bildschirm sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortschrittsmeldungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Programnm zu sitzen und nicht zu willen, ob es schon arbeitet und wie weit es schon ist mit seiner Arbeit, ist zielmlich ätzend. Deshalb lasse ich das Download-Script in einem Terminal ablaufen und erhalte so alle Meldungen der beteiligten Tools, zum Beispiel der Fortschritt von gphoto2 beim Herunterladen der Bilder. Ich habe das mit folgender Anweisung realisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 konsole -e ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev freigeben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze, was wir bis jetzt kennengelernt haben wird von einer udev-Regel angestossen und läuft deshalb auch als Tochterprozess dieser Regel. Solange dieser Tochterprozess läuft, ist allerdings die udev-Regel für weitere Aktionen lahmgelegt, da sie erst wieder mit dem Beenden des Tochterprozesses freigegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird normalerweise kein Problem sein. Wenn ich aber geschätzte 10 Milliarden Rohbilder von der kamera herunterladen will (ja Freunde, die Technik schreitet fort, irgenwann wird´s soweit sein...), könnte das schon mit Unannehmlichkeiten verbunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einfachste Weg ist es, das Hotplugging-System durch das Dazwischenschalten einer , ich habe sie Start-Datei genannt, wieder freizugeben. Dazu genügt ein einziges Zeichen in dieser Datei und natürlich der obligatorisch folgende exit-Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Zusammenfassung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmal im Kurzen, was so alles passiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben eine udev-Regel erzeugt, die immer dann, wenn unsere Kamera erkannt wurde, das Start-Script loslaufen lässt. Dieses Start-Script stösst das eigentliche Download-Script an, beendet sich danach von selbst und gibt damit udev wieder für neue Untaten frei. Das Download-Script schließlich ermittelt selbstständig den Ordner, wo die neuen Bilder hin sollen und läd die Photos in dieses Verzeichnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Warnhinweis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß das Verändern bzw. Hinzufügen einer udev-Regeln mit gewissen Risiken verbunden ist. Wenn es dumm geht, kann man sein System dadurch so durcheinanderbringen, daß es nicht mehr hochfährt, bzw. die grafische Oberfläche nicht mehr lädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte also genau wissen, was man tut, wenn man hiermit arbeitet. Und man sollte auf keinen Fall irgendwelche Befehle und Regeln gedankenlos auf sein System kopieren. Und wenn tatsächlich einmal etwas schief gelaufen sein sollte, dann solltet ihr euch vorher überlegt haben, wie ihr nötigenfalls gegensteuern könnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier von mir vorgestellte Regel ist als Denkansatz gedacht. Sie funktioniert auf meinen System hervorragend. Ich kann und will allerdings nicht garantieren, daß dies auf anderen Systemen ebenso ist. Also seid vorsichtig beim Spielen mit den udev.rules! Alles, was ihr tut, liegt in eurer eigenen Verantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Download&amp;diff=28168</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Download</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Download&amp;diff=28168"/>
		<updated>2011-07-10T19:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neufassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Digitale Fotos Navibox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier vorgestellte Bashscript automatisiert das Herunterladen und Speichern der Rohbilder. Die Vorgehensweise ist folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamera mit einem USB-Kabel mit dem PC verbinden und einschalten&lt;br /&gt;
* Das Script startet automatisch (wie, das erkläre ich im nächsten Kapitel des Wiki-Buches) oder man startet es mit Hilfe einer Desktop-Datei&lt;br /&gt;
* Kategorie auswählen, wohin die Bilder gespeichert werden sollen&lt;br /&gt;
* Auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bashscript überprüft nun, wieviele Verzeichnisse für Bilderserien in der gewählten Kategorie im aktuellen Jahr bereits existieren und generiert ein neues Verzeichnis für die neuen Fotos. Dieses Verzeichnis erhält die nächstfreie fortlaufende Nummer als Namen (4stellig mit führenden Nullen). Anschließend werden die Bilder von der Kamera geholt und in dem neuen Verzeichnis gespeichert. In dem Zug werden die Bilddateien auch gleich umbenannt.&lt;br /&gt;
Geht alles automatisch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Download-Script &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#!/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# =========================================== Vorbereitungen =========================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Definitionen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rohverzeichnis=$HOME/Bilder/RAW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kategorie_1=Archiv&lt;br /&gt;
kategorie_2=Baeren&lt;br /&gt;
kategorie_3=Sonstiges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jahr=`date +%Y`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ============================================== Funktionen ===========================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Debug °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pause ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;pause&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Abbruch °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
funktionsabbruch ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;$1&amp;quot;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
benutzerabbruch ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;Abbruch durch den Benutzer&amp;quot;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Neues Download-Verzeichnis ermitteln und erstellen  °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neues_verzeichnis ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jahrverzeichnis=&amp;quot;$rohverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$kategorie&amp;quot;/&amp;quot;$jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verzeichnis_alt=`find &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/* -maxdepth 0 -type d | wc -w`&lt;br /&gt;
verzeichnis_neu=$((verzeichnis_alt+1))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verzeichnis_name=`printf &amp;quot;%.4i&amp;quot; $verzeichnis_neu`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mkdir &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°  Bilder herunterladen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herunterladen ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
cd &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
gphoto2 --get-all-files --filename &amp;quot;$kategorie&amp;quot;-&amp;quot;$jahr&amp;quot;-&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;_Photo-%04n.%C&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;Fehler&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Gibt es überhaupt etwas zum Herunterladen? °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
laden_erfolgreich ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
anzahl=`find &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;/* -type f | wc -l`&lt;br /&gt;
if (( $anzahl == 0 ))&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;es gibt nichts zum Laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ================================================= Hauptprogramm =======================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auswahl_hauptmenue=`kdialog --caption &amp;quot;Herunterladen der Bilder&amp;quot; --geometry 400x400+400+300 --radiolist &amp;quot;Wohin mit den Photos?&amp;quot; \&lt;br /&gt;
	1	&amp;quot;$kategorie_1&amp;quot; on \&lt;br /&gt;
	2	&amp;quot;$kategorie_2&amp;quot; off \&lt;br /&gt;
	3	&amp;quot;$kategorie_3&amp;quot; off`&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	benutzerabbruch&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
case $auswahl_hauptmenue in&lt;br /&gt;
	1)	kategorie=&amp;quot;$kategorie_1&amp;quot;&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	2)	kategorie=&amp;quot;$kategorie_2&amp;quot;&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	3)	kategorie=&amp;quot;$kategorie_3&amp;quot;&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
		&lt;br /&gt;
esac&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;fertig&amp;quot;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Wohin mit dem Script &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Script wird z.B. mit kate in einer einfachen Textdatei gespeichert. Bei mir ist das:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $HOME/Scripte/Foto/Herunterladen/aktuell/bilder_laden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Textdatei muß ausführbar gemacht werden, wenn der automatische Scriptstart über die udev-Regel verwendet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Erklärung des Scriptes &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Festlegung der Verzeichnisstruktur für die Rohbilder&lt;br /&gt;
* Aktuelles Jahr ermitteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; pause () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nur für die Fehlersuche beim Programmieren notwendig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; funktionsabbruch () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion beendet das Script. Dabei wird eine an der Aussprungstelle definierte Benutzermeldung angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; benutzerabbruch () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird ebenfalls das Script beendet und dabei die in der Funktion enthaltene Meldung angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; neues_verzeichnis () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 jahrverzeichnis=&amp;quot;$rohverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$kategorie&amp;quot;/&amp;quot;$jahr&amp;quot;&lt;br /&gt;
 mkdir -p &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zusammensetzen des Namens für das Jahrverzeichnis.&lt;br /&gt;
* Erzeugen des Verzeichnisses mit allen notwendigen Mutterverzeichnissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 verzeichnis_alt=`find &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/* -maxdepth 0 -type d | wc -w`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nachgesehen, wieviele Verzeichnisse im aktuellen Jahr schon existieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 verzeichnis_neu=$((verzeichnis_alt+1))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ergebnis wird 1 dazugezählt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 verzeichnis_name=`printf &amp;quot;%.4i&amp;quot; $verzeichnis_neu`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Ergebnis wird 4stellig mit führenden Nullen formatiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Bildverzeichnis wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; herunterladen () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird in das das neue Bildverzeichnis gewechselt (Ist notwendig für gphoto2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gphoto2 --get-all-files --filename &amp;quot;$kategorie&amp;quot;-&amp;quot;$jahr&amp;quot;-&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;_Photo-%04n.%C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotos werden von der Kamera in das Bildverzeichnis geladen und dabei gleich umbenannt nach dem bereits erläuterten Schema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;Fehler&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt beim laden ein Fehler auf, zum Beispiel weil die Kamera nicht bereit ist, dann bricht das Script mit einer Fehlermeldung ab. Das vorhin erzeugte Verzeichnis für die neuen Bilder wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; laden_erfolgreich () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 anzahl=`find &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;/* -type f | wc -l`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nachgesehen, ob tatsächlich Bilder heruntergeladen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
