Fritz! WLAN USB Stick: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Linupedia.org
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Kompilieren des Treibers)
(Kompilieren des Treibers)
Zeile 25: Zeile 25:
 
Man öffnet eine Konsole und wechselt ins Verzeichnis "fritz", das beim Entpacken entstanden ist mittels dem Befehl:
 
Man öffnet eine Konsole und wechselt ins Verzeichnis "fritz", das beim Entpacken entstanden ist mittels dem Befehl:
 
   cd ~/fritz
 
   cd ~/fritz
nun kurzfristig root Rechte über die Konsole verschaffen:
+
Dann ein
 +
  make
 +
als user absetzen und nach erfolgreichem make kurzfristig root Rechte über die Konsole verschaffen:
 
   su (Root-Passwort "blind eingeben")
 
   su (Root-Passwort "blind eingeben")
jetzt
 
  make
 
 
gefolgt von
 
gefolgt von
 
   make install
 
   make install

Version vom 29. März 2008, 18:59 Uhr

Installation per Kompilierung

Voraussetzungen

Achtung:
  • Es muss ein 32-Bit Linux-Kernel eingesetzt werden


Diese Beschreibung wurde mit folgenden Distributionen getestet:
  • openSUSE 10.3 32-Bit


Es müssen folgende Pakete über einen beliebigen Paketmanager wie YaST, Smart etc. installiert werden:

Folgende Pakete (inkl. eventueller Abhängigkeiten) müssen installiert sein:
  • kernel-sources (die Versionsnummer muss mit der Kernel-Version übereinstimmen!)
  • linux-kernel-headers
  • gcc
  • make
  • wpa_supplicant
  • wireless-tools


Herunterladen/Installieren des Treibers

Herunterladen des AVM Treibers

  • Den AVM-Treiber von hier herunterladen und das Archiv entpacken

Kompilieren des Treibers

Man öffnet eine Konsole und wechselt ins Verzeichnis "fritz", das beim Entpacken entstanden ist mittels dem Befehl:

 cd ~/fritz

Dann ein

 make

als user absetzen und nach erfolgreichem make kurzfristig root Rechte über die Konsole verschaffen:

 su (Root-Passwort "blind eingeben")

gefolgt von

 make install

ausführen. Es sollten keine Fehler auftauchen, evtl. auftretende Warnhinweise können ignoriert werden.

Laden des Treibers

Nun lädt man das Modul mit dem Befehl

 modprobe fwlanusb

welchen man als root ausführt. Die Ausgabe sollte genau so aussehen:

 (Hier darf überhaupt nichts stehen, außer der Konsolen-Prompt)

Es dürfen keine Fehlermeldungen angezeigt werden.

Netzwerkdevices überprüfen

Mit dem Befehl

 iwconfig

kann man sich die verfügbaren Wlan-Devices anzeigen lassen. Dieser sollte ungefähr so ausehen:

lo        no wireless extensions.

eth0      no wireless extensions.

wlan0     IEEE 802.11b/g  ESSID:"xxx"
          Mode:Managed  Channel:6  Access Point: 00:04:0E:EE:2F:E2
          Encryption key:3131-3131-3131-3131-3131-3131-31   Security     mode:open
          Link Quality:0  Signal level:0  Noise level:0
          Rx invalid nwid:0  Rx invalid crypt:0  Rx invalid frag:0
          Tx excessive retries:0  Invalid misc:0   Missed beacon:0

sit0      no wireless extensions.

Besonders wichtig ist dabei das Interface wlan0, dass in diesem Fall den Fritz! Wlan USB Stick "darstellt".

