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	<title>Linupedia.org - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-10T08:27:04Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Zugriff_auf_Windows-Partitionen&amp;diff=27656</id>
		<title>Zugriff auf Windows-Partitionen</title>
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		<updated>2010-03-17T18:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pp91: /* Windows Partitionen in das System einhängen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Zugriff auf Windowspartitionen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit war der gemeinsame Datenaustausch zwischen Linux- und Windowssystemen innerhalb eines Systemes sehr problematisch. Windows unterstützt von Haus aus lediglich zwei verschiedene Dateisysteme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/File_Allocation_Table FAT] (File Allocation Table) und &lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS NTFS] (New Technology File System)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere, offene Dateisysteme wie [http://de.wikipedia.org/wiki/Ext3 ext3] oder  [http://de.wikipedia.org/wiki/ReiserFS ReiserFS] bietet Microsoft keine Unterstützung an. Das beudetet, dass man für die [http://de.wikipedia.org/wiki/Interoperabilität Interoperabilität] des Datenaustausch grundsätzlich auf den gemeinsamen Nenner NTFS bzw. FAT angewiesen ist. Genau hier liegt auch der Knackpunkt, denn Linux unterstützte lange Zeit von Haus aus nur den uneingeschränkten Zugriff auf FAT-Partitionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wissenwertes zu den Windows-Dateiformaten = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Urgestein Fat32 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FAT32 an sich ist eigentlich nur ein Überbleibsel aus alten MSDOS/Windows 95/98/ME-Tagen. Seit Windows NT verwendet Microsoft für seine Betriebssysteme standardmäßig NTFS als Dateisystem. Dem FAT-Dateisystem merkt man das Alter zunehmend an, so ist z.B. das Setzen von Benutzerrechten gar nicht erst vorgesehen und die maximale Dateigröße ist auf 4 Gigabyte beschränkt. Dennoch, der Zugriff auf FAT-Partitionen von Linux aus gestaltet sich als völlig unproblematisch. Diese werden häufig als kleinster gemeinsamer Nenner für den Datenaustausch zwischen beiden Betriebssystemen verwendet. FAT(32)-Dateisysteme fragmentieren aufgrund ihrer technischen Eigenschaften sehr. Mit der Zeit erhöht sich die Zugfriffszeit immer mehr. Ohne regelmäßige Defragmentierung kann es bei intensiver Benutzung sogar zum Daten-GAU kommen. Da Fat-Dateisysteme eigentlich Windows-Dateisysteme sind, gibt es unter Linux kein Werkzeug zum Defragmentieren von FAT-Partitionen. Wer FAT benutzt sollte grundsätzlich über ein Windows-System verfügen, mit dem man die fragmentierte Platte defragmentieren kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NTFS - Das moderne Dateisystem von Microsoft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht die Situation für NTFS aus. Da keine Spezifikationen über NTFS von Microsoft bereitgestellt wurden, war das Schreiben auf NTFS-Partitionen lange Zeit unter Linux nicht möglich. Erst in den letzten Jahren sind einige viel versprechende Projekte ins Leben gerufen worden, die das Schreiben auf Partitionen dieses Dateisystem möglich machen. Hier eine Auflistung der verschiedenen Treiber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Kernel-Treiber''' - Der Kernel-Treiber war lange Zeit nur in der Lage NTFS-Partitionen schreibgeschützt (ReadOnly) zu mounten. Ab Kernel 2.6.7 konnten lediglich schon existierende und nicht schreibgeschützte Dateien sicher geändert bzw. überschrieben werden, wenn sich dabei die Dateigröße nicht änderte oder verkleinerte. Das Anlegen oder Löschen von Dateien oder Verzeichnissen wurde noch nicht unterstützt. Mitlerweile (seit Kernel 2.6.12) wird das Schreiben nicht einmal mehr als experimentell bezeichnet, dennoch sind mit diesem Treiber viele Einschränkungen noch vorhanden. Seit Kernel 2.6.15 ist auch das Verändern von Dateien mit Änderung der Dateigröße möglich. Anlegen und Löschen von Dateien werden vom NTFS-Kerneltreiber noch nicht unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[http://wiki.linux-ntfs.org/doku.php?id=ntfsmount ntfs-mount]''' Dieser Treiber basiert auf [http://de.wikipedia.org/wiki/FUSE FUSE] (Filesystem in User Space) und ist somit für Betriebssysteme mit FUSE-Unterstützung verfügbar. Er erlaubt das Mounten von NTFS-Partitionen mit Schreibunterstützung. Das Schreiben auf der Partitionen kann zwar fehlschlagen, aber das Dateisystem wird bei einem Fehler nicht beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[http://www.jankratochvil.net/project/captive/ Captive NTFS-Treiber]''' Captive verwendet, anders als die anderen Lösungen, den Original-Treiber ntfs.sys aus Windows XP, der mit einer Kompatibilitätsschicht umgeben wird. Damit wird eine vollständige Schreibunterstützung erreicht. Der Nachteil dieser Lösung liegt darin, dass sie erhebliche Ressourcen benötigt und verhältnismäßig langsam ist. Zudem benötigt man eine Windows-Lizenz für diesen Treiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''[http://www.ntfs-3g.org/index.html ntfs-3g]''' Das neueste Projekt in der Runde ist der ntfs-3g-Treiber (Weiterentwicklung von ntfs-mount). Hiermit lassen sich Dateien (sofern sie nicht verschlüsselt oder komprimiert sind) auf NTFS-Partitionen modifizieren, löschen und erstellen. Das gesamte Projekt basiert auf [http://de.wikipedia.org/wiki/Reverse_Engineering Reverse Engineering]. Das Projekt ist mittlerweile für den produktiven Einsatz in der Version 1.0 freigegeben, auch wenn z.B. NTFS-Berechtigungen noch nicht unterstützt werden. Viele Linux-Distributionen verwenden mittlerweile '''ntfs-3g''' (out of the box) als Standardtreiber für den Umgang mit NTFS-Partitionen. NTFS-3g ist somit in recht kurzer Zeit zur besten Alternative für den Datenaustausch zwischen Windows und Linux geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Windows-Partitionen in das System einhängen =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung|'''Achtung''': In einer Linux-Only-Umgebung sollte man grundsätzlich keine FAT/NTFS-Dateisysteme einsetzen. Das fehlende Berechtigungssystem und die mit der Zeit zunehmende Fragmentierung der Daten sprechen klar gegen den Einsatz von Windows-Dateisystemen unter Linux. Stattdessen sollte man lieber ein [[Inode]]-basiertes Dateisystem wie [[ext3]] oder [[reiserfs]] verwenden!}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung|'''Achtung''': Das Verwenden von Dateien in Windows-Partitionen von Linux aus erfordert im allgemeinen, dass das Windows-System zuvor vollständig heruntergefahren wurde. Hat man Windows nur in den Ruhezustand verabschiedet, kann man auf NTFS-Partitionen nicht zugreifen, auf FAT32-Partitionen nur lesend. Schreibt man Dateien in einer FAT32-Partition, so werden sie beim Wiederstart von Windows meist gelöscht. Bei anderen Änderungen kann das Windows-Dateisystem Schaden nehmen (zur Reparatur ist dann chkdsk erforderlich).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis|'''Hinweis:''' Für die folgenden Beispiele benötigt man [[root]]-Rechte.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlegendes zum Einbinden von Partitionen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Unter Linux gibt es keine Laufwerkbuchstaben'''. Wenn man auf ein anderes Dateisystem, Festplatte, bzw. auf eine andere Partition zugreifen will, muss man diese(s) zuvor mounten. Das bedeutet, dass der Datenträger an einer bestimmten Stelle im Verzeichnisbaum eingehängt wird. Man kann Dateisysteme beim Hochfahren auch automatisch mounten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss ein Eintrag in der Datei &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