if (( $anzahl = 0 ))&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$jahrverzeichnis&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;es gibt nichts zum Laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht der Fall war, also nichts auf der Speicherkarte drauf ist, dann  wird das Script mit einer entsprechendn Meldung beendet. Das neu generierte Verzeichnis wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptprogramm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
auswahl_hauptmenue=`kdialog --caption &amp;quot;Herunterladen der Bilder&amp;quot; --geometry 400x400+400+300 --radiolist &amp;quot;Wohin mit den Photos?&amp;quot; \&lt;br /&gt;
	1	&amp;quot;$kategorie_1&amp;quot; on \&lt;br /&gt;
	2	&amp;quot;$kategorie_2&amp;quot; off \&lt;br /&gt;
	3	&amp;quot;$kategorie_3&amp;quot; off`&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige des Auswahldialoges für die Kategorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	benutzerabbruch&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird im Auswahldialog auf Abbrechen gedrückt, dann beendet sich das Script.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
case $auswahl_hauptmenue in&lt;br /&gt;
	1)	kategorie=&amp;quot;$kategorie_1&amp;quot;&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	2)	...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	3)	...&lt;br /&gt;
esac&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig davon, welcher Menuepunkt ausgewählt wurde, werden die entsprechenden Funktionen aufgerufen und der Reihe nach abgearbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 kdialog --msgbox &amp;quot;fertig&amp;quot;&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Scriptstart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Manuell über eine Desktop-Datei ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dieses Script zu starten, ist es sinnvoll, eine Start-Datei (Desktop-Datei) zu erzeugen. Wie so etwas realisiert werden kann, habe ich hier erläutert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.linupedia.org/opensuse/K-Men%C3%BC_und_die_Desktop-Dateien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist zu beachten, daß das Script in einem Terminal läuft (Läßt sich in der Desktop-Datei festlegen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automatisch beim Einschalten der Kamera ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Script aber auch starten lassen. Und zwar immer dann, wenn man die Kamera an die USB-Buchse angeschlossen und eingeschaltet hat. Die Realisation dieses Gedankens werde ich im nächsten Kapitel des Wiki-Buches zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Anmerkungen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte darauf hinweisen, daß ich das ursprüngliche Script erstmalig unter OpenSuse 11.3 und KDE 4.4 gebaut und getestet habe. Weiter möchte ich sagen, daß dieses Script genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist und von mir entsprechend meiner Anforderungen verbessert wurde. Falls ihr es ausprobieren wollt, gerne. Aber bedenkt dabei immer, daß ihr wissen solltet, was ihr macht. Ihr solltet die Funktionsweise des Scriptes genau verstehen, um zu wissen, was geschieht, wenn ihr es startet. Alles, was ihr tut, geschieht auf eure eigene Verantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28167</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Verzeichnisstruktur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28167"/>
		<updated>2011-07-10T19:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Navibox dazu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Digitale Fotos Navibox}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Fotos müssen irgendwo auf der Festplatte einen Platz finden. Dafür bietet sich der bei KDE standardmässig vorhandene Ordner &amp;quot;Bilder&amp;quot; im Heimatverzeichnis des Nutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bilderordner habe ich ein Verzeichnis mit dem Namen RAW erzeugt, ein Verzeichnis, das nur für die Rohbilder von der SLR zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe meine Fotos in drei Kategorien eingeteilt. Jede dieser Kategorien erhält einen eigenen Unterordner im Verzeichnis $HOME/Bilder/RAW:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Archiv: Hier sind all die normalen Fotos enthalten, also fast alles...&lt;br /&gt;
* Baeren: Ich fotografiere gerne Gummibären in Action. Diese Fotos haben hier ihre Heimat&lt;br /&gt;
* Sonstiges: Dieses Verzeichnis nimmt experimentelle Bilder auf. Hier teste ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitere Verzeichnisbaum ist in diesen drei genannten Ordnern identisch. Es genügt also, sich einen der Ordner genauer anzusehen, zum Beispiel den Ordner Baeren. Am Besten male ich die Struktur auf. So spare ich mir viele Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
                                 $HOME&lt;br /&gt;
				   I&lt;br /&gt;
				 Bilder&lt;br /&gt;
				   I&lt;br /&gt;
                                  RAW&lt;br /&gt;
                                   I	  &lt;br /&gt;
                         ---------------------&lt;br /&gt;
                         I         I          I&lt;br /&gt;
                     Archiv     Baeren    Sonstiges&lt;br /&gt;
                                   I&lt;br /&gt;
                            ---------------&lt;br /&gt;
                            I             I&lt;br /&gt;
                          2009          2011&lt;br /&gt;
                                          I&lt;br /&gt;
                             --------------------------&lt;br /&gt;
			     I        I        I      I&lt;br /&gt;
                           0001     0002     0003    0004&lt;br /&gt;
                                               I&lt;br /&gt;
                               ------------------------------------&lt;br /&gt;
                               I                                  I&lt;br /&gt;
             Baeren-2011-0003_Photo-0001.CR2         Baeren-2011-0003_Photo-0002.CR2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar kleine Erläuterungen gibt es trotzdem noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Ordner auf der Jahresebene wird nur dann erzeugt, wenn in diesem Jahr auch tatsächlich (in unserem Fall) Bärenfotos geschossen wurden. Im Jahr 2010 gab es keine Bilder, die in diese Katheorie passen würden, also gibt es auf keinen Ordner 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebene unterhalb der Jahresebene enthält Verzeichnisse, die fortlaufend (und vierstellig mit führenden Nullen) benannt werden. Jeder neue Download einer Blderserie von der Kamera erzeugt hier einen neuen Ordener mit der nächsthöheren Nummer im Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des eigentlichen Bildes wird zusammengesetzt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bilderkathegorie (also zum Beispiel Baeren), Bindestrich&lt;br /&gt;
* Jahreszahl, Bindestrich&lt;br /&gt;
* Bildordner (die, welche fortlaufend nummeriert werden), Unterstrich&lt;br /&gt;
* Das Wort &amp;quot;Photo&amp;quot;, Bindestrich&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Nummer (vierstellig mit führenden Nullen)&lt;br /&gt;
* .CR2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt spinnt er ganz, der Edgar&amp;quot;, werdet ihr sagen. &amp;quot;Komplizierter geht es wohl nicht mehr? Da bin ich ja ewig mit dem Umbenennen und Verschieben beschäftigt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ball flach halten&amp;quot;, sage ich da nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kanns ja machen, wie er will. Und so kompliziert ist es auch nicht. Und ihr werdet doch wohl nicht glauben, daß ich das oben geschilderte alles von Hand mache? Nee, das lasse ich machen von wundervollen Einrichtung in Linux, nämlich von der bash.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt dieses Wiki-Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28166</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Verzeichnisstruktur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28166"/>
		<updated>2011-07-10T19:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neufassung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unsere Fotos müssen irgendwo auf der Festplatte einen Platz finden. Dafür bietet sich der bei KDE standardmässig vorhandene Ordner &amp;quot;Bilder&amp;quot; im Heimatverzeichnis des Nutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Bilderordner habe ich ein Verzeichnis mit dem Namen RAW erzeugt, ein Verzeichnis, das nur für die Rohbilder von der SLR zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe meine Fotos in drei Kategorien eingeteilt. Jede dieser Kategorien erhält einen eigenen Unterordner im Verzeichnis $HOME/Bilder/RAW:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Archiv: Hier sind all die normalen Fotos enthalten, also fast alles...&lt;br /&gt;
* Baeren: Ich fotografiere gerne Gummibären in Action. Diese Fotos haben hier ihre Heimat&lt;br /&gt;
* Sonstiges: Dieses Verzeichnis nimmt experimentelle Bilder auf. Hier teste ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weitere Verzeichnisbaum ist in diesen drei genannten Ordnern identisch. Es genügt also, sich einen der Ordner genauer anzusehen, zum Beispiel den Ordner Baeren. Am Besten male ich die Struktur auf. So spare ich mir viele Worte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
                                 $HOME&lt;br /&gt;
				   I&lt;br /&gt;
				 Bilder&lt;br /&gt;
				   I&lt;br /&gt;
                                  RAW&lt;br /&gt;
                                   I	  &lt;br /&gt;
                         ---------------------&lt;br /&gt;
                         I         I          I&lt;br /&gt;
                     Archiv     Baeren    Sonstiges&lt;br /&gt;
                                   I&lt;br /&gt;
                            ---------------&lt;br /&gt;
                            I             I&lt;br /&gt;
                          2009          2011&lt;br /&gt;
                                          I&lt;br /&gt;
                             --------------------------&lt;br /&gt;
			     I        I        I      I&lt;br /&gt;
                           0001     0002     0003    0004&lt;br /&gt;
                                               I&lt;br /&gt;
                               ------------------------------------&lt;br /&gt;
                               I                                  I&lt;br /&gt;
             Baeren-2011-0003_Photo-0001.CR2         Baeren-2011-0003_Photo-0002.CR2&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar kleine Erläuterungen gibt es trotzdem noch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein neuer Ordner auf der Jahresebene wird nur dann erzeugt, wenn in diesem Jahr auch tatsächlich (in unserem Fall) Bärenfotos geschossen wurden. Im Jahr 2010 gab es keine Bilder, die in diese Katheorie passen würden, also gibt es auf keinen Ordner 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebene unterhalb der Jahresebene enthält Verzeichnisse, die fortlaufend (und vierstellig mit führenden Nullen) benannt werden. Jeder neue Download einer Blderserie von der Kamera erzeugt hier einen neuen Ordener mit der nächsthöheren Nummer im Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des eigentlichen Bildes wird zusammengesetzt aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bilderkathegorie (also zum Beispiel Baeren), Bindestrich&lt;br /&gt;
* Jahreszahl, Bindestrich&lt;br /&gt;
* Bildordner (die, welche fortlaufend nummeriert werden), Unterstrich&lt;br /&gt;
* Das Wort &amp;quot;Photo&amp;quot;, Bindestrich&lt;br /&gt;
* Fortlaufende Nummer (vierstellig mit führenden Nullen)&lt;br /&gt;
* .CR2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt spinnt er ganz, der Edgar&amp;quot;, werdet ihr sagen. &amp;quot;Komplizierter geht es wohl nicht mehr? Da bin ich ja ewig mit dem Umbenennen und Verschieben beschäftigt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ball flach halten&amp;quot;, sage ich da nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kanns ja machen, wie er will. Und so kompliziert ist es auch nicht. Und ihr werdet doch wohl nicht glauben, daß ich das oben geschilderte alles von Hand mache? Nee, das lasse ich machen von wundervollen Einrichtung in Linux, nämlich von der bash.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt dieses Wiki-Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Digitale_Fotos_Navibox&amp;diff=28164</id>
