Fglrx/Manuelle Installation: Unterschied zwischen den Versionen

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(Vorbereiten III : fglrx erstellen)
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 +
<noinclude>
 
{{ATI Wikibook Titel}}
 
{{ATI Wikibook Titel}}
{{UnderConstruction}}
+
</noinclude>'''
  
{{Achtung|
+
Dies ist eine Anleitung zur Einrichtung von ATIs '''proprietären  Grafikkartentreibers''' fglrx.
* '''Bin gerade dabei den Artikel umzuschreiben und arbeite einen Lösungsweg aus für Xorg 7.2 Final Fehler!'''}}
 
  
 
+
{{Box Test||
'''Autor: [http://www.linux-club.de/faq/Benutzer:FaNa FaNa]'''<br />
+
* '''[[openSUSE]] 11.0'''
 
+
* '''[[openSUSE]] 10.3'''
Dies ist eine kurze Anleitung um die '''proprietären ATI Grafikkartentreiber''' mit '''voller 3D-Unterstützung''' zu installieren.
+
* '''[[openSUSE]] 10.2'''}}
 
+
{{Box Hardware||
== Vorbereiten der Installation ==
+
* ATI Mobility Radeon X700
=== Vorbereiten I : Pakete checken ===
+
* ATI Mobility Radeon 9700
 
+
* ATI Radeon HD 2600 Pro
1. '''Dieser Teil setzt die [[Installationsvoraussetzungen ATI|Installationsvoraussetzungen]] voraus.<br/>'''
 
2. '''Melden Sie sich als root an » Starten Sie als root den Desktop''''' (den X-Server)
 
 
 
 
 
 
 
=== Vorbereiten II: Bereinigen und Aktualisieren ===
 
==== Xorg auf 7.2 aktualisieren ====
 
* openSuSE 10.2 wird standardmäßig mit Xorg 7.2 RC2 ausgeliefert. Es wird empfohlen in diesem Schritt die finale Version von Xorg mittels '''yast''' zu installieren. Sollten Sie Xorg 7.2 Final bereits installiert haben, überspringen Sie diesen Schritt.
 
yast2 » Software » Installationsquelle Wechseln
 
Fügen Sie eine neue Quelle mit folgenden Daten hinzu:
 
  Typ: http (Wenn das nicht klappt » ftp)
 
  Server: ftp.skynet.be
 
  Verzeichnis: /pub/software.opensuse.org/xorg72/openSUSE_10.2/
 
Danach
 
yast2 » Software » Software Installieren oder Löschen
 
Wählen Sie im Dropdown-Menü ''Installationsquellen'' und wählen hier die neu hinzugefügte Quelle aus.<br/>
 
'''Aktualisieren Sie alles blau markierte!'''
 
 
 
==== Den Kernel vorbereiten ====
 
* Führen Sie folgendes in einem '''Terminal''' (Konsole) aus
 
cd /usr/src/linux
 
make mrproper
 
make cloneconfig
 
make modules_prepare
 
make clean
 
==== Frühere Treiber deinstallieren ====
 
* Sollten Sie bereits eine ältere Version der Treiber installiert haben und '''updaten''' wollen, deinstallieren Sie zunächst mit folgendem in einem Terminal ihre alten Treiber. Sollten Sie die ATI Treiber noch nicht installiert haben, überspringen Sie diesen Schritt.
 
rpm -e $(rpm -qa | grep fglrx)
 
Starten Sie Ihren Rechner im VGA-Modus neu, nachdem Sie die alten Treiber entfernt haben.
 
 
 
=== Vorbereiten III : fglrx erstellen ===
 
3. '''Vorbereiten der ATI Treiber'''
 
{{Box Hinweis||
 
[[https://a248.e.akamai.net/f/674/9206/0/www2.ati.com/drivers/linux/linux_8.36.5.html#179398 Diese Tabelle]] listet die unterstützten Grafikkarten auf.<br/> ''Solle Ihre Grafikkarte nicht aufgeführt sein, wird diese nicht unterstützt und eine Treiberinstallation ist '''nicht''' möglich.''}}<br/><!-- WARUM ICH AUF DIE ATI SEITE VERLINKE?? WEIL DIESE IMMER AKTUELL IST, DIE TABELLE BEI INSTALLATIONSVORAUSSETZUNGEN IST VERALTET! ICH BIN DER MEINUNG, DASS DIE TABELLE BEI INSTAL-VORAUS. DURCH EINEN LINK ZU DEN ATI RELEASE NOTES ERSETZT WERDEN SOLLTE. SPART PLATZ UND KANN NICHT VERALTEN ! -->{{Box Achtung||
 
* Wenn Sie im vorigen Schritt '''Xorg auf 7.2 Final aktualisiert '''haben, führen Sie folgende Schritte durch:
 