vorgenommen werden. Wenn ein solcher Eintrag existiert, kann man die Dateisysteme auch mit &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;mount /mountpoint&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
bzw. mit &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;umount /mountpoint&amp;lt;/pre&amp;gt; ein- bzw. aushängen, da sich die mount-Befehle die benötigten Informationen aus der &amp;lt;code&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/code&amp;gt; holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Achtung|'''Bitte beim Editieren der &amp;lt;code&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/code&amp;gt; mit Bedacht vorgehen. Bei Syntaxfehlern (Eingabefehlern) kann es zu Problemen beim Systemstart kommen.'''}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden von FAT32-Partitionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine FAT-Partition in das System einzuhängen, kann man den Befehl: &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;mount -t vfat -o users,exec,gid=users,umask=000,utf8 /dev/hdx1 /mnt&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwenden (wobei x für den Buchstabden des Devices steht und die 1 für die Nummer der Partition).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Partition direkt beim Systemstart einzubinden, fügt man einen Eintrag in der /etc/fstab hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;/dev/hda1        /windows/C      vfat     auto,rw                0 0&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist '''/dev/hda1''' die Partition, auf der Windows installiert ist; sie wird in das Verzeichnis /windows/C eingehangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Benutzer auf die Windows-Partition zugreifen sollen, muss man weitere Optionen hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit alle in der Lage sind, die Partition ein- bzw. auszuhängen, muss man die Option '''users''' an die fstab übergeben.&lt;br /&gt;
Wenn man '''user''' anstelle von '''users''' verwendet, dürfen zwar alle Benutzer die Partition mounten, aber nur derjenige, der sie eingehangen hat, darf sie unmounten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Windowsdateisysteme kennen nicht wie Linuxdateisysteme bzgl. der Rechtevergabe die unter Linux übliche Aufteilung zwischen User, Group und Other.&lt;br /&gt;
Um dennoch grundlegende Gruppen- und Benutzerrechte festlegen zu können, muss man der fstab die Optionen '''uid''' und '''gid''' mitteilen.&lt;br /&gt;
Die folgende Zeile würde z.B.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;/dev/hda1 /windows/C vfat users,exec,gid=users,umask=000,utf8 0 0&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
die FAT32-Partition &amp;lt;code&amp;gt;hda1&amp;lt;/code&amp;gt; wieder in das Verzeichnis &amp;lt;code&amp;gt;/mnt/windows&amp;lt;/code&amp;gt; einhängen. Alle Benutzer dürften das Verzeichnis mounten und haben vollen Schreibzugriff.&lt;br /&gt;
Die Gruppenzugehörigkeit läge bei der Gruppe '''users'''. Zusätzlich wurde als Zeichensatz utf8 übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einbinden von NTFS-Partitionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NTFS Unterstützung des Kernels ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NTFS-Partitionen lassen sich ähnlich wie VFAT-Partitionen in das System einhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;mount -t ntfs -o ro,users,exec,gid=users,umask=0002,utf8 /dev/hda1 /mnt&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintrag in &amp;lt;code&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/code&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;/dev/hda1 /mnt ntfs ro,users,exec,gid=users,umask=0002,utf8 0 0&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zusätzlichen Mountoptionen sind analog zu denen von vfat (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NTFS-3g verwenden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ntfs-3g benötigt man folgende Pakete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*fuse&lt;br /&gt;
*ntfs-3g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit openSUSE 10.3 ist '''ntfs-3g''' standardmäßig in der Distribution enthalten. Bei älteren SuSE-Versionen muss man den Treiber nachträglich aus dem Filesystem-Repository des openSUSE Buildservices installieren. In diesem Repository findet man stets aktuelle ntfs-3g-Versionen.&lt;br /&gt;
Dazu muss man das zur Distribution passende Repository zum Paketmanager seiner Wahl (z.B. [[YaST]], [[Smart]], oder [[APT]]) hinzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{OpenSUSE|11.0|&lt;br /&gt;
'''http://download.opensuse.org/repositories/filesystems/openSUSE_11.0/'''&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{OpenSUSE|10.3|&lt;br /&gt;
'''http://download.opensuse.org/repositories/filesystems/openSUSE_10.3/'''&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{OpenSUSE|10.2|&lt;br /&gt;
'''http://download.opensuse.org/repositories/filesystems/openSUSE_10.2/'''&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Partition manuell einzuhängen, kann man den Befehl:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;mount -t ntfs-3g -o ro,gid=users,umask=0002 /dev/sda1 /mnt&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;lt;code&amp;gt;/etc/fstab&amp;lt;/code&amp;gt; lässt sich ntfs-3g fast analog zum vfat/ntfs-kernel-Treiber einhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Device      Mountpoint     Filesystem   Parameters&lt;br /&gt;
/dev/sda1    /Windows/C     ntfs-3g      user,users,gid=users,umask=0002,utf8    0 0&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der andere Weg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alle Stricke reißen und hier nichts wirklich brauchbar erscheint, kann man auch über einen anderen Weg nachdenken.&lt;br /&gt;