		<title>Vorlage:Digitale Fotos Navibox</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Vorlage:Digitale_Fotos_Navibox&amp;diff=28164"/>
		<updated>2011-07-10T19:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Aktualisierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{NavigationBox|TITLE=[[Digitale Bilder, ein Wikibuch|Digitale Bilder, ein Wikibuch]]|CONTENTS=[[Digitale Bilder, ein Wikibuch/Verzeichnisstruktur|Verzeichnisstruktur ]] - [[Digitale Bilder, ein Wikibuch/Download|Bilder laden: das Script]] - [[Digitale Bilder, ein Wikibuch/udev|Automatik: die udev-Regel]]}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diese Navigationsleiste gehören nur Beiträge die direkt zum Wikibuch &amp;quot;Digitale Bilder&amp;quot; gehören.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Navigation]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Grafik&amp;diff=28163</id>
		<title>Grafik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Grafik&amp;diff=28163"/>
		<updated>2011-07-10T19:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Weiter bin ich noch nicht im Text...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bildbearbeitung über die Kommandozeile ==&lt;br /&gt;
* [[ImageMagick]]&lt;br /&gt;
* [[Bilder mit Image Magick skalieren]] Kleiner Codeschnippsel um mehrere Bilder auf der Konsole zu skalieren.&lt;br /&gt;
* [[Wasserzeichen]] Wie versehe ich meine Bilder mit einem Wasserzeichen. (Image Magick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilderverwaltung ==&lt;br /&gt;
* [[digiKam]] Umfangreiche Bilderverwaltung.&lt;br /&gt;
* [[Album Shaper]] Foto Album und Bildverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bitmap-Grafik ==&lt;br /&gt;
* [[GIMP]] Derzeit noch eine Linkliste zum Thema GIMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Farbmanagement ==&lt;br /&gt;
* [[Kalibrierung und Profilierung]] eines Monitors mit Hilfe von ArgyllCMS. Farbmanagement unter Linux OpenSuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Screenshots ==&lt;br /&gt;
* [[Screenshots]] Hier werden ein paar Möglichkeiten vorgestellt Screenshots zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vektor-Grafik ==&lt;br /&gt;
* [[Inkscape]] Eine Linkliste zum Thema Inkscape.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Rohbild zum jpg ==&lt;br /&gt;
* [[Digitale Bilder, ein Wikibuch]] Rohbilder von der Kamera herunterladen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]][[Kategorie:Übersicht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28162</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28162"/>
		<updated>2011-07-10T18:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Mögliche Falschfarben bei Matrix-basierten Profilen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß die Farbe durch die drei Grundfarben definiert ist, also durch Rot, Grün und Blau. Das Mischungsverhältnis ergibt den tatsächlichen Farbton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jese dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist. Die grüne Farbe wird inmmer Grau sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Homepage ArgyllCMS: http://www.argyllcms.com&lt;br /&gt;
* Homepage dispcalGUI: http://hoech.net/dispcalGUI/&lt;br /&gt;
* Repo dispcalGUI für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
* Repo ArgyllCMS für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28161</id>
		<title>Diskussion:Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28161"/>
		<updated>2011-07-10T18:46:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Falscher Fehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das hier war eigentlich mal ein kleiner Merkzettel auf meinen Computer, wo drin stand, wie ich in OpenSuse ein Huey-Colorimeter installieren und mit ArgyllCMS meinen Monitor kalibrieren und profilieren kann. Da ich solche Merkzettel grundsätzlich nach einer gewissen Zeit nicht wiederfinde, auf jeden Fall nicht dann, wenn ich sie brauche, hab ich das Ganze etwas ausgeschmückt, um es in die Linupedia stellen zu können. Und wenn dann OpenSuse 11.3 da ist und ich den Merkzettel mitsamt dem alten Betriebssystem gelöscht habe (ich kenn mich), dann weiß ich, wo ich nachschauen kann, nämlich hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun stelle ich fest, daß der Artikel immer größer wird, da ich zum besseren Verständnis des Ganzen über das Farbmanageent noch ein bißchen erzählen muß. Das hat zwar mit Linux nicht direkt etwas zu tun, ist aber für den einen oder anderen vielleicht doch interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe also, ihr werden mir verzeihen, wenn ich mich nun etwas von OpenSuse entferne und in Richtung Optik bewege. Ich hatte mir schon überlegt, den optischen Teil hier loszulösen und in meinem Blog in Canikon zu veröffentlichen, es dannn aber doch beiben lassen, weil's einfach hier dazu gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] 17:48, 20. Jun. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ist da noch mehr zu ICC-Profilsupport geplant? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm,netter Artikel auf jeden Fall schonmal, auch wenn er noch nicht komplett ist. Kommt da auch noch was zum Thema Anwendungen die ICC-Profile unterstützen wie z.B. digikam und Druckertreiber die ebenso ICC-Profile unterstützen (z.B. Turboprint) dazu um es abzurunden? Fände ich jedenfalls super ;) --[[Benutzer:TomcatMJ|TomcatMJ]] 09:13, 21. Jun. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Das hatte ich eigentlich nicht vor gehabt, ist aber ein guter Gedanke. Ich stelle den Artikel erstmal so fertig, wie ich ihn ursprünglich geplant habe und werde danach deine Anregungen aufgreifen.&lt;br /&gt;
:--[[Benutzer:Escho|Escho]] 17:40, 22. Jun. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fertig erstmal, bis auf... ==&lt;br /&gt;
Ich habe den Artikel erstmal soweit fertiggsetellt, wie ich es angedacht hatte. Deswegen habe ich auch den Bearbeiten-Baustein entfernt. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß er tatsächlich schon fertig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte noch etwas genauer auf den Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung eingehen. Und auch die Farbmanagement-fähigen Programme sollen nicht unerwähnt bleiben (natürlich so weit ich es austesten kann). Dann ist der Schreibstil an manchen Stellen noch durchaus verbesserungfähig. Und die Rechtschreibung.... Obwohl die ist schon besser geworden mit meiner neuen Tastatur. Denn die grösseren Tasten bieten auch einem Grobmotoriker wie mir mehr Raum zur Betätigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, es gibt noch viel zu tun, greifen wir's an, aber nicht gleich...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Escho|Escho]] 20:38, 26. Jun. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ich sehe gerade, daß ich bei der Verwendung des Befehls colprof etwas ungenau war. Deswegen habe ich den Bearbeiten-Baustein gesetzt. Wenn ich fertig bin mit der Bearbeitung, geb ich Bescheid und entferne den Baustein wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: --[[Benutzer:Escho|Escho]] 18:28, 27. Jun. 2010 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gimp ==&lt;br /&gt;
in Gimp muss man unter Bearbeiten Einstellungen Farbverwaltung Bildschirmprofil nur &amp;quot;Wenn möglich das System-Bildschirmprofil verwenden&amp;quot; anhaken und schon wird das Profil auch wirklich verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
Dieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Ist in digikam ähnlich&lt;br /&gt;
: --[[Benutzer:Escho|Escho]] 22:06, 3. Feb. 2011 (UTC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== dispcalGUI ==&lt;br /&gt;
Im package dispcalGUI ist die Datei /etc/xdg/autostart/z-dispcalGUI-apply-profiles.desktop enthalten.&lt;br /&gt;
(xdg = X Desktop Group)&lt;br /&gt;
Dies ist ein Wrapper für Exec=dispcalGUI-apply-profiles.&lt;br /&gt;
Hier wird Desktop übergreifend die Calibrierung, wenn vorhanden, in die Grafikkarte geladen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;dispwin -L&amp;quot; im KDE Autostart wird also nicht gebraucht wenn dispcalGUI-apply-profiles funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß&lt;br /&gt;
Dieter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Das Problem ist nur, wie du schon sagst: wenn es funktioniert. Das habe ich auch im Artikel erwähnt: http://www.linupedia.org/opensuse/Kalibrierung_und_Profilierung#Installation_des_Profils. Wenn das neue OpenSuse in der Version 11.4 rauskommt, werd ich den Artikel aktualisieren und ergänzen. Vielleicht hat sich das Problem bis dahin ja erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: --[[Benutzer:Escho|Escho]] 22:06, 3. Feb. 2011 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28160</id>
		<title>Diskussion:Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Diskussion:Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28160"/>
		<updated>2011-07-10T18:44:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Falschfarben möglich bei Matrix-basierten Profilen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß die Farbe durch die drei Grundfarben definiert ist, also durch Rot, Grün und Blau. Das Mischungsverhältnis ergibt den tatsächlichen Farbton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jese dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist. Die grüne Farbe wird inmmer Grau sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Settings===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DispcalGui verwendet in seiner Default-Einstellung die Default-Werte von ArgllCMS. Damit wird ein funktionierendes ICC-Profil generiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaut man nun, neugierig wie man ist, in den Settings von dispcalGUI nach, dann wird man einige Auwahlmöglichkeiten erkennen, die ein noch hochwertigeres Profil erhoffen lassen. Eine dieser Einstellungen lautet &amp;quot;Photo&amp;quot;. Und da wir ja mit Photos arbeiten, ist diese Einstellung auch ruckzuck ausgewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch damit ist es nicht unwahrscheinlich, daß wir ein Problem bekommen. In dieser Einstellung (wie auch in der Einstellung für die Druckvorstufe) wird zusätzlich zu einem LUT-Profil ein Matrix-basierendes Profil erzeugt, bei dem Rot und Grün vertauscht sind. Die daraus resultierenden Bilder haben eine wirklich lustige Farbgebung: Gelb wird zu Grün, der Himmel wir violett: wirklich spassig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese swapped matrix ist in der Dokumentation von dispcalGui erläutert. Doch mal ehrlich, wer liest schon eine Dokumentation in allen Einzelheiten, noch dazu, wenn sie Englisch ist. Also erklär ich hier mal kurz, was Sache ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein LUT-basiertes Profil ist sehr hochwertig, aber nicht alle Andungen verwenden ein solches Profil. Darktable zum Beispiel arbeitet aus Performancegründen ausschließlich mit Matrix-basierten Profilen. Hat man nun sein ICC-Profil mit dispcalGUI in der Einstellung &amp;quot;Photo&amp;quot; getätigt, dann wird Darktable, da es ja mit dem LUT-Profil nicht umgehen kann, auf das Matrix-Profil zurückgreifen. Aber bei der Matrix sind die Farben vertauscht... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese vertauschten Farben sind deswegen vorgegeben worden, damit man sofort erkennen kann, wenn eine Anwendung kein LUT-Profil mag. Nur, es gibt nicht wenige Anwendungen, die nicht mit LUT wollen. Deshalb hat der Autor von dispcalGUI vor, die Settings in seiner GUI so anzupassen, daß hier keine Probleme mehr entstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir es wie immer: Wenn ich die Anpassung realisiert haben,dann gebe ich euch hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Homepage ArgyllCMS: http://www.argyllcms.com&lt;br /&gt;
* Homepage dispcalGUI: http://hoech.net/dispcalGUI/&lt;br /&gt;
* Repo dispcalGUI für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
* Repo ArgyllCMS für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28157</id>
		<title>Kalibrierung und Profilierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Kalibrierung_und_Profilierung&amp;diff=28157"/>