Suchen von Access-Points

Durch den Befehl(als root)

 iwlist scan

kann man sich die verfügbaren Acces-Points anzeigen lassen. Bsp:

 wlan0     Scan completed :
           Cell 01 - Address: 00:0E:35:6A:2C:AD
                       ESSID:"tuxbox"
                       Mode:Managed
                       Channel:6
                       Encryption key:on
                       Bit Rates:130 Mb/s

Konfiguration

Automatisierung

Damit sich der Stick bei jedem Start automatisch mit dem Acces-Point verbindet, muss noch die Datei /etc/network/interfaces editiert werden. Dazu öffnet man unter KDE mit dem Befehl in einer Konsole

 kdesu kate /etc/network/interfaces

und unter Gnome mit

 gnomesu gedit /etc/network/interfaces

diese Datei und trägt folgendes ein:

 auto lo
 iface lo inet loopback
 pre-up ip link set dev wlan0 up
 post-down ip link set dev wlan0 down
 iface wlan0 inet dhcp
 wireless-essid WLAN_ESSID
 wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf
 auto wlan0

Natürlich können weitere Netzwerkkarten oder Adapter eingetragen sein. Den Begriff WLAN_ESSID muss man mit der tatsächlich verwendeten ESSID ersetzen. Diese kann man durch eingabe von

 iwconfig

erfahren.

Verschlüsselung

Jetzt fehlt natürlich noch eine Verschlüsselung; hier kommt wpa_supplicant zum Einsatz, welches man mit folgendem Befehl unter KDE in einer Konsole

 kdesu kate /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

und unter Gnome mit

 gnomesu gedit /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

konfiguriert.

Achtung:

Der Dateiname muss beibehalten werden.


Nun trägt man folgendes ein:

 network={
 ssid=" hier die ESSID eintragen, wird beim eingangs gestarteten Scan ausgegeben"
 key_mgmt=WPA-PSK
 proto=WPA2
 pairwise=CCMP 
 group=CCMP
 psk="hier steht euer WLAN KEY"
 }

Bei Verwendung von mixed mode (WPA und WPA2 in einem Netzwerk) bei group anstelle von CCMP TKIP eintragen. Anschliend einen Neustart durchführen; wenn alles geklappt hat ist beim nächsten Login eine WLAN Verbindung aktiv.

Schlusswort

Nicht irritieren lassen, dass evtl. verwendete Netzwerkmanager keine Verbindung anzeigen, das ganze wird bereits beim booten von wpa_supplicant übernommen.

Installation per RPM

Voraussetzungen

Achtung:
  • Dieser Abschnitt unterstützt nur openSuSE 10.1, 10.2 und 10.3
  • Es muss ein 32-Bit Linux-Kernel eingesetzt werden


Diese Beschreibung wurde mit folgenden Distributionen getestet:
  • openSUSE 10.2 32-Bit
  • openSUSE 10.3 32-Bit


Es müssen folgende Pakete über einen belibigen Paketmanager wie YaST, Smart e.t.c. installiert werden:

Folgende Pakete (inkl. eventueller Abhängigkeiten) müssen installiert sein:
  • wpa_supplicant
  • bind-chrootenv
  • kinternet


Herunterladen/Installieren des RPMs

Herunterladen

Hinweis:

Um das Paket fwlanusb-kmp-default zu installieren muss ein 32-Bit Linux-Kernel eingesetzt werden. Es gibt zur Zeit keine Möglichkeit, das AVM-Modul unter einem 64bit-System einzusetzen.


  • 1. Man wählt auf dieser Seite seiner openSuSE-Version, die mit dem Befehl
 cat /etc/*-release 

festgestellt werden kann.

  • 2. Dann wählt man seine Kernel-Version, die mit dem Befehl
 uname -r 

festgestellt werden kann.

  • 3. Nun wählt man seine Architektur, die in diesem Fall 32-Bit sein muss, siehe Box oben.
  • 4. Schließlich sucht man das Paket fwlanusb-kmp[Kernelart][Kernelversion] und lädt das mit der Ausgabe
 uname -r

Paket herunter.

  • 4.1 Bsp:
 uname -r

ergibt

 2.6.22.9-0.4-default.

Also muss das Paket fwlanusb-kmp-default-1.00_2.6.22.9_0.4-00.i586.rpm heruntergeladen werden

Installation des RPMs

Nun installiert man das heruntergeladene Paket über Yast. Alternativ kann man auch mittels

 cd

in das Verzeichnis wechseln, in dem sich das Paket befindet und es mit

 rpm -i Paketname

installieren.