Da Linux offene Dateisysteme verwendet, die somit für jeden zugänglich sind, gibt es einige Projekte, die versuchen, Windows EXT2/3-kompatibel zu machen. Das [http://www.fs-driver.org/index.html Ext2 Installable File System For Windows] bringt Windows dazu, auf ext-Partitionen Zugriff zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Lesestoff &amp;amp; Weblinks =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://man.cx/mount(2)/de manpage mount]&lt;br /&gt;
* [http://man.he.net/?topic=fstab&amp;amp;section=all Manpage fstab]&lt;br /&gt;
* http://en.opensuse.org/NTFS&lt;br /&gt;
* [http://www.linux-club.de/viewtopic.php?t=4949 Bezeichnung von Laufwerken/Partitionen/Festplatten unter Linux]&lt;br /&gt;
* [http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Mount_Windows_partitions_(DOS%2C_FAT%2CNTFS) Windowspartitionen Mounten in der Gentoo-Wiki]&lt;br /&gt;
* [http://www.fs-driver.org/faq.html FAQ für EXT2-Windowstreiber]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Partitionen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pp91</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://linupedia.org/wiki/mediawiki/index.php?title=Hilfe_zu_Antworten_aus_dem_Forum&amp;diff=27650</id>
		<title>Hilfe zu Antworten aus dem Forum</title>
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		<updated>2010-03-15T22:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Pp91: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Du hast Linux das erste Mal installiert, irgend etwas funktioniert nicht, also hast du eine Frage ins Forum gesetzt. Mit der Antwort kannst du jedoch überhaupt nichts anfangen. Ein Antwortender im Forum kann nicht immer einschätzen, welche Vorkenntnisse du mitbringst, und da kann es schon mal passieren, dass du eine kurze und knappe Antwort bekommst. Deshalb hier mal einige häufige Probleme mit den Antworten aus dem Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== gib mal folgendes ein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Anworter möchte, dass du in einer der Konsolen einen Befehl eingibst, hat aber übersehen, dass du dich gar nicht anmelden kannst, und du noch nie etwas von einer Konsole gehört hast. Wo sollst du denn jetzt den Befehl oder die Zeile eingeben ?????&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux ist voll über die [http://www.bin-bash.de/index.php Komandozeile steuer- und bedienbar], die grafische Oberfläche ist quasi nur oben draufgelegt. Dort hin kannst du dich deshalb auch jederzeit bei Problemen hinretten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um dort hin zu gelangen. Erwarten tut dich dort eine Konsole, die ähnlich funktioniert wie die DOS-Kommandozeile innherhalb von Windows. Dort arbeitet eine Shell, die deine Eingaben entgegennimmt und ausführt. Ganz am Anfang wirst du wahrscheinlich ein paar Fragen haben wie zb [http://www.bin-bash.de/kommando.php Grundkommandos und Einführung] sowie [http://www.bin-bash.de/dateisystem.php Einführung in das Dateisystem] und [http://www.bin-bash.de/editor.php Editoren für die Konsole], dich aber schon nach kurzer Zeit einigermaßen zurechtfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Linuxdistributionen starten beim Booten mehrere unabhängige Terminals oder Konsolen. Du erreichst sie mit den Tastenkombinationen '''STRG+ALT+F1'''  bei Suse zB bis '''STRG+ALT+F6''' und kannst mit diesen Tastenkombinationen jederzeit dort hin und her wechseln. Auf der ersten Konsole sind auch die letzten Bootausgaben wahrscheinlich noch sichtbar. Mit der Tastenkombination '''STRG+ALT+F7''' würdest du die erste Grafische Oberfläche finden, bei '''STRG+ALT+F8''' eine eventuell zusätzlich gestartete 2 Grafische Oberfläche. Bei einigen Distributionen findest du auch noch einen Systemlog, bei Suse zB auf '''STRG+ALT+F10'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Konsolen musst du dich mit einem Usernamen und einem Passwort anmelden. '''Achtung: das Passwort muss dort blind eingegeben werden. es erscheinen also keine ****** und der Cursor bewegt sich dabei auch nicht.''' Bestätigen natürlich mit ENTER :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Grafischen Oberflächen gibt es mehrere Programme, die auch Terminals und Konsolen als Fenster innerhalb der Grafischen Oberfläche bereitstellen, Dort brauchst du dich nicht anzumelden, da sie eindeutig dem Benutzer der grafischen Oberfläche zugeordnet werden, und der hat sich zu diesem Zeitpunkt schon angemeldet.&lt;br /&gt;
Diese Programme findest du zB unter Menüpunkten wie '''System -&amp;gt; Terminals''' und könnten '''xterm''' oder einfach nur '''terminal''' heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Konsolausgabe ins Forum posten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist es am besten, wenn ihr ein X-Terminal, also ein Konsolfenster innerhalb der Grafischen Oberfläche öffnen könnt. Dort dann den Befehl ausführen und die Ausgabe markieren. Entweder könnt ihr das markierte dann direkt im Webbrowser in eure Antwort einfügen (oft mittlere Maustaste) oder über '''copy''' beim xterminal und '''paste''' im Browser einfügen. Bitte nicht vergessen, das ganze in [code] [/code] einzuschließen, damit es im Forum vernünftig aussieht und leichter lesbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolausgabe ins Forum posten, wenn Grafisch nichts geht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn keine grafische Oberfläche startbar ist und ihr deshalb auch keinen Browser auf diesem Rechner habt, mit dem ihr direkt posten könnt, auch kein zweiter Rechner da ist, mit dem [[Mit putty und ssh key auf einen sicheren Linux Server zugreifen|remote auf diesen Rechner zugreifen]] kann, wird es etwas komplizierter. &lt;br /&gt;
Solange Linux ansonsten voll einsatz- und funktionstüchtig ist, sollte es in den meisten Fällen möglich sein, einen USB-Stick oder eine SD-Karte oä. an das System anzuschließen. Einfach einmal anschließen und 10 Sekunden warten. Anschließend (bei Suse) auf der Konsole mal mit '''cd''' in das Verzeichnis '''/media''' wechseln und dort mit '''ls''' etwas umsehen.&lt;br /&gt;
Die Schritte im einzelnen:&lt;br /&gt;
Konsole wie oben beschrieben öffen und anmelden. ZB einen USB-Sick anschließen&lt;br /&gt;
 cd /media&lt;br /&gt;
 ls&lt;br /&gt;
Als Ergebniss erhaltet ihr wahrscheinlich bei Erfolg irgend so was hier.&lt;br /&gt;
 .hal-mtab  .hal-mtab-lock  disk&lt;br /&gt;
Von interesse ist hier im Beispiel das Verzeichnis '''disk''', das kann aber bei euch auch ganz anders heißen, könnte zB den Namen eures USB-Sticks haben und es könnten sich auch noch mehrere dort befinden. In dieses Verzeichnis wechseln und dort umschauen, was es für Dateien dort schon gibt.&lt;br /&gt;
 cd disk&lt;br /&gt;
 ls&lt;br /&gt;
jetzt könnt ihr euren Befehl eingeben, dessen Ausgabe hier gewünscht wird. Die Ausgabe erhaltet ihr erstmal auf der Konsole, das nützt noch wenig.&lt;br /&gt;
Den Befehl noch einmal eingeben und hinter den Befehl '''&amp;gt; Dateinam.txt''' schreiben. Wobei '''Dateinam.txt''' ein von euch frei wählbarer Dateiname ist, der natürlich nicht schon vorhanden Dateien auf dem Stick überschreiben sollte, also aufpassen, welchen Dateinamen ihr wählt.&lt;br /&gt;