		<updated>2011-06-26T20:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Aktualisierung auf native Kalibrierungswerte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.2 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.3 (32Bit) mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
OpenSuse 11.4 (64Bit) mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
Zu einem funktionierenden Farbmanagement gehört das Profilieren seines Monitors. Wie das Erstellen eines solchen Monitor-Profils in Linux funktioniert, das ist hier hier erläutert, und zwar speziell für OpenSuse.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einführung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmt mal ein Bild aus eurer digitalen Spiegelreflexkamera und schaut es euch auf drei verschiedenen Bildschirmen an. Ihr werden denken, drei unterschiedliche Bearbeitungen des gleichen Fotos vor euch zu haben. Da kommt Freude auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mir denken, daß sich ein ähnliches Hochgefühl einstellt, wenn ihr in einen Grossmarkt fahrt, um einen neuen Fernseher zu kaufen. 1000 Bildschirme, überall das gleiche verrauschte Programm, und auf jedem der Geräte sieht das Bild anders aus.&lt;br /&gt;
Befriedigend...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir aber, als lernfreudige Benutzer von Linux, sind in der Lage, gegenzusteuern, wenigstens bei unserer DSLR. Wir können dafür sorgen, daß die Fotos auf Monitor und Drucker annähernd genauso aussehen, wie wir sie durch den Sucher der Kamera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zauberwort hierfür heißt Farbmanagement!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{blau|&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tja, wo ist da nun das Problem?&amp;quot;, werdet ihr fragen. &amp;quot;Da gibt es doch Farbmessgeräte, Colorimeter oder so ähnlich heisen die Dinger. Installieren, Programm starten und fertig!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich, ich werde antworten, demütig, fast resignierend: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seelig sind die Anhänger derer aus Redmond, denn mit ihnen sind die Hardware-Fabrikanten. Seelig sind die, die von den Herstellern überschüttet werden mit Treibern für ihre Geräte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde hinzufügen: &amp;quot;Ja, ich bin einer von denen auf der anderen Seite, denn bei mir im Computer arbeitet Linux. Ich gebe es zu! Ja, ich habe gefehlt, als ich die Windows-Welt verlassen habe. Aber lasst euch eines sagen, ich habe es noch keine einzige Minute bereut, diesen Schritt getan zu haben!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ihr! Ihr werdet mich ansehen, vorsichtig und etwas ängstlich vielleicht, ob dieses Verrückten, der da vor euch steht. Und ich werde euren Blicken standhalten. Denn ich weiss, obwohl ich Linux auf der Festplatte habe, kann ich trotzdem Farbmanagement benutzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Voraussetzungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstellung dieses Artikels hat folgende Hard- bzw. Software bei mir ihren Dienst verrichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betriebssystem: OpenSuse 11.2 bzw. 11.3 mit KDE 4&lt;br /&gt;
* Grafikkarte:  nVidia Geforce 6600GT&lt;br /&gt;
* Bildschirm: BenQ FP937s&lt;br /&gt;
* Farbmessgerät: Gretag-Macbeth Huey&lt;br /&gt;
* Software für's Kalibrieren und Profilieren: ArgyllCMS 1.3.0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte eine speziell auf meinen Monitor zugeschnittene Profildatei (ICC-Datei) haben, die es mir ermöglicht, sinnvoll Farbmanagement zu betreiben. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich den Monitor kalibrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geplantes Vorgehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software herunterladen und installieren&lt;br /&gt;
* Colorimeter installieren&lt;br /&gt;
* Monitor kalibrieren&lt;br /&gt;
* Ein ICC-Profil erstellen&lt;br /&gt;
* ICC-Profil ins Farbmanagement einbinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etwas genauer, bitteschön! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, wenn ihr es unbedingt so wollt, dann sollt ihr ihn bekommen, einen genaueren Überblick über mein Vorhaben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte, daß das Bild auf meinem Monitor möglichst farbgeteu dargestellt wird. Und diese Farbtreue soll sich nicht allein auf meinen Monitor beschränken, sondern auch auf auf die Fotos, die ich bei einem Belichter entwickeln lassen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit dem Belichter ist einfach. Da brauche ich mir nur eine Firma raussuchen, die Farbmanagement anwendet. Das macht allerdings nur dann so richtig Sinn, wenn auch ich für meinen Workflow der Bildaufnahme und -bearbeitung dieses Farbmanagement einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu benötige ich aber ein Farbmessgerät, mit dem ich den Bildschirm ausmessen und profilieren kann. Und ich benötige eine Software, mit der ich  ein solches Bildschirmprofil erstellen kann. Und es darf auch nicht vergessen werden, daß für mein Bildbearbeitungsprogramm Farbmanagement  kein Fremdwort sein darf. Und zu guter Letzt muß das Ganze natürlich unter Linux OpenSuse funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Grundlagen des Farbmanagements &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir das Vorhaben in Angriff nehmen, sollten wir erst einmal ein paar Grundbegriffe klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farben ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Farben sind, brauche ich wohl niemandem zu erklären. Denn Farben sehen wir jeden Tag. Die technische und mathematische Seite braucht uns nicht zu interessieren. Wir sollten nur wissen, was Farbmischung ist. Und wir sollten wissen, daß es unterschiedliche Arten der Mischung von Farben gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmodelle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ganze Anzahl von Modellen, die Farben beschreiben. Greifen wir uns Zwei davon heraus: RGB und CMYK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; RGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RGB ist ein addives Farbmodell der Lichtmischung. Durch die Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kann (fast) jede andere Farbe hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Prinzip wird bei der Bildröhre eines Farbfernsehgerätes angewandt und beim LCD-Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellt man bei den drei Lichtstrahlen gleiche Helligkeit ein und überlagert sie, dann kommt Grau raus. Dreht man die Helligskeitsregler alle auf Rechtsanschag, also auf Maximum, ist das Ergebnis die Farbe Weiß. Schwarz ist das Fehlen jeglichen Lichtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CMYK &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CMYK wird für den Druck verwendet. Hier sind es keine Lichtfarben, die gemischt werden, sondern Körperfarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow (Tschuldigung, Gelb wollte ich sagen) werden die anderen Farben erzeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundfarben, in gleichem Verhältnis gemischt, ergeben Schwarz oder besser sollten es ergeben. Da es keine idealen, voll gesättigten Körperfarben gibt, hat man bei diesem Modell Schwarz als vierte Farbe dazugenommen. Weiß ist gar keine Farbe auf unserem Blatt Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnt ihr euch noch an die Kindheit erinnern? Den Malkasten mit den Wasserfarben haben wir über alles geliebt. Wie haben wir oft ausgesehen, nach unseren Malaktionen. Die Klamotten waren voller Farbflecken, das Gesicht verschmiert, und erst die Tischdecke...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das, was wir damals trieben, liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, war substraktive Farbmischung in Vollendung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbräume ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stellen wir uns mal vor, wieviele Farben es eigentlich gibt. Und dann nehmen wir uns vor, diese Farben in einer Tabelle aufzuschreiben. Na ja, viel Spass kann ich da nur sagen. Die Anzahl der Farben geht nämlich gegen unendlich. Da sitzt man dann schon ein, zwei Tage vor seiner Tastatur, um die Tabelle fertig zu bekommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn's so nicht geht, dann müssen wir halt malen. Und zwar ein schönes Diagramm...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; CIELab &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir also ein Blatt Papier und pinseln ein Koordinatenkreuz drauf. Die eine Achse wird unsere rot-grün-Achse. Die nennen wir a. Die andere Achse bekommt den Namen b und ist für gelb und blau zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Diagramm werden wir in der Lage sein, alle Farben, die es gibt, grafisch darzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlt noch die Helligkeit. Dafür stellen wir eine dritte Achse senkrecht auf das Blatt Papier. Je höher, um so heller die jeweilige Farbe. Diese Achse nennen wir L.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ein lustiges Diagramm geworden. und auch noch dreidimensional! Aber keine Panik! Wir brauchen uns das alles nicht so genau zu merken. Wir müssen nur wissen, daß es es sowas gibt, so ein Farbdiagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede denkbare Farbe befindet sich irgendwo im dreidimensionalen Raum dieses 3D-Diagrammes. Man spricht deshalb von Farbraum. Und das, was wir gerade konstruiert haben, ist ein ziemlicher großer Farbraum, denn es ist ja alles drin, was es gibt. Sein Name ist CIELab-Farbraum (erkennt ihr das Lab unserer Achsen?). Dieser Farbraum wird auch als geräteunabhängiger Farbraum bezeichtet. An seiner Erfindung waren nur Theorie und etwas Mathematik beteiligt. Irgendwelche Einschränkungen von Ein- und Ausgabegeräten oder von Anzeigegeräten blieben außen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; AdobeRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt noch andere Farbräume. Einige davon können wir uns als Teilmenge des CIELab-Farbraums vorstellen. In diesen &amp;quot;Teilmengen-Farbräumen&amp;quot; sind nicht alle denkbaren Farben enthalten (ist auch unnötig, da es manche Schattierungen bestimmter Farben in der Natur sowieso nur selten gibt). Und jeder dieser Farbräume dient einem bestimmten Zweck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein noch verhältnissmäßig großer vordefinierter Farbraum ist AdobeRGB. Er wurde entwickelt für den Offsetdruck, um hier alle notwendigen Farben verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; sRGB &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas kleiner ist der sRGB-Farbraum. Er ist aber immer noch groß genug, um auf unserem Monitor schöne Fotos ansehen zu können. Dieser Farbraum ist fürs Internet gedacht und für das Anzeigegerät Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Arbeitsfarbraum &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Farbraum, in dem wir uns bewegen wollen mit der Bildbearbeitung wird Arbeitsfarbraum genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; Prinzip &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sache mit den Farbräumen schauen wir uns nun noch etwas genauer an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein RGB-Farbraum hat die Angewohnheit, daß die Farbe durch die drei Grundfarben definiert ist, also durch Rot, Grün und Blau. Das Mischungsverhältnis ergibt den tatsächlichen Farbton.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jese dieser drei Grundfarben kann dunkler oder heller sein. Dafür stehen uns pro Farbe 8 Bit zur Verfügung. 8 Bit bedeutet 2^8 Abstufungen, also 256 unterschiedliche Helligkeitswerte. Das bedeutet: Drei Farben mit je 256 Abstufungen, sind 256 x 256 x 256 verschiedene Farbtöne, die dargestellt werden können. Wenn ich meine mathematischen Restkenntnissee hervorkrame (bzw. den Taschenrechner verwende), denn komme ich auf ungefähr 16,7 Millionen Farbabstufungen, die mit dieser 24-Bit Farbtiefe angezeigt werden können. Das nennt sich in der Computertechnik True Color.