Laden des Treibers

Nun lädt man das Modul mit dem Befehl

 modprobe fwlanusb

welchen man als root ausführt. Die Ausgabe sollte genau so aussehen:

 (Hier darf überhaupt nichts stehen, außer der Konsolen-Prompt)     

Es dürfen keine Fehlermeldungen angezeigt werden.

Netzwerkdevices überprüfen

Mit dem Befehl(als root)

 iwconfig

kann man sich die verfügbaren Wlan-Devices anzeigen lassen. Dieser sollte ungefähr so ausehen:

lo        no wireless extensions.

eth0      no wireless extensions.

wlan0     IEEE 802.11b/g  ESSID:"xxx"
          Mode:Managed  Channel:6  Access Point: 00:04:0E:EE:2F:E2
          Encryption key:3131-3131-3131-3131-3131-3131-31   Security     mode:open
          Link Quality:0  Signal level:0  Noise level:0
          Rx invalid nwid:0  Rx invalid crypt:0  Rx invalid frag:0
          Tx excessive retries:0  Invalid misc:0   Missed beacon:0

sit0      no wireless extensions.

Besonders wichtig ist dabei das Interface wlan0, dass in diesem Fall den Fritz! Wlan USB Stick "darstellt".

Suchen von Access-Points

Durch den Befehl(als root)

 iwlist scan

kann man sich die verfügbaren Acces-Points anzeigen lassen. Bsp:

 wlan0     Scan completed :
           Cell 01 - Address: 00:0E:35:6A:2C:AD
                     ESSID:"tuxbox"
                     Mode:Managed
                     Channel:6
                     Encryption key:on
                     Bit Rates:130 Mb/s

Konfiguration mit Yast

Hinweis:

Der Punkt Einstellungen in Yast' Sysconfig-Editor ist bei Verwendung von openSUSE 10.3 nicht zu beachten..


Einstellungen in Yast' Sysconfig-Editor

Man startet Yast und wechselt zum Reiter System und lädt das Modul Editor für Sysconfig-Dateien. Nun navigiert zu /etc/sysconfig/network/config und wählt bei Force_Persistent_Name als Wert no.

Einrichten des Stick mit/über Yast

  • 1. Nun öffnet man Yast und wechselt zum Reiter Netzwerkgeräte
  • 2. Laden des Modules "Netzwerkkarte"
  • 3. Wechseln zum Reiter "Globale Optionen"
  • 4. Auswählen von "Traditionelle Methode mit ifup"
  • 5. Zurückwechslen zum Reiter "Übersicht"
  • 6. Auf "Hinzufügen" klicken
  • 7. Als Gerätetyp Drahtlos wählen
  • 8. Als Modulname fwlanusb eintragen.
  • 9. Anschließend auf "Weiter" klicken
  • 10. Auf Reiter "Adresse" wechseln
  • 11. und dann die entsprechende Adress-Einrichtung wählen
  • 12. Zurück auf "Allgemein" wechseln und anschließend bei
  • 13. Activate device Falls hotpluged wählen
  • 13.5. Auf "Weiter" klicken
  • 14. Den jeweiligen Betriebsmodus wählen(ist aus iwlist scan zu entnehmen); Erklärungen befinden sich jeweils auf der linken Seite
  • 15. Den Netzwerknamen=ESSID eintragen(ist aus iwlist scan zu entnehmen)
  • 16. Den passenden Authentifizierungsmodus wählen(findet sich auf der Unterseite des Routers oder im Handbuch); Erklärungen befinden sich ebenfalls auf der linken Seite
  • 17. Die Schlüsselart wählen(findet sich auf der Unterseite des Routers oder im Handbuch)
  • 18. Den Verschlüsselungs-Key (findet sich auf der Unterseite des Routers oder im Handbuch) eintragen
  • 19. Auf "Weiter" klicken
  • 20. Zum Schluss auf "Beenden" klicken

Bildübersicht über die Konfiguration per Yast



Herstellen der Verbindung

Nun ruft man das Programm kinternet Kinternet.jpg auf, das in der Taskleiste erscheinen sollte. Wenn alles geklappt hat, sollte bereits eine Verbindung hergestellt sein. Ansonsten stellt man sie über kinternet manuell her.

Weiterführende Links