 befehl &amp;gt; Dateinam.txt&lt;br /&gt;
eine eventuelle Fehlermeldung würde dabei nicht mit in die Datei geschrieben, sondern würde weiterhin auf der Konsole landen. Oftmals ist auch diese Fehlermeldung noch von Interesse. Sowohl die normale Befehlsausgabe als auch die Fehlerausgabe in eine Datei umleiten geht zB wie folgt.&lt;br /&gt;
 befehl &amp;gt; Dateiname.txt 2&amp;gt;&amp;amp;1&lt;br /&gt;
Den Erfolg könnt ihr euch schon mal anschauen, indem ihr eure angelegte Datei mal probehalber auslest. &lt;br /&gt;
 cat Dateinam.txt&lt;br /&gt;
sollte das selbe anzeigen wie vorhin der Befehl ohne die Umleitung in die Datei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
sollte der geforderte Befehl in einem bestimmten Verzeichnis des Rechner abgegeben werden müssen, dann einfach beim Dateinamen den vollen Verzeichnispfad zu der Datei auf dem Stick angeben zB&lt;br /&gt;
 befehl &amp;gt; /media/disk/Dateinam.txt&lt;br /&gt;
ausleseen dann analog, (Das ist dann auch der Befehl, um das auf einem anderen Linuxrechner wieder von konsole auszulesen. Bei längeren Dateien ist jedoch '''more''' besser, da man dann im Text besser navigieren kann.)&lt;br /&gt;
 cat /media/disk/Dateinam.txt&lt;br /&gt;
Werden Informationen von mehreren Befehlen benötigt ist es natürlich sehr mühselig die Ausgaben alle einzeln in Dateien umzuleiten. Auf vielen Linuxsystemen sollte es den Befehl [http://linux.die.net/man/1/script script] geben. Damit lassen sich ganz automatisch alle Ausgaben von der Konsole parallel auch in eine Datei schreiben. Aufruf zB.&lt;br /&gt;
 script dateiname.log&lt;br /&gt;
Jetzt werden alle Ausgaben automatisch auch in die Datei '''dateiname.log''' geschrieben. Wenn es auf den USB-Stick soll müsste ihr natürlich den kompletten Verzeichnisbaum zu Datei auf dem Stick mit angeben. Beendet wird das ganze mit dem Schließen der aktuellen Shell also zB durch '''exit''' oder '''STRG + D'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle jetzt aber nicht einfach den Usb-Stick entfernen. Für den absolut unerfahrenen Anfänger hier am besten den Rechner herunterfahren, ihr werdet den Rechner wahrscheinlich sowieso mit einem anderen Betriebssystem benötigen. Runterfahren geht nur als User root&lt;br /&gt;
Befehle dazu in absteigender Reihenfolge ausprobieren.&lt;br /&gt;
 shutdown -h now&lt;br /&gt;
 init 0&lt;br /&gt;
 halt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eventuell auch STRG+ALT+ENTF. Irgendetwas davon sollte funktionieren und den Rechner ausschalten.&lt;br /&gt;
Jetzt könnt ihr euren Rechner zB mit Windows starten und die Datei auf dem USB-Stick auslesen und hier her posten. Die Datei bitte mit WordPad offnen, da sonst eventuell das Format nicht als Unix erkannt wird und alles in einer Zeile steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolausgabe ins Forum posten wenn der Rechner beim booten hängen bleibt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Rechner früh hängen bleibt und somit die Dienste noch nicht laufen die zB automatisch USB einbinden. Ist eventuell das Rootfilesystem &amp;quot;'''/'''&amp;quot; schon zum schreiben geöffnet. Ihr müsst euch hier wahrscheinlich sowieso erstmal als Root anmelden.&lt;br /&gt;
Testen ob das Root-Verzeichnis schreibbar ist geht mit dem Befehl '''mount'''&lt;br /&gt;
Kommt als Ergebnis unter anderen folgende Zeile&lt;br /&gt;
 /dev/sda2 on / type ext3 (rw,acl,user_xattr)&lt;br /&gt;
Die Zeile wird bei euch etwas anders aussehen. Wichtig ist das '''&amp;quot;/&amp;quot;''' hinter '''on''' das ist das Rootfilesystem und die Option '''&amp;quot;rw&amp;quot;''' in der Klammer, die sowie bedeutet wie Read-Write also Lesen und Schreiben. Das Gegenteil davon währe '''&amp;quot;ro&amp;quot;''' (Readonly) also nur Lesbar  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dieses Dateisystem zum Schreiben geöffnet, so kann auch eine Datei darin angelegt werden, in der ihr die Ausgabe des Befehles umleiten könnt, wie steht etwas weiter oben. Als Ablageort empfiehlt sich das Verzeichnis /tmp , also zB nach '''&amp;gt; /tmp/Dateinam.txt''' als Umleitung für die Ausgaben nutzen, dann sollte es auf den meisten Rechnern im Rootfilesystem im Verzeichnis /tmp ankommen.&lt;br /&gt;
Den Inhalt dieser Datei könntest ihr zB dann aus einem Livesystem heraus ins Forum posten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das Rootfilesystem nur zum Lesen eingebunden, (dann wird wohl erstmal ein [[Hilfe zu Antworten aus dem Forum#mach mal fsck irgendwas|Filesystemcheck]] angebracht sein.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsolausgabe ins Forum posten wenn gar nichts mehr geht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen oder sehr frühem Bootstatus sind vor allem die Meldungen und Fehlerausgaben des Rechner von interesse.&lt;br /&gt;
Zwar wird es in den meisten Fällen durchaus möglich sein, sich diese Ausgaben über ein Null-Modem-Kabel in eine Terminalemulation eines anderen Rechners einzulesen, aber das ist eine Option ehr für die Profis und solche die schon  wissen was ein Null-Modem-Kabel überhaupt ist. ;-) &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den meisten Fällen müßte hier also die Ausgabe des Rechners oder die Fehlermeldung wirklich abgeschrieben werden und dann von einem anderem Rechner gepostet werden. Aber bitte in solchen Fällen möglichst genau abschreiben und nicht &amp;quot;Error irgendwas Parition&amp;quot; damit kann niemand wirklich was anfangen.&lt;br /&gt;
Hin und wieder war es auch recht nützlich einfach den Bildschirm zu fotografieren und den Link auf das Foto ins Forum zu posten. Wenn wirklich die relevante Fehler-Meldung &lt;br /&gt;
dabei rüberkommt, ist es immerhin noch eine Alternative, wenn auch nicht die Schönste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== als root folgendes eingeben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Antwortende möchte, das du auf einer Konsole, siehe oben, eine Eingabe unter einer bestimmten User-Kennung vornimmst, und zwar die des Systemadministrators.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der System-Administrator und Linux und anderen Unix-Betriebssytemen heißt immer '''root'''. Diese Userkennung hat so gut wie keinerlei Beschränkungen, bzw. könnte sich mit eventuellen weiteren Befehlen über jede Beschränkung innerhalb des Betriebssystems hinweg setzten, so das dieser User alles mit dem Rechner machen könnte. Viele Systemverwalter Befehle können nur mit dieser Userkennung ausgeführt werden, und auch an einige wichtige Logdateien kommt man ohne diese Userkennung gar nicht heran. [[Permanent root sein|Ein permanentes Arbeiten unter Linux unter dieser Kennung ist allerdings sehr gefährlich]]. Ein Root-Passwort wird schon während der Installation   abgefragt und vergeben, und wird natürlich für die Anmeldung oder eines Userwechsels benötigt.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also entweder man meldet sich auf einer Konsole in der Anmeldung als User root an, oder wechselt mit dem Befehl&lt;br /&gt;