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben vorhin sRGB bzw. AdobeRGB erwähnt. Diese beiden Farbräume haben jeweils eine Farbtiefe von 24 Bit, also 8 Bit pro Grundfarbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AdobeRGB wurde ersonnen, damit alle beim Offsetdruck machbaren Farben auch tatsächlich aufs Papier kommen können. Die Farbtiefe beträgt, wie bei sRGB, 24Bit, also 16,7 Millionen darstellbare Farben. AdobeRGB hat aber einen größeren Farbraum (Gammut) als sRGB. Das darstellbare Farbspektrum ist größer. Das geht allerdings zu Lasten der Farbabstufungen, die dann nicht mehr ganz so fein sein können, da wir ja auf die 24 Bit beschränkt bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz einfach zu verstehen, oder? Also, noch ein Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schönes sattes Grün in RGB bedeutet in Zahlen ausgedrückt: 0 256 0. Also 0 Helligkeit für Rot, ebenso ist Blau durch den Wert 0 nicht vorhanden. Grün dagegen powered mit seinem Maximalwert rein, also mit 256. Das Ergebnis ist, wie gesagt, ein schönes, sattes Grün, grüner geht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0 256 0 ist das intensivste Grün, das im sRBG-Farbraum daratellbar ist. Und 0 256 0 ist auch das intensivste Grün, das in AdobeRGB darstellbar ist. Nur, und jetzt wird es interessant, ist das Grün von AdobeRGB noch ein bißchen grüner als das von sRGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Noch grüner, wenn der Grünwert doch sowieso schon auf Maximum steht. Das ist doch Unsinn! Und Weihnachten ist im August, oder?&amp;quot;, so höre ich euch sagen. Und ich werde darauf antworten: &amp;quot;Ein großer Mann hat einmal etwas über die Relativität gesagt. Und ich sage jetzt auch: Relativität! Alles ist relativ, es kommt nur auf den Bezugspunkt an!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Bezugspunkt ist der geräteunabhängige CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben schon gehört, daß dieser Farbraum so ziemlich alle denkbaren Farben enthält. Unser schönes sattes Grün aus sRGB hat im CIELab-Farbraum noch jede Luft nach oben (erinnert mich irgendwie an unsere Fussballnationalmannschaft). Ob es sinnvoll ist, diese Luft auch auszunutzen, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ICC-Profile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es nur genial durchdachte und konstruierte Geräte gäbe, wäre das Leben einfach. Der Monitor hätte exakt das gleiche Verhalten wie der Monitor gegenüber oder wie der Drucker oder die Kamera oder der Belichter oder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freunde, ich habe eine eine schlechte Nachricht für euch: Dem ist nicht so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Unvollkommenheit der Geräte in den Griff zu bekommen, wurden die Profile erfunden. Ein solches Profil ist gerätespezifisch. Es beschreibt genau das Verhalten des Geräts, für das es erstellt wurde. Und es gilt tatsächlich auch nur für dieses eine Gerät!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gesagt, tut ein ICC-Profil folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sorgt dafür, daß Farben trotz der Unvollkommenheit der Geräte in hohem Maße wirklichkeitsgetreu angezeigt bzw. weiterverarbeitet werden. Dazu ist in dem Profil eine Tabelle enthalten, welche die Werte des gerade verwendeten Farbraums auf den CIELab-Farbraum abbildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbmanagement ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was also macht Farbmanagement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bezugspunkt ist der Referenzfarbraum CIELab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir bei unserer Kamera sRGB eingestellt, so werden die Farben des Jpeg-Bildes entsprechend dem sRGB-Farbraum behandelt. Das heißt, Maximum in sRGB ist noch lange nicht Maximum in CIELab. Im ICC-Profil der Kamera ist diese Umrechnung festgehalten. Anders ausgedrückt: Durch das ICC-Profil der Kamera ist festgelegt, welcher Farbwert im sRGB der Kamera welchem Farbwert in CIELab entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Monitor hat auch so ein Profil. Und dieses Profil werden wir nachher sogar noch selber erzeugen. Das ICC-Profil des Monitors sagt, welche Farbe unseres Monitors welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würden wir jetzt noch unseren Drucker hinzunehmen, dann würde dessen Profil aussagen, welche Druckfarbe welchen Wert in CIELab hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir ein Bild bei einem Bilderdienst bestellen wollen, so wäre es von Vorteil, wenn dieser auch Farbmanagement verwenden würde (was leider  nur von sehr wenigen tatsächlich angeboten wird). Denn dann wäre da auch ein Profil vorhanden, welches auf den CIELab-Farbraum zurückgreifen könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also noch mal anders:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Farbmanagement bedeutet, daß im Hintergrund ein geräteunabhängiger Farbraum verwendet wird. Das merken wir nicht, denn er dient nur als Übersetzer. Die Farben der von uns verwendeten Geräte werden mit Hilfe ihrer ICC-Profile in diesen Farbraum übersetzt bzw. zurückübersetzt. Das Resultat ist, daß die Farben im Verarbeitungsprozess immer gleich bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt natürlich nur im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Denn ein Schwarzweiß-Monitor wird sich mit der Darstellung einer Grünen Farbe etwas schwer tun, egal wie gut sein Profil ist. Die grüne Farbe wird inmmer Grau sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Herunterladen und Installieren von ArgyllCMS &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ArgyllCMS ist eine Sammlung von Kommandozeilentools, mit deren Hilfe man einen Monitor ausmessen, kalibrieren und profilieren kann. Und ArgyllCMS hat noch einen riesengroßen Vorteil: Es funktioniert unter Linux und kann mit vielen aktuellen Farbmessgeräten (Colorimetern) umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 1: Sourcecode ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sourcecode kann von der Homepage von ArgyllCMS heruntergeladen werden und muss dann selbst kompiliert werden. Dazu sollte man aber sein Betriebssystem sehr gut kennen und auch wissen, wie das funktioniert mit dem kompilieren. Es ist keine Hexenkunst, setzt aber doch einiges an Vorkenntnis vorraus. Dafür bekommt man eine aktuelle, speziell auf sein System zugeschnittene Programmsammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode kann ich nur dem empfehlen, der weiss, was er tut. Wer neugierig ist, dem sei die Homepage von ArgyllCMS empfohlen. In den Installationsanweisungen für Linux gibt es hier weiterführende Informationen. Ist aber auf Englisch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Methode 2: Fertiges RPM aus dem OpenSuse Build Service ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von ArgyllCMS zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Methode 3: bin-File ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bin-File enthält in gepackter Form alle notwenigen Dateien, also die komplette Programmsammlung in der aktuellen Version. Sie muss nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien sind dann an geeigneter Stelle im System zu speichern. Spielen wir das mal durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Download des gepackten bin-files ( In meinem Fall sind das die Linux x86 Executables in der 32Bit-Version ) von der Homepage von ArgyllCMS&lt;br /&gt;
* Das File ( Argyll_V1.3.0_linux_x86_bin.tgz ) wird dabei im Download-Ordner gespeichert ( bei mir ist das ~/Downloads )&lt;br /&gt;
* Rechtsklick auf das File&lt;br /&gt;
* Entpacken nach ~/Programme (Hier speichere ich Programme, die nicht aus Repositories stammen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit habe ich das bin-File in den Ordner Programme in meinem Heimatverzeichnis entpackt. Dem entpackten Ordner gebe ich nun noch einen neuen Namen, nämlich ArgyllCMS (Den kann ich mir leichter merken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Ordner ArgyllCMS befindet sich das Unterverzeichnis bin. Hier sind eine Menge Kommandozeilenprogramme zu finden, mit deren Hilfe das Kalibrieren und Profilieren zum Kinderspiel wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer aktuellen OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== lsusb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Colorimeter hat den schönen Namen Gretag-Macbeth Huey. Das ist ein Farbmessgerät mit USB-Anschluss. Öffnen wir nun eine Konsole und überprüfen, ob der Kernel das Gerät auch erkennt. Dazu tippen wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 lsusb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis könnte etwa so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Bus 001 Device 010: ID 0971:2005 Gretag-Macbeth AG &lt;br /&gt;
 Bus 002 Device 002: ID 046d:c50e Logitech, Inc. MX-1000 Cordless Mouse Receiver&lt;br /&gt;
 Bus 003 Device 003: ID 046a:0021 Cherry GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colorimeter ist dieser Liste enthalten und wird demnach vom Kernel erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das weiteres Vorgehen sind zwei Begriffe wichtig, nämlich  udev und sudo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== udev ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Udev ist ein Programm, mit dessen Hilfe das &amp;quot;Hotplugging&amp;quot; überwacht und geregelt wird. Mit Hotplugging ist gemeint, daß USB-Geräte vom System automatisch erkannt werden. Sie können im Betrieb ein- oder ausgestopselt werden, das Betriebssystem erkennt das. Das erfordert natürlich gewisse Regeln, die in den udev-rules verwaltet werden können. Für manche Geräte, auch wenn sie vom Kernel erkannt werden, sind dort noch keine Regeln abgelegt. Auch mein Colorimeter ist dort nicht zu finden. Das bedeutet, daß für das Gerät eine neue Regel angelegt werden muß (Ausnahme: Installation über RPM, da erfolgt das automatisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt kompliziert, oder? So richtig nach Arbeit! Aber keine Angst. So schwierig ist es nun auch wieder nicht. Denn ArgyllCMS stellt eine solche Regel zur Verfügung, und zwar im Unterordner libusb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== sudo ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux hat gewisse Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Eine davon ist, daß der User nur in seinem Heimatverzeichnis tun und lassen darf, was er will. Auf andere Verzeichnisse (Systemverzeichnisse, Heimatverzeichnisse anderer User hat er höchsten lesend Zugriff. Er kann dort aber keine Veränderungen durchführen. Und auch dieser Lesezugriff lässt sich vom Administrator durch entsprechende Rechtevergabe abschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man also irgendwo anders als im Heimatverzeichnis etwas ändern, so sind root-Rechte notwendig. Diese lassen sich bei Eingaben über die Konsole durch Voranstellen des Befehls sudo erlangen. Man wird dann nach dem Administrator-Passwort gefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kopieren der udev-Regel in das Regelverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind diese beiden eben erklärten Begriffe nun so wichtig? Nun ja, es ist so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis für die Udev-Regeln befindet sich hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich dieser Ordner nicht in unserem Heimatverzeichnis befindet, können wir auf ihn nur mit Administratorrechten verändernd zugreifen. Und diese Administratorrechte erhalten wir durch den Konsolenbefehl sudo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, kopieren wir die Regel dorthin, wo sie hingehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo cp ~/Programme/ArgyllCMS/libusb/55-Argyll.rules /etc/udev/rules.d&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* sudo: Der folgende Befeht hat Administratorrechte&lt;br /&gt;
* cp: Kopiere&lt;br /&gt;
* ~/Programme/ArgyllCMS/libusb1/55-Argyll.rules: die Regeldatei&lt;br /&gt;
* /etc/udev/rules.d: in den Regelordner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die neue Regel für das USB-Gerät erkennt, müssen wir den Computer neu starten. Danach sollte das Colorimeter funktionsfähig installiert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Installation des Farbmessgerätes mit einer älteren OpenSuse-Version &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in diesem Abschnitt Beschriebene ist nur wichtig, wenn das Programm nach Methode 1 oder 3 installiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei älteren Distributionen kann es sein, daß nach dem Kopieren der Regel zusätzlich noch an der Rechtevergabe gespielt werden muß. Dazu überprüfen wir aber erst einmal diese Notwendigkeit. Stöpseln wir also das Colorimeter in eine USB-Buchse und öffnen eine Konsole. Hier geben wir folgenden Befehl ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/Programme/ArgyllCMS/bin/dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so einer Fehlermeldung müssen wir die Rechte anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 XRandR 1.2 is faulty - falling back to older extensions&lt;br /&gt;