 su - &lt;br /&gt;
innerhalb einer Userkonsolsitzung den User. Abmelden dann nicht vergessen. also entweder '''exit''' oder '''STRG+D''' beendet eine so geöffnete Shell, und man kann als normaler User weiterarbeiten. Weitere Möglichkeiten als root Befehle oder Progamme auszuführen gibt es ebenfalls [[Permanent root sein|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== man irgendwas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Antworter möchte dich darauf aufmerksam machen, dass die Antwort auf deinen Frage in der Dokumentation leicht zu finden ist'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Hinweise wie '''[http://lug-s.org/dokumentation/kurse/linux/extra/rtfm.html RTFM]''' oder Schlagworte wie '''Manpage''' gehen genau in diese Richtung. Linux bringt anders als Windows ein sehr umfangreiches Hilfesystem und Beschreibung für die meisten Befehle gleich mit. Bei den meisten Distributionen werden umfangreichte Dokumentationen und Hilfen schon bei der Installation angelegt bzw. sie werden mit den einzelnen Programmpaketen mit installiert. Es gibt die '''Manpages''', die '''Infoseiten''' einprogramierte '''Help-Option''' in sehr vielen Befehlen und zusätzlich noch Dokumentationen und Howtos die oft schon auf deinem Rechner mit installiert sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Einführung in die [[Man pages|Nutzung der Online Hilfe]] weiter [[Einfuehrung in SuSE-Linux für Newbies| hilfreiche Links für Neulinge]] und die [[OpenSUSE Handbücher| Links zu  den Handbüchern]] gibts hier im Wiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== was sagt denn irgendwas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Es gibt eine ganze Reihe sehr häufig im Forum für eine Hilfe erforderliche Dateiinhalte oder Ausgaben von Befehlen, oftmals wird vom Antworter vorausgesetzt das beim Schlagwort bekannt ist, ob es sich um einen Befehl oder eine Datei handelt und das auch die genaue Position innerhalb des Dateisystems bekannt ist, sowie der Befehl zur Ausgabe des Dateiinhaltes'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem hierbei, es ist für einen absoluten Neuling manchmal überhaupt nicht ersichtlich, handelt es sich nun um eine Datei oder einen Befehl, oder um irgend ein Programm, hier mal einige häufige Schlagworte in Tabellenübersicht, eine solche Tabelle kann aber nie vollständig werden, desshalb im Zweifelsfall mal nach diesem Schlagwort innerhalb des Forums mit der Suchfunktion suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| Border=1&lt;br /&gt;
|+ '''Schagworte und was damit anfangen'''&lt;br /&gt;
!  Schlagwort  !!    Type      !!  was tun   !!  Bedeutung des Inhaltes der Ausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! df            &lt;br /&gt;
||Befehl||als normaler User in einer Konsole ausführen &lt;br /&gt;
|| zeigt die Größe und die belegte und verfügbare Kapazität der Filesysteme an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! ls            &lt;br /&gt;
||Befehl||als normaler User in einer Konsole ausführen, eventuell muss vorher mit dem Befehl [http://www.bin-bash.de/kommando.php cd] erst in das betreffende Verzeichnis gewechselt werden &amp;lt;ref name=&amp;quot;Option ls&amp;quot;&amp;gt; wird oft mit der Option &amp;quot;-l&amp;quot; benutzt, es handelt sich dabei um ein kleines &amp;quot;L&amp;quot; nicht um eine &amp;quot;1&amp;quot; oder um ein Großes &amp;quot;i&amp;quot; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|| listet die Dateien des aktuellen Verzeichnisses auf &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! mount            &lt;br /&gt;
||Befehl||als normaler User in einer Konsole ausführen &lt;br /&gt;
|| zeigt wenn keine weiteren Optionen verwendet werden die aktuelle ins System integrierten Dateisysteme, (sind weiter Optionen dort angegeben siehe [[#mounte oder umounte mal irgendwas|hier]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fstab            &lt;br /&gt;
||Datei||&amp;quot;'''cat /etc/fstab'''&amp;quot; in Konsole ausführen &lt;br /&gt;
|| enthält die Konfiguration der Dateisysteme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! menu.lst&lt;br /&gt;
|| Datei || &amp;quot;'''cat /boot/grub/menu.lst'''&amp;quot; als Root in Konsole auführen&lt;br /&gt;
|| enthält die Konfiguration des Bootloaders Grub der heute meistens verwendet wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! device.map&lt;br /&gt;
|| Datei || &amp;quot;'''cat /boot/grub/device.map'''&amp;quot; als Root in Konsole ausführen&lt;br /&gt;
|| enthält eine Zuordnung der vom Bios gemeldeten Plattenreihenfolge für den Bootloader Grub&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! grub.conf&lt;br /&gt;
|| Datei || &amp;quot;'''cat /etc/grub.conf'''&amp;quot; als Root in Konsole ausführen&lt;br /&gt;
|| enthält eine Suse-Yast-typische Konfigurationsdatei für den Bootloader, deren Inhalt hin und wieder für bestimmte Bootprobleme verantwortlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! dmesg&lt;br /&gt;
||Befehl||als user in Konsole ausführen &amp;lt;ref name=&amp;quot;lange Datei&amp;quot;&amp;gt;Die Ausgabe wird sehr umfangreich, ohne spezielle Kenntnisse wird es oft schwer wirklich die relevanten Informationen da herauszufinden, sind keine speziellen Fehler, keine anderen Auswahlkriterien oder der Dateianfang oder -ende gemeint, dann bitte keine Monsterpostings sondern erst mal [http://www.linux-club.de/viewtopic.php?f=48&amp;amp;t=67358 hier] lesen &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
||enthält die Meldungen des Linuxkernels seit dem booten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! messages            &lt;br /&gt;
||Datei||&amp;quot;'''cat /var/log/messages'''&amp;quot; als root in Konsole ausführen &amp;lt;ref name=&amp;quot;lange Datei&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
|| enthält den Großteil der gesammelten Logs des Systems&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! fdisk            &lt;br /&gt;
||Befehl||&amp;quot;'''fdisk -l'''&amp;quot; in Konsole als root ausführen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Option ls&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
|| gibt die Partitionstabellen aller im System befindlicher Festplatten aus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lspci&lt;br /&gt;
|| Befehl|| &amp;quot;'''lspci'''&amp;quot; in Konsole als root ausführen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Optionen&amp;quot;&amp;gt; wird manchmal auch mit weiteren Optionen benötigt &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| listet die sich im Rechner befindenden PCI-Geräte und Kontroller auf, die Ausgabe ist stark abhängig eventueller weiter Optionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! lsusb&lt;br /&gt;
|| Befehl|| &amp;quot;'''lsusb'''&amp;quot; in Konsole als root ausführen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Optionen&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|| listet die sich am Rechner befindenden USB-Geräte auf&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benötigt wird in den allermeisten Fällen eine wirklich genaue Ausgabe solcher Befehle und Dateien bzw. Teilen davon. Die Ausgaben also möglichst nicht abschreiben sondern kopieren und einfügen und hier als Code-markiert (in Ausnahmen auch also Quote-markiert) ins Forum posten. Es kommt besonders bei Konfigurationen und Fehlermeldungen gelegentlich auf winzige Kleinigkeiten an. In vielen Fällen werden die Ausgaben so lang, dass sie nicht auf eine Bildschirm-Seite passen. Für das direkte posten ins Forum sind sie dann meist sowieso zu lang &amp;lt;ref name=&amp;quot;lange Datei&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;/ref&amp;gt; , aber ihr habt bestimmt von Antworter einen Hinweis erhalten nach was ihr in der Ausgabe Ausschau halten sollt. Im Zweifelsfall sind es Zeilen mit '''ERROR''' oder ähnlichen Auffälligkeiten oder sich ständig wiederholende Zeileninhalte. Es gibt dafür 2 prinzipielle Lösungen, entweder ihr schreibt die Ausgabe des Befehles nicht auf den Bildschirm sondern in eine Datei, und schaut euch diese dann anschließend an. Dazu auf der Konsole an das Ende des Befehles ein Umleitungssymbol &amp;quot;''' &amp;gt; '''&amp;quot; und den gewünschten Dateinamen also zB. um die Kernelmeldungen seit dem booten des Rechners in die Datei '''/tmp/boot.log''' zu schreiben, um sie später anzuschauen.&lt;br /&gt;
 dmesg &amp;gt; /tmp/boot.log&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die andere Möglichkeit, einen Pager verwenden, der euch einen seitenweise Anzeige ermöglicht. Häufig wird unter Linux [http://linux.die.net/man/1/more more] verwendet. Bei Dateien einfach die Datei mit '''more''' öffnen.&lt;br /&gt;
 more Datei&lt;br /&gt;
bei Konsolausgaben die Ausgabe eines Befehles durch einen Pipe &amp;quot;''' |''' &amp;quot; an '''more''' übergeben &lt;br /&gt;
 dmesg | more&lt;br /&gt;
Zeilenweise nach vorne geht es dann mit '''Enter''', Seitenweise mit der Leertaste oder mit '''z''' und Beenden mit '''q''' (wie Quit). Hilfe gibt es mit '''h''' . Weitere Grundlagen zu Ausgabeumleitung findet ihr auch [http://www.bin-bash.de/komfort.php hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mach mal init 3 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oftmals in Verbindung mit Grafikartenproblemen, der Antworter will dir damit sagen, du sollst mal den Runlevel ändern.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt im Linux verschiedene Systemzustände ([http://de.wikipedia.org/wiki/Runlevel Runlevel]). Nach der Installation von Linux auf Desktop-Rechnern wird im Normalfall automatisch Runlevel 5 gestartet, der die grafische Oberfläche startet. Gibt es hier direkt nach der Installation zB Problem mit der Grafikkarte, ist es oftmals erforderlich zur Diagnose und Behebung des Fehlers den Runlevel zu ändern. Runlevel 3 würde bedeuten, volle Funktion des Rechners aber grafische Oberfläche nicht automatisch starten.  Zum ändern des Runlevels eines laufenden Rechners dann zuerst einmal auf eine [[ #gib mal folgendes ein|Konsole wechseln]] also zB '''STRG+ALT+F2''' und dort als root anmelden. Dann dort in der Konsole folgenden Befehl abgeben&lt;br /&gt;
 init 3&lt;br /&gt;
eine andere Möglichkeit den Rechner beim booten anweisen in den Runlevel 3 zu starten. Wenn nach dem einschalten des Rechners sich der Bootloader mit dem Menü meldet, dann in die Zeile für Bootoptionen nur eine &lt;br /&gt;
 3 &lt;br /&gt;
am Ende zusätzlich reinschreiben und mit Enter das System starten. Der Rechner wird jetzt den Runlevel 3 starten und euch auf einer Konsole mit einer Loginaufforderung begrüßen. Von hier könnt ihr jetzt nach der Anmeldung die Befehle ausführen die der Antworter euch vorgeschlagen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach erfolgreicher Reparatur oder Umkonfiguration der Grafikarte könnte ihr von dort aus direkt mit &lt;br /&gt;
 init 5 &lt;br /&gt;
wieder den normalen Runlevel und damit die grafische Oberfläche starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mounte oder umounte mal irgendwas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Antworter möchte dir damit sagen, du sollst mal am Dateibaum von Linux ein Filesystem zusätzlich einhängen oder aushängen, um zB eine Datei auf einem anderem derzeit nicht zugänglichen Filesystem auslesen zu können'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein etwas komplexes Thema und eine etwas umfangreichere Einführung gibt es [http://www.bin-bash.de/dateisystem.php hier]. An dieser Stelle nur ein Universal-Konzentrat ohne Tiefgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linux verwendet einen verzweigten [http://www.selflinux.org/selflinux/html/verzeichnisse_unter_linux01.html Dateibaum], in dem alle Filesysteme integriert sind, und der beliebig erweiterbar ist. Normalerweise erledigt das Linux automatisch über eine Konfigurationsdatei ('''/etc/fstab''') oder über Funktionen des Plug &amp;amp; Play Systems. Manchmal sollen jedoch auch mal auf die Schnelle unkonfigurierte Filesysteme aus irgend einen Grund kurzzeitig eingehängt werden. Das Filesystem ist dann das '''irgendwas''' in der obrigen Aufforderung, und befindet sich in der Regel auf einer Partition eines Datenträgers, und dieser Name wird gebraucht, oder ist euch genannt worden.&lt;br /&gt;
Auf neueren Susesystemen sind folgende Namen für Datenträger zu erwarten (zB : '''sda''' ist die erste Platte '''sdb''' die zweite usw. und Partitionsbezeichnungen wird als Zahl dahinter gesetzt. ('''sdd3''' ist also die 4 Platte die dritte Partition)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name allein reicht nicht, wir brauchen den Geräteknoten von Linux dazu. Das ist eine spezielle Datei selbigen Namens die sich im Verzeichnis '''/dev''' befindet. &lt;br /&gt;
Für das Filesystem auf der 4. Platte in der 3. Partition ergibt sich also der komplette Name '''&amp;quot;/dev/sdd3'''&amp;quot; als das komplette ''irgendwas'' was wir benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benötigen noch eine leeres Verzeichnis als den Einhängepunkt unseres Filesystems. Linux hat für den temporären Gebrauch dafür schon eines vorgesehen '''/mnt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Befehl dazu lautet '''mount''' und ist in diesem Fall als '''root''' auszuführen. Meist reicht er so.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sdd3 /mnt&lt;br /&gt;
Also Filesystem 4.Platte 3.Partition in /mnt einhängen. Die Dateien in dem Filesystem sind dann unter ihrem Namen mit vorgestelltem /mnt zu erreichen. also die Datei '''bild1''' im Verzeichnis '''bilder''' in diesem Dateisystem als '''/mnt/bilder/bild1'''. Oder man wechselt das Verzeichnis mit '''cd''' in das entsprechende Verzeichnis.&lt;br /&gt;