 dispcal: Error - icoms - set_ser_port: port number out of range!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daß die XRandR faulty ist, ignorieren wir, hier und in allen anderen Beispielen, die noch folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe plugdev erzeugen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unserer udev-Regel wird das Colorimeter einer Benutzergruppe zugeordnet. Diese Griuppe ist mit Rechten ausgestattet ist, die es ihren Mitgliedern (also uns) erlauben, mit dem Colorimeter zu arbeiten. Aller Vorraussicht nach wird diese Gruppe auf dem Computer aber noch nicht vorhanden sein. Wir müssen sie deshalb erst explizit anlegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Yast starten, Administrator-Passwort eingeben und die Benutzer und Gruppenverwaltung aufrufen.&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf hinzufügen gehen&lt;br /&gt;
* Bei Name der Gruppe eingeben: plugdev&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit existiert eine neue Benutzergruppe mit dem Namen plugdev auf unserem PC. Jetzt müssen wir nur noch Mitglied dieser Gruppe werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppenzugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Den Reiter Gruppe drücken und auf bearbeiten gehen&lt;br /&gt;
* Bei Mitglieder der Gruppe unseren User-Namen ankreuzen&lt;br /&gt;
* OK drücken&lt;br /&gt;
* Neustart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Voreinstellung des Monitors &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundeinstellung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe einmal davon aus, daß der Monitor, den wir kalibrieren wollen noch so eingestellt ist, wie wir ihn gekauft haben. Ist das nicht der Fall, dann sollten wir ihn auf seine Defaultwerte zurücksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit bekommen wir ein Bild mit wunderschön leuchtenden Farben. Hier zeigen sich zwei kleine Probleme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Hinergrundbeleuchtung des Monitors ist ziemlich weit aufgedreht, das Bild damit brilliant, aber zu hell.&lt;br /&gt;
2. Die Farben stimmen nicht ganz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab meinen Monitor mal ausgemessen und bin auf eine Helligkeit von mehr als 160 cd/qm gekommen. Damit kannst du fast gegen die Helligkeit einer explodierenden Supernova ankämpfen. Von der Supernova wirst du nicht blind werden, wohl aber von einem intensiveren Blick auf den Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun Ja, ich geb es zu, manchmal übertreib ich ein bißchen. Trotzdem sollten wir etwas mit der Helligkeit zurückgehen. Unsere Augen werden es uns danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das mit den Farben werden wir im Zuge der Kalibrierung auch in den Griff bekommen-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Messwerte des unkalibrierten Monitors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bekommen wir die Messwerte raus raus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ergibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Uncalibrated response:&lt;br /&gt;
Black level = 0.35 cd/m^2&lt;br /&gt;
White level = 167.59 cd/m^2&lt;br /&gt;
Aprox. gamma = 2.22&lt;br /&gt;
Contrast ratio = 476:1&lt;br /&gt;
White chromaticity coordinates 0.3284, 0.3515&lt;br /&gt;
White    Correlated Color Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  9.1&lt;br /&gt;
White Correlated Daylight Temperature = 5670K, DE 2K to locus =  5.4&lt;br /&gt;
White        Visual Color Temperature = 5425K, DE 2K to locus =  8.8&lt;br /&gt;
White     Visual Daylight Temperature = 5538K, DE 2K to locus =  5.2&lt;br /&gt;
Effective LUT entry depth seems to be 8 bits&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Optionen von dispcal bedeuten dabei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Ich hab einen LCD-Bildschirm&lt;br /&gt;
* -R: Messung des unkalibrierten Monitors&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Helligkeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit meines Monitors ist mit 167 cd/qm ziemlich intensiv eingestellt. Wenn es außen rum auch sehr hell ist, dann passt das. Unter normalen Bedingungen ist es allerdings zu viel. Das tut irgendwann den Augen weh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bildbearbeitung (wenn das Ergebnis ausbelichtet oder gedruckt werden soll) wird in vielen Quellen eine Helligkeit zwischen 90 und 120 cd/qm empfohlen. Zudem muss eine definierte und immer gleichbleibende Raumbeleuchtung vorhanden sein.  Durch Experimentieren habe ich eine für meine Bedürfnisse optimale Helligkeit von 115 cd/qm gewählt. Die stelle ich mit dem Helligkeitsregler des Monitors ein (zurück von 90 auf 50).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Helligkeit darf nun nicht mehr verändert werden. Sie muß auf dem eingestellten Wert bleiben, sonst ist die ganze nachfolgende Kalibrierung und Profilierung für die Katz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Farbtemperatur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gibt es Empfehlungen für einen profimäßigen Workflow. So sollte die Farbtemperatur für die Druckvorstufe 5000K betragen. Das Umgebungslicht sollte aber auch 5000K haben. Auch 6500K wird gerne als Farbtemperatur genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beleuchtungsvoraussetzungen kann ich nicht bieten. Drum ist es egal, auf welchen Wert ich die Farbtemperatur einstelle. Na ja, ganz egal eigentlich doch nicht, denn Weiß sollte nicht unbedingt einen sichtbaren Farbstich haben. 5000K ist mir entschieden zu warm. Da wird mir das Bild zu rötlich. Wenn ich meinen Monitor auf seine Fabrikeinstellungen zurücksetze, dann erhalte ich etwa 5700K. Damit kann ich leben. Und diese native Farbtemperatur ist auch ganz gut für die Minimierung etwaiger ungewollter Seiteneffekte bei der Kalibrierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gamma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kalibrierung erfolgt bei ArgyllCMS standardmäßich mit einem Gamma von 2,4. Das können wir so lassen. Wenn wir wollen können wir aber auch ein Gamma von 2,2 wählen, indem wir bei &amp;quot;dispcal&amp;quot; die Option &amp;quot;-g 2.2&amp;quot; dazu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Beachtung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während dieser und den nun folgenden Messungen sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Helles Kunst- und auch Sonnenlicht vermeiden&lt;br /&gt;
* Monitor eine halbe Stunde warmlaufen lassen, das Colorimeter am besten auch.&lt;br /&gt;
* Bildschirmschoner abschalten&lt;br /&gt;
* Bildschirm vorher sauber machen und hinterher schadet's auch nicht&lt;br /&gt;
* Explodierende Supernovas vermeiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eigenartige Fehlermeldungen angezeigt werden, daß die XRANDR faulty sei, so können wir das getrost vergessen. Das ist für unsere Messungen ohne Belang. Die Meldung kommmt daher, daß proprietäre Grafiktreiber und XRANDR sich in der Regel nicht besonders lieb haben. Haben wir keine solche Meldung, so ist es wahrscheinlich, daß bei uns ein freier Grafiktreiber sein Werk tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und diese komischen Meldungen, daß wir das Colorimeter vom Bildschirm entfernen können, ignorieren wir ebenfalls. Dieses Farbmessteil bleibt auf dem Schirm kleben, und zwar so lange, bis alle Messungen durch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrieren und Profilieren &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kalibrierungsfile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl generieren wir das Kalibrierungsfile:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen bedeuten folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: LCD-Monitor&lt;br /&gt;
* -v: erzähle genauer, was du tust, während du arbeitest&lt;br /&gt;
* -g 2.2: Gamma = 2,2 (wenn ich´s denn so will)&lt;br /&gt;
* -qh: Wähle eine hohe Qualität (Dauert es es zu lange, dann genügt auch die mittlere Qualität mit -qm)&lt;br /&gt;
* fp937s: so heißt mein Monitor und so soll auch die Kalibrierungsdatei heißen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir die Erzeugung des Kalibrierungsfiles mit der Eingabetaste gestartet haben, erscheint ein Menü. Hier wählen wir den Punkt 7 aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Display type is LCD&lt;br /&gt;
Target white = native whitepoint&lt;br /&gt;
Target white brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target black brightness = native brightness&lt;br /&gt;
Target gamma = 2.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Display adjustment menu:&lt;br /&gt;
Press 1 .. 7&lt;br /&gt;
1) Black level (CRT: Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
2) White point (Color temperature, R,G,B, Gain/Contrast)&lt;br /&gt;
3) White level (CRT: Gain/Contrast, LCD: Brightness/Backlight)&lt;br /&gt;
4) Black point (R,G,B, Offset/Brightness)&lt;br /&gt;
5) Check all&lt;br /&gt;
6) Measure and set ambient for viewing condition adjustment&lt;br /&gt;
7) Continue on to calibration&lt;br /&gt;
8) Exit&lt;br /&gt;
Commencing device calibration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ein kurzer Ausschnitt der Konsolenmeldungen während der Messung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Computing update to calibration curves...&lt;br /&gt;
Doing iteration 4 with 96 sample points and repeat threshold of 0.400000 DE&lt;br /&gt;
patch 96 of 96&lt;br /&gt;
Brightness error = -0.299317 cd/m^2 (is 99.700683, should be 100.000000)&lt;br /&gt;
White point error = 0.357362 deltaE&lt;br /&gt;
Maximum neutral error (@ 0.069836) = 0.737973 deltaE&lt;br /&gt;
Average neutral error = 0.356115 deltaE&lt;br /&gt;
Failed to meet target 0.400000 delta E, got worst case 0.479578&lt;br /&gt;
Number of measurements taken = 528&lt;br /&gt;
The instrument can be removed from the screen.&lt;br /&gt;
Written calibration file 'fp937s.cal'&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generieren der Targets ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun erstellen wir die Targets, an Hand derer der Monitor nacher profiliert wird. Standardmäßig werden mehr als 800 Patches angezeigt. Ist uns das zu viel, weil es zu lange dauert, dann können wir die Anzahl mit der Option &amp;quot;-f 256&amp;quot; zum Beispiel auf 256 reduzieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 targen -d3 -v fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -d3: RGB&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl ein bißchen&lt;br /&gt;
* -f 256: 256 Patches&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausmessung des Bildschirms für das ICC-Profil:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispread -yl -v -k fp937s.cal fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -yl: Monitortyp ist LCD&lt;br /&gt;
* -v: Gesprächig&lt;br /&gt;
* -k fp937s.cal: Quellfile&lt;br /&gt;
* fp937s: Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis ist die Datei fp937s.ti3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzeugen des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem eben gemessenen wird nun die ICC-Profildatei erzeugt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 colprof -v -qh fp937s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* -v: Erzähl'&lt;br /&gt;