 cd /mnt/bilder &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aushängen geht dann ähnlich, wir benötigen dafür allerdings nur entweder unser komplettes irgendwas oder das Verzeichnis in das das Filesystem eingehängt ist. Der Befehl dazu lautet '''umount'''&lt;br /&gt;
 umount /mnt&lt;br /&gt;
würde das oben eingehängte Filesystem also wieder aushängen. ( Voraussetzung dafür das das funktioniet ist jedoch, das derzeit niemand mehr auf eine Datei dieses Filesystems zugreift und wir auch nicht selbst uns noch mit dem aktuellem Dateisystemabschnitt aufhalten ) Im Zweifelsfall oder bei Problemen mit dem aushängen, lassen wie es ist, beim nächsten Reboot des Rechners regelt sich das von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mach mal fsck irgendwas ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Der Antworter will dir hier verständlich machen, dass das Fehlerbild eventuell auch auf einen Filesystem-Error hindeuten könnte, und möchte dir raten mal das Filesystem zu überprüfen und reparieren zu lassen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses ist ein etwas komplexeres Thema, da es dabei verschieden Szenarien geben kann, hier einige Ausführungen die dem Linuxneuling in den meisten Fällen weiterhelfen soll. ''(Wir beschränken uns hier im Speziellen auf den Defaultfall bei Suse und die ext2/ext3 Filesysteme, eventuelle anderen Linuxfilesysteme (Ausnahmen bestätigen die Regel) würden mit den vorgestellten Befehlen auch automatisch repariert, bei einigen Filesystemen gibt es auch speziellen Optionen auf die hier nicht eingegangen wird.) &lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst aber einmal. '''Wir prüfen und reparieren Filesysteme immer in dem Betriebssystem zu dem das Filesystemtypen passen.''' Also '''ext2, ext2, reiserfs''' usw von Linux aus und '''ntfs, vfat''' usw von Windows aus.  Mit einem BMW fährt man bei bestimmten Problemen auch nicht in einen VW Werkstatt und alleine die Tatsache das man ein Filesystem lesen und beschreiben kann, bedeutet noch nicht, das man es auch wirklich richtig reparieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linuxfilesysteme werden beim booten überprüft, aber nicht immer und jedes mal wirklich vollständig. das dauert sonst je nach Größe manchmal viele Minuten bis Stunden. Und nur ganz selten ist es wirklich notwendig, da andere Mechnismen das recht gut abfedern. Es ist also dennoch jederzeit auch mal möglich, das im Filesystem kleinere oder größere Strukturfehler enthalten sind, die recht seltsame Fehler produzieren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die einfachste Möglichkeit: alle beim booten automatisch prüfen lassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Root an einer Konsole anmelden, und folgenden Befehl eingeben.&lt;br /&gt;
 touch /forcefsck&lt;br /&gt;
Danach den Rechner rebooten. Der Befehl legt eine leere Datei an, die den Rechner dazu bringt, beim nächten Booten alle Linuxfilesysteme die er automatisch prüfen soll, wirklich komplett zu überprüfen und automatisch zu reparieren. Das kann je nach Größe und Anzahl der Platten eine ganze Zeit dauern, den Fortschritt könnt ihr auf der Bootkonsole verfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Alternativ:die Filesysteme von einem anderem Linux aus prüfen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu muss man die Platten,Partitionen und deren genaue Namen kennen die ein Linuxfilesystem beherrbergen und zu diesem System gehören.&lt;br /&gt;
  mount | grep ext&lt;br /&gt;
zeigt zum Beispiel in aktuellem System alle derzeit aktiven ext2/ext3 Filesysteme, in der Ausgabe&lt;br /&gt;
 /dev/sda2 on / type ext3 (rw,acl,user_xattr)&lt;br /&gt;
 /dev/sda3 on /home type ext3 (rw,acl,user_xattr)&lt;br /&gt;
die beiden Partitionen /dev/sda2 und /dev/sda3 währe in diesem Beispeil das, was wir uns merken müssten.&lt;br /&gt;
Danach zB von einer Live-CD oder ein anderes Linux auf diesem Rechner booten. Sicher stellen das diese Partitionen nicht gemountet sind. Dazu den Befehl '''mount''' absetzen und nachschauen, das diese &amp;quot;gemerkten&amp;quot; Partitionen nicht dabei sind. Sollten sie dennoch hier in der Ausgabe enthalten sein, müssten wir sie aushängen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als  root am System anmelden.&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda2&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda3&lt;br /&gt;
Beide Befehle sollten ohne irgendwelche Ausgaben durchlaufen. und die Partitionen hinterher mit mount nicht mehr sichtbar sein &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach können (ebenfalls nur als Root) die Filesysteme überprüft und repariert werden.&lt;br /&gt;
 fsck -f -y /dev/sda2&lt;br /&gt;
 fsck -f -y /dev/sda3&lt;br /&gt;
Die Ausgaben hier können insbesondere wenn Fehler im Filesystem repariert werden, recht lang werden. Diese Befehle bitte nicht vorzeitig abbrechen auch wenn sie etwas länger dauern. Ist etwas größeres zu reparieren sorgt die mitgegebenen Option '''-y''' dafür, das wir immer dafür sind und alle Reparaturvorschläge von '''fsck''' akzeptieren. (Alle andere Entscheidungen könnten eh nur absolute Spezialisten richtig treffen)  Sind die Befehle durchgelaufen, kann dieses Linux beendet werden und das nomale Linux wieder gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Ernstfall, Linux bleibt beim booten beim fsck stehen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Fehler werden beim automatischen Prüfen der Filesysteme auch automatisch behoben. Bei schwerwiegenden Fehlern wird der Bootvorgang an dieser Stelle abgebrochen und der User aufgefordert den Filesystemcheck per Hand selbst anzustoßen. Nicht das Linux das nicht reparieren könnte, aber man wird eben aufgefordert hier bestimmte Aktionen abzunicken, das hinterher niemand sagen kann, Linux und der fsck ist schuld das jetzt meine Daten im Eimer sind ;-)&lt;br /&gt;
Diese Situation kann sowohl beim forcierten fsck (wie wir es oben vorgestellt haben), als auch bei irgend einem automatisch in regelmäßigen Abständen gestarteten kompletten Filesystemcheck einmal auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen hier 2 Szenarien unterscheiden, entweder es ist das Rootfilesystem oder es ist ein anderes Filesystem als das Rootfilesystem, das man dazu naturlich das Passwort von root benötigt, sollte jetzt jedem klar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fsck Fehler im Rootfilesystem==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim scheitern von fsck im Rootfilesystem erscheint kurz vor der Aufforderung der Anmeldung folgender Absatz &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;fsck failed.  Please repair manually and reboot. The root&lt;br /&gt;
file system is currently mounted read-only. To remount it&lt;br /&gt;
read-write do:&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
   bash# mount -n -o remount,rw /&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Attention: Only CONTROL-D will reboot the system in this&lt;br /&gt;