* -qh: Hohe Qualität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installieren des ICC-Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispwin -I fp937s.icc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird das ICC-Profil als Default-Monitorprofil für den User gesetzt. Das Profil kann dann in diesem Ordner wiedergefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ~/.local/share/color/icc/devices/display&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Profil ist auch die (vorhin mit dispcal erzeugte) Kalibrierungstabelle enthalten. Diese wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Autostart &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl dispwin -I werden also unter anderem die Kalibrierungsdaten in die LUT der Grafikkarte geschrieben wurden. Dort sind sie nun, aber nur solange wir am System angemeldet sind. Schalten wir den Rechner aus bzw. melden uns ab, so verschwindet auch das Kalibrierungsfile aus dem LUT der Grafikkarte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Problem läßt sich mit Hilfe des Autostartverzeichnisses von KDE beheben. Was in diesem Ordner steht, das wird beim Start von KDE automatisch ausgeführt. Also erstellen wir in diesem Verzeichnis eine Desktop-Datei, mit der dispwin -L ausgeführt wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Systemeinstellungen aufrufen&lt;br /&gt;
* Erweitert - Autostart - Programm hinzufügen&lt;br /&gt;
* Eingeben: dispwin -L&lt;br /&gt;
* OK&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war's. Nach einem Neustart des Rechners sitzen wir vor einem kalibrierten Monitor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Ergebnis &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen wir uns nun noch an, ob unsere Bemühungen Erfolg hatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dispcal -yl -r&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl können wir uns die Werte des (nun) kalibrierten Monitors anzeigen lasssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Kalibrierung oder Profilierung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal der Unterschied zwischen Kalibrierung und Profilierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kalibrierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kalibrierung wird der Monitor mit Hilfe eines Farbmessgerätes ausgemessen und daraus eine Kalibrierungstabelle erstellt. Dazu werden verschiedene Farbtafeln angezeigt. Die Werte der angezeigten Farben werden mit Hilfe des Colorimeters gemessen und mit den Sollwerten verglichen. Daraus lassen sich die Umrechnungsfaktoren für jede Farbe bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tabelle wird in die LUT der Grafikkarte geschrieben. Dadurch wird die Anzeige des Monitors korrigiert. Von dieser Korrektur profitieren alle Programme, auch solche, die kein Farbmanagement benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollte vielleicht noch erwähnt werden, daß bei der Kalibrierung die Farbtöne nicht verändert werden. Verändert bzw. festgelegt werden unter anderem Weiß- und Schwarzpunkt, Helligkeit und Gamma-Kurve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Profilierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Profilierung wird der Bildschirm wieder mit Hilfe von Farbtargets vermessen. Die Messwerte (im CIELab) werden in einem Profil gespeichert. Dieses Profil ist unser ICC-Profil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes am Farbmanagement beteiligte Gerät besitzt so ein ICC-Profil. Das Weiterreichen der Farben geschieht also über den geräteunabhängigen CIELab-Farbraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Und was ist mit den Raw-Bildern meiner Kamera? &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Kamera kann profiliert werden. Das macht allerdings nur für konstante Beleuchtungsverhältnisse Sinn, also zum Beispiel für Studioaufnahmen. Ändern sich die Lichtverhältnisse, dann stimmt das Profil nicht mehr und es müsste ein neues erstellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Raw-Aufnahme bekommt in der Regel erst nach der Decodierung im Raw-Konverter einen Farbraum zugewiesen. Davor ist alles, wie der Name schon sagt, roh und profillos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; dispcalGUI &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nachdem ich euch nun alle verwirrt habe mit wunderschönen Bash-Befehlen, zeige ich euch, wie das Ganze etwas einfacher zu handhaben ist. Denn für ArgyllCMS gibt es eine Bedienoberfläche und die werde ich euch im folgenden etwas näher bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im OpenSuse Build Service stehen fertig kompilierte RPM-Pakete von dispcalGUI zur Verfügung. Das entsprechende Repo (hier suchen: http://software.opensuse.org/ ) kann mit Yast eingebunden werden. Die Programmsammlung wird dann ganz normal mit dem Paketmanager installiert. Achtung, nicht die 1 Klick-Installation verwenden. Die funktioniert zwar auch, kann aber, wenn man nicht aufpasst, das System ganz schön durcheinander bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:DispcalGUI.png|thumb|right|GUI für ArgyllCMS]]&lt;br /&gt;
* Colorimeter einstecken&lt;br /&gt;
* dispcalGUI aufrufen&lt;br /&gt;
* gewünschte Werte eingeben&lt;br /&gt;
* auf Kalibrieren und Profilieren drücken&lt;br /&gt;
* den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen&lt;br /&gt;
* ein Bierchen trinken gehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation des Profils ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Profilierung wird gefragt, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich empfehle hier: ...Nein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund liegt darin, daß der Profilloader von dispcalGUI in der Regel zwar funktioniert, in gewissen Ausnahmefällen aber Probleme hat. Ich habe mit dem Entwickler von dispcalGUI darüber diskutiert. Es scheint im Profilloader ein Fehler im Error-Handling mit Oyranos vorzuliegen. Ich gehe davon aus, daß dieser Fehler in einer der kommenden Versionen von dispcalGUI behoben sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren wir das Profil also auf althergebrachte Weise, die oben in den Abschnitten &amp;quot;Installieren des ICC-Profils&amp;quot; und &amp;quot;Autostart&amp;quot; beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Problem beseitigt ist, sag ich hier Bescheid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Update====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem ist behoben, wie der Entwickler mitteilt: &amp;quot;The erroneous behavior should be fixed in dispcalGUI 0.6.5.3&amp;quot;. Damit erübrigt sich der Umweg über die Autostart-Datei von KDE. Also kann man nun ruhig mit &amp;quot;Ja&amp;quot; antworten, wenn man gefragt wird, ob das Profil installiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Links &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Homepage ArgyllCMS: http://www.argyllcms.com&lt;br /&gt;
* Homepage dispcalGUI: http://hoech.net/dispcalGUI/&lt;br /&gt;
* Repo dispcalGUI für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
* Repo ArgyllCMS für OpenSuse: http://software.opensuse.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Farbmanagement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Download&amp;diff=28121</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Download</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Download&amp;diff=28121"/>
		<updated>2011-05-07T19:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neuanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier vorgestellte Bashscript automatisiert das Herunterladen und Speichern der Rohbilder. Die Vorgehensweise ist folgende:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kamera mit einem USB-Kabel mit dem PC verbinden&lt;br /&gt;
* Script starten&lt;br /&gt;
* Kategorie auswählen, wohin die Bilder gespeichert werden sollen&lt;br /&gt;
* Kamera einschalten&lt;br /&gt;
* Auf OK drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bashscript überprüft nun, wieviele Verzeichnisse für Bilderserien in der gewählten Kategorie bereits existieren und generiert ein neues Verzeichnis für die neuen Fotos. Dieses Verzeichnis erhält die nächstfreie fortlaufende Nummer als Namen (4stellig mit führenden Nullen). Anschließend werden die Bilder von der Kamera geholt und in dem neuen Verzeichnis gespeichert. In diesem Zuge werden die Bilddateien auch gleich umbenannt.&lt;br /&gt;
Geht alles automatisch...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Das Download-Script &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#!/bin/bash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ========================================== Definitionen ==========================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hauptverzeichnis=$HOME/Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
unterverzeichnis_bilder=&amp;quot;$hauptverzeichnis&amp;quot;/bilder&lt;br /&gt;
unterverzeichnis_negative=&amp;quot;$hauptverzeichnis&amp;quot;/negative&lt;br /&gt;
unterverzeichnis_baeren=&amp;quot;$hauptverzeichnis&amp;quot;/baeren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# =================================== Verzeichnisstruktur erstellen ==================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_bilder&amp;quot;/cr2&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_bilder&amp;quot;/jpg&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_bilder&amp;quot;/tif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_negative&amp;quot;/cr2&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_negative&amp;quot;/jpg&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_negative&amp;quot;/tif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_baeren&amp;quot;/cr2&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_baeren&amp;quot;/jpg&lt;br /&gt;
mkdir -p &amp;quot;$unterverzeichnis_baeren&amp;quot;/tif&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ============================================== Funktionen ===========================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Debug °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pause ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;pause&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Abbruch °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
funktionsabbruch ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;$1&amp;quot;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
benutzerabbruch ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;Abbruch durch den Benutzer&amp;quot;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Zuweisungen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zuweisung_bilder ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
verzeichnis_cr2=&amp;quot;$unterverzeichnis_bilder&amp;quot;/cr2&lt;br /&gt;
verzeichnis_jpg=&amp;quot;$unterverzeichnis_bilder&amp;quot;/jpg&lt;br /&gt;
verzeichnis_tif=&amp;quot;$unterverzeichnis_bilder&amp;quot;/tif&lt;br /&gt;
zusatz=&amp;quot;bilder&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zuweisung_negative ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
verzeichnis_cr2=&amp;quot;$unterverzeichnis_negative&amp;quot;/cr2&lt;br /&gt;
verzeichnis_jpg=&amp;quot;$unterverzeichnis_negative&amp;quot;/jpg&lt;br /&gt;
verzeichnis_tif=&amp;quot;$unterverzeichnis_negative&amp;quot;/tif&lt;br /&gt;
zusatz=&amp;quot;negative&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zuweisung_baeren ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
verzeichnis_cr2=&amp;quot;$unterverzeichnis_baeren&amp;quot;/cr2&lt;br /&gt;
verzeichnis_jpg=&amp;quot;$unterverzeichnis_baeren&amp;quot;/jpg&lt;br /&gt;
verzeichnis_tif=&amp;quot;$unterverzeichnis_baeren&amp;quot;/tif&lt;br /&gt;
zusatz=&amp;quot;baeren&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Download °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
neues_verzeichnis ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
verzeichnis_alt=`find &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/* -type d | wc -l`&lt;br /&gt;
verzeichnis_neu=$((verzeichnis_alt+1))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verzeichnis_name=`printf &amp;quot;%.4i&amp;quot; $verzeichnis_neu`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mkdir &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herunterladen ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
cd &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
gphoto2 --get-all-files --filename %04n_&amp;quot;$zusatz&amp;quot;&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;.%C&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;Fehler&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
laden_erfolgreich ()&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
anzahl=`find &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;/* -type f | wc -l`&lt;br /&gt;