maintanance mode. shutdown or reboot will not work.&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist das Rootfilesystem noch readonly eingehängt. Bestimmte Befehle werden deshalb auch nicht oder nicht richtig funktionieren, desshalb auch der Hinweis auf den wichtigen Befehl zum eventuellen umhängen des Rootfilesystems zum &amp;quot;Read-Write&amp;quot;. Aber wir brauchen eigentlich nur einen einzigen Befehl hier.&lt;br /&gt;
 /sbin/fsck -f -y /&lt;br /&gt;
* die Option '''-f''' bedeutet wirklich kompletten filesystemcheck&lt;br /&gt;
* die Option '''-y''' bedeutet alle eventuellen Fragen automatisch mit &amp;quot;JA&amp;quot; beantworten&lt;br /&gt;
* die Option '''/''' : das ist das Rootfilesystem, (braucht hier nicht als /dev/... angegeben zu werden.)&lt;br /&gt;
Da das Filesystem hier an dieser Stelle jedoch schon readonly gemountet ist, erhalten wir eine Fehlermeldung wegen genau diesem Umstand. Das ist hier in diesem Fall relativ ungefährlich da ja sonst noch nichts weiter läuft, und wir müssen hier an dieser Stelle jetzt da durch, also soll er fsck auch durchführen, obwohl das Filesystem gemountet ist, anders geht es an dieser Stelle nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der Befehl durchgelaufen, dann mit '''&amp;quot;CONTROL-D&amp;quot;''' den Rechner rebooten. (''Achtung die Tastatur wird hier auf Englisch stehen, und viele andere Befehle nicht funktionieren, bzw müssen mit kopletten Path angegeben werden, damit sie überhaupt erst einmal gefunden werden.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fsck Fehler jedoch nicht Rootfilesystem==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein anders Filesystem als das Rootfilesystem betroffen ist, steht kurz vor der Anmeldeaufforderung folgender Text.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;fsck failed for at least one filesystem (not /).&lt;br /&gt;
Please repair manually and reboot.&lt;br /&gt;
The root file system is is already mounted read-write.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Attention: Only CONTROL-D will reboot the system in this&lt;br /&gt;
maintanance mode. shutdown or reboot will not work.&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipell gehen wir hier genauso vor, nur ist nicht immer sofort erkennbar welches andere Filesystem denn nun betroffen ist. Das gilt es erst zu ermitteln. Wenn außer Rootfilesystem nur noch /home zum System gehört, muss es dieses sein, sind jedoch mehrere da, dann müssen wird das ermitteln. Der Befehl mount hilft uns einen Überblick zu verschaffen was schon alles da ist. bzw was fehlt&lt;br /&gt;
 /bin/mount&lt;br /&gt;
ist jetzt und mit dem Vergleich zur Datei '''/etc/fstab''' immer noch nicht klar, welches Filesystem nun das betreffende ist, versuchen wir einfach mal alle Filesysteme automatisch einzuhängen.&lt;br /&gt;
 /bin/mount -a&lt;br /&gt;
Jetzt müsste eine Fehlermeldung kommen welches Filesystem sich nicht einhängen läßt, weil es einen fsck benötigt. Auf dieses Filesystem starten wir jetzt fsck. zB&lt;br /&gt;
 /sbin/fsck -f -y /home&lt;br /&gt;
Das Filesystem kann entweder mit seinem Deviceknoten also zB '''/dev/sda4''' oder seinem Einhängepunkt zB '''/home''' angesprochen werden, eine Zuordnung nimmt Linux automatisch an Hand der Datei '''/etc/fstab''' vor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prinzipell ist es auch möglich das hier mehrere Filesysteme betroffen sind oder nicht eingehängt werden können, weil das darunterliegende betroffen ist. Wir können mit '''/bin/mount -a''' jedoch solange probieren bis hier alle Filesysteme eingehängt sind und eventuell auch noch weitere noch reparieren. Danach wieder mit '''&amp;quot;CONTROL-D&amp;quot;''' den Rechner rebooten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== mach mal sax2 -(Zeichen) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nach der Installation, nach einem Hardwareumbau, nach bestimmten Updates oder einfach nachdem ihr zuviel an der Konfiguration herumgespielt habt, kann es sein, das eure Grafische Oberfläche nicht mehr startet.  '''[http://manpages.unixforum.co.uk/man-pages/linux/opensuse-10.2/1/SaX2-man-page.html sax2]''' ist das Programm mit dem Grafikkarte, Bildschirm, Maus und Tastatur für den X-Server bei Suse grundkonfiguriert wird.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der X-Server ist das Programm das erst einmal überhaupt eine leere grafische Oberfläche zur Verfügung stellt, mit der zB dann der Windowsmanager seine Fenster auch anzeigen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Programm '''sax2''', wird euch sicherlich schon bei der Installation beim Einrichten der Grafikkarte begegnet sein. Auch aus der Grafischen Oberfläche ist es erreichbar &amp;quot;'''Yast -&amp;gt; Hardware &amp;gt; Grafikkarte und Monitor'''&amp;quot; das nützt aber nichts, wenn die Grafische Oberfläche gar nicht erst starten will. Also muss das auch aus der Konsole heraus gehen. Dazu benötigen wir also eine Konsole wie [[Hilfe zu Antworten aus dem Forum#gib mal folgendes ein|oben]] beschrieben. Des weiteren brauchen wird dort ein [[Hilfe zu Antworten aus dem Forum#als root folgendes eingeben|Login als root]] und nicht zuletzt müssen wir sicher sein das kein X-Server mehr aktiv ist, am besten also noch in den [[Hilfe zu Antworten aus dem Forum#mach mal init 3 |Runlevel 3]] wechseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist der Rechner jetzt vorbereitet um den '''sax2''' Befehl erfolgreich ausführen zu können. Der Aufruf ist einfach&lt;br /&gt;
 sax2&lt;br /&gt;
in vielen Fällen werdet ihr vom Antworter jedoch noch zusätzlichen Optionen bekommen haben, dann diese einfach so eingeben wie sie dort stehen. zB&lt;br /&gt;
 sax2 -r -i -l&lt;br /&gt;
Was jetzt passiert ist von den Optionen abhängig, in den meisten Fällen wird sich ein grafisches Fenster öffnen das dem der Grafikkartenkonfiguration beim Installieren nicht ganz unähnlich ist. Dann dort eventuell noch Einstellungen tätigen und erst speichern und beenden , wenn der Funktionstest wirklich richtig funktioniert hat.  Es ist aber auch möglich, das beim sax2 Befehl nur eine neue Konfigurationsdatei geschrieben wird, und sonst nichts aufregendes passiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das vollbracht, dann kann die Grafische Oberfläche jetzt wieder getestet werden. Dazu einfach wieder mit &lt;br /&gt;
 init 5&lt;br /&gt;
in den Runlevel 5 wechseln oder den Rechner mit &lt;br /&gt;
 init 6&lt;br /&gt;
rebooten und damit mit der hoffentlich jetzt funktionieren Konfiguration die Grafik wieder normal zu starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Notes==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Linupedia:Hilfe|Zurück zur Hilfe Übersicht]]&lt;br /&gt;
[[Category:LinuxClubWiki Hilfe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Pp91</name></author>
		
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