if (( $anzahl = 0 ))&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;es gibt nichts zum Laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# ================================================= Hauptprogramm =======================================&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#-----Menueauswahl-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auswahl_hauptmenue=`kdialog --caption &amp;quot;Hauptmenue&amp;quot; --geometry 200x250+500+400 --radiolist &amp;quot;Download der Bilder?&amp;quot; \&lt;br /&gt;
	1	&amp;quot;Bilder&amp;quot; on \&lt;br /&gt;
	2	&amp;quot;Bären&amp;quot; off \&lt;br /&gt;
	3	&amp;quot;Negative&amp;quot; off`&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	benutzerabbruch&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
case $auswahl_hauptmenue in&lt;br /&gt;
	1)	zuweisung_bilder&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	2)	zuweisung_baeren&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	3)	zuweisung_negative&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
esac&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kdialog --msgbox &amp;quot;fertig&amp;quot;&lt;br /&gt;
exit&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Wohin mit dem Script &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Script wird z.B. mit kate in einer einfachen Textdatei irgendwo im persönlichen User-Verzeichnis gespeichert. Ich habe, wie aus dem Start-Script ersichtlich ist, folgende Textdatei dazu genommen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $HOME/Wiki/Scripte/Foto/Herunterladen/aktuell/bilder_laden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Textdatei muß ausführbar gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Erklärung des Scriptes &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Definitionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Variablen gesetzt, die die Verzeichnisstruktur festlegen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzeichnisstruktur anlegen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die notwendigen Verzeichnisse werden angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; pause () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist nur für die Fehlersuche beim Programmieren notwendig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; funktionsabbruch () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Funktion beendet das Script. Dabei wird eine an der Aussprungstelle definierte Benutzermeldung angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; benutzerabbruch () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird ebenfalls das Script beendet und dabei die in der Funktion enthaltene Meldung angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; zuweisung_bilder ... () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Variablenzuweisungen, abhängig von der Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; neues_verzeichnis () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 verzeichnis_alt=`find &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/* -type d | wc -l`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nachgesehen, wieviele Verzeichnisse für Bilderserien (cr2) in der gewählten Kategorie schon existieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 verzeichnis_neu=$((verzeichnis_alt+1))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ergebnis wird 1 dazugezählt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 verzeichnis_name=`printf &amp;quot;%.4i&amp;quot; $verzeichnis_neu`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Ergebnis wird 4stellig mit führenden Nullen formatiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Verzeichnis für die Rohbilder wird angelegt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; herunterladen () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird in das das neue Bildverzeichnis gewechselt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gphoto2 --get-all-files --filename %04n_&amp;quot;$zusatz&amp;quot;&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;.%C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fotos werden von der Kamera in das Verzeichnis geladen und dabei gleich umbenannt nach dem bereits erläuterten Schema&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;Fehler&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt beim laden ein Fehler auf, zum Beispiel weil die Kamera nicht bereit ist, dann bricht das Script mit einer Fehlermeldung ab. Das vorhin erzeugte Verzeichnis für die neuen Bilder wird gelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&amp;lt;font color=&amp;quot;gray&amp;quot;&amp;gt; laden_erfolgreich () &amp;lt;/font&amp;gt;====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 anzahl=`find &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;/* -type f | wc -l`&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nachgesehen, ob tatsächlich Bilder heruntergeladen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
if (( $anzahl = 0 ))&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	rmdir &amp;quot;$verzeichnis_cr2&amp;quot;/&amp;quot;$verzeichnis_name&amp;quot;&lt;br /&gt;
	funktionsabbruch &amp;quot;es gibt nichts zum Laden&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn keine Bilder heruntergeladen worden sind, war nichts auf der Speicherkarte drauf. Das Script wird mit einer entsprechendn Meldung beendet, nachdem das neue Verzeichnis gelöscht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptprogramm ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
auswahl_hauptmenue=`kdialog --caption &amp;quot;Hauptmenue&amp;quot; --geometry 200x250+500+400 --radiolist &amp;quot;Download der Bilder?&amp;quot; \&lt;br /&gt;
	1	&amp;quot;Bilder&amp;quot; on \&lt;br /&gt;
	2	&amp;quot;Bären&amp;quot; off \&lt;br /&gt;
	3	&amp;quot;Negative&amp;quot; off`&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeige des Auswahldialoges für die Kategorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
if [ $? != 0 ]&lt;br /&gt;
then&lt;br /&gt;
	benutzerabbruch&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird im Auswahldialog auf Abbrechen gedrückt, dann bricht das Script auch tatsächlich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
case $auswahl_hauptmenue in&lt;br /&gt;
	1)	zuweisung_bilder&lt;br /&gt;
		neues_verzeichnis&lt;br /&gt;
		herunterladen&lt;br /&gt;
		laden_erfolgreich ;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	2)	...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	3)	...&lt;br /&gt;
esac&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig davon, welcher Menuepunkt ausgewählt wurde, werden die entsprechenden Funktionen aufgerufen und der Reihe nach abgearbeitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 kdialog --msgbox &amp;quot;fertig&amp;quot;&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fertig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Zusammenfassung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochmal eine Zusammenfassung dessen, was passiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich die Kamera an einen USB-Anschluss des PC´s anschließe und einschalte, wird durch das Hotplugging-System (udev) die Kamera erkannt. Sobald sie erkannt wurde, sorgt die udev-Regel dafür, daß ein Script gestarten wird. Dieses Script öffnet ein Terminal, in dem dann das von ihm nun  gestartete eigentliche Download-Script ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Downloadscript legt, wenn noch nicht vorhanden, die Verzeichnisstruktur für die Fotos fest. Es wird ein neues Verzeichnis definert und erzeugt, in das die Bilder von der Kamera heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ganze läuft vollkommen automatisch nach einem festgelegten Schema ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Anmerkungen &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte darauf hinweisen, daß ich das Script erstmalig unter OpenSuse 11.3 und KDE 4.4 gebaut und getestet habe. Weiter möchte ich sagen, daß dieses Script genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Falls ihr es ausprobieren wollt, gerne. Aber bedenkt dabei immer, daß ihr wissen solltet, was ihr macht. Ihr solltet die Funktionsweise des Scriptes genau verstehen, um zu wissen, was geschieht, wenn ihr es startet. Alles, was ihr tut, geschieht auf eure eigene Verantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Grafik|Zurück zur Grafik-Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28120</id>
		<title>Digitale Bilder, ein Wikibuch/Verzeichnisstruktur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Digitale_Bilder,_ein_Wikibuch/Verzeichnisstruktur&amp;diff=28120"/>
		<updated>2011-05-07T15:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Escho: Neuanlage&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Box Test||&lt;br /&gt;
Opensuse 11.3 32Bit mit KDE 4.4 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Opensuse 11.4 64Bit mit KDE 4.6&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&amp;lt;font color=&amp;quot;maroon&amp;quot;&amp;gt; Einleitung &amp;lt;/font&amp;gt;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Fotos müssen natürlich irgendwo auf der Festplatte einen Platz finden. Dafür bietet sich der bei KDE standardmässig vorhandene Ordner &amp;quot;Bilder&amp;quot; im Heimatverzeichnis des Nutzers an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe meine Fotos in drei Kategorien eingeteilt. Jede dieser Kategorien erhält einen eigenen Unterordner im Verzeichnis $HOME/Bilder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bilder: Hier sind alle Fotos enthalten, die in keine der anderen Kategorien passen, also eigentlich fast alles&lt;br /&gt;
* baeren: Ich fotografiere gerne Gummibären in Action. Diese Fotos haben hier ihre Heimat&lt;br /&gt;
* negative: Dieser Unterordner dient der Digitalisierung der alten Negativfilme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder dieser Unterordner enthält drei Verzeichnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* cr2: Rohbilder&lt;br /&gt;
* tif: Nach tif konvertierte Bilder&lt;br /&gt;
* jpg: Die allbekannten jpegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun jemand meint, damit wäre die Verzeichnisstuktur fertig, der sieht sich getäuscht. Für jede Bilderserie gibt es einen eigenen Unterordner. Unter Bilderserie versteht ich Bilder die zeitlich und aufnahmetechnisch zusammengehören, zum Beispiel Fotos einer Veranstaltung oder Fotos eines Ausflugs oder ... Der Name dieser Verzeichnisse ist eine vierstellige Zahl mit führenden Nullen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0001&lt;br /&gt;
* 0002&lt;br /&gt;
* 0003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so gut! Ein Verzeichnis für eine Bilderserie könnte also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* $HOME/Bilder/baeren/cr2/0012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben nur noch die Fotos selber, die in diesen Ordner kommen sollen. Diese bekommen von mir alle einen neuen Namen, damit Bilder mit gleichem Namen selbst dann unmöglich werden, wenn der Auslösungszähler der Kamera einmal rum ist. Ein solcher Bildname könnte so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0003_baeren0012.cr2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre das dritte Rohbild (cr2) der Bilderserie, die im Unterordner 0012 im Kategorieverzeichnis baeren gespeichert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jetzt spinnt er wohl ganz, der Edgar&amp;quot;, werdet ihr sagen. &amp;quot;Komplizierter geht es wohl nicht mehr? Da bin ich ja ewig mit dem Umbenennen und Verschieben beschäftigt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ball flach halten&amp;quot;, sage ich da nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder kanns ja machen, wie er will. Und so kompliziert ist es auch nicht. Und ihr werdet doch wohl nicht glauben, daß ich das oben geschilderte alles von Hand mache? Nee, das lasse ich machen von wundervollen Einrichtung in Linux, nämlich von der bash.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch dazu mehr im nächsten Abschnitt dieses Wiki-Buches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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[[Category:Grafik]]&lt;br /&gt;
[[Category:Vom CR2 zum jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Escho</name></author>
		
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