:» Machen Sie die Datei, die Sie in Schritt 2 downloaden werden (''ati-driver-installer-8.36.5-x86.x86_64.run'') ausführbar!<br/>Setzen Sie also die Zugriffsrechte/Permissions auf: ''-rwxr-xr-x''<br/>''Sehr komfortabel geht dies mit Konqueror: Rechtsklick » Eigenschaften (Properties) » Reiter Rechte (Permissions) » Häkchen bei ausführbar (is executable)''
 
:» Führen Sie die Schritte 1 bis 4 nun normal aus, '''überspringen Sie aber Schritt 3''' und führen Sie stattdessen folgendes aus:
 
:<pre>X_VERSION=x710 ./ati*</pre>
 
 
}}
 
}}
:1. Downloaden Sie die proprietären ATI Treiber von folgender Adresse in ein eigenes Verzeichnis:
+
{{Box Wissen||  
::[https://a248.e.akamai.net/f/674/9206/0/www2.ati.com/drivers/linux/ati-driver-installer-8.36.5-x86.x86_64.run ati-driver-installer-8.36.5-x86.x86_64.run]
+
* Umgang mit der [[Shell]]
:2. Öffnen Sie ein Terminal und navigieren Sie in das Verzeichnis des soeben gedownloadeten ''ATI-Installers'' mit
+
* Umgang mit einem [[Paketmanager]]
::<pre>cd</pre>
+
* Bevor man zur Installation übergeht muss sichergestellt werden, dass die '''[[Fglrx/Installationsvoraussetzungen|Installationsvoraussetzungen]] erfüllt sind'''.  
:3. Tippen Sie im Verzeichnis des ''ATI-Installers'' folgendes ein
 
::<pre>sh ati*</pre>
 
:4. '''Der ''Ati-Installer'' öffnet sich '''
 
::''Führen Sie folgende Schritte aus''
 
:::» Generate Distribution Specific Package
 
:::» Continue
 
:::» I Agree
 
:::» SuSE Packages
 
:::» '''''Wählen Sie ihre SuSE Version und die dazugehörige Architektur aus'''''
 
:::: ''Für ein 32-bit SuSE 10.2 System ist folgender Eintrag:
 
::::<pre>SuSE/SUSE102-IA32</pre>
 
:::: ''Für ein 64-bit SuSE 10.2 System ist folgender Eintrag:
 
::::<pre>SuSE/SUSE102-AMD64</pre>
 
:::» Continue
 
:::» Exit
 
 
 
== Installation und Konfiguration ==
 
<!--die folgende Überschrift ist auf einer anderen Seite ein interner Link, und darf unter keinen Umständen geändert werden-->
 
=== Konfigurieren der xorg.conf ===
 
1. Folgendes in einem Terminal ausführen:
 
cp /etc/X11/xorg.conf /etc/X11/xorg.conf_back
 
''Durch den Befehl wurde die xorg.conf dupliziert. Der Klon heißt '''xorg.conf_back''' und liegt im selben Verzeichnis (/etc/X11).''
 
 
 
 
 
2. Im Ordner '''/etc/X11/''' liegt die '''xorg.conf''' » Öffnen Sie diese ('''xorg.conf''') und '''löschen/leeren Sie den gesamten Inhalt'''. ''Sie können diese Datei nur mit root-Rechten bearbeiten, deswegen haben Sie sich in Schritt 2) des vorigen Kapitels als root anmelden gemusst.
 
{{Box Hinweis|Breite=100%||
 
*Die '''xorg.conf''' sollte dann einfach nur eine leere Datei sein!
 
*'''Löschen Sie aber keinesfalls die Datei xorg.conf, sodass diese nicht mehr existiert!'''}}
 
 
 
===  Installation und Einrichten der Treiber ===
 
{{Achtung|Breite=100%|
 
'''''Zur Erinnerung''': Wir sind seit Beginn noch als root angemeldet''}}
 
 
 
1. Führen aus dem ''ATI-Installer''-Verzeichnis (das Verzeichnis, in das Sie die Treiber aus dem Einstiegskapitel dedownloadet haben) in einem Terminal folgendes aus:
 
rpm -Uvh fgl*
 
2. Danach
 
aticonfig --initial -f
 
''You're nearly done!''
 
 
 
== Abschluss der Installation ==
 
Starten Sie, nachdem Sie den folgenden Kasten gelesen haben, ihren Rechner neu. Prinzipiell ist die Installation an dieser Stelle beendet und Sie haben Ihr ATI-Karte erfolgreich installiert. '''Es wird jedoch dringend empfohlen die folgenden Schritte noch durchzuführen um eventuelle Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen.'''
 
{{Box Achtung||
 
* Nach einem Neustart des Rechners ist Ihre ATI Grafikkarte voll 3D fähig.
 
* '''Öffnen Sie keinesfalls mehr sax2, da dieses die gesamte Konfiguration zerschießen würde.'''
 
* '''Falls Sie doch in das 3D Einstellungs-Menü von sax2 kommen sollten und gemeldet bekämen, dass 3D nicht möglich wäre, schenken Sie dieser Falschmeldung keinerlei Bedeutung und verlassen Sie das Tool ohne zu speichern. 3D ist definitiv aktiviert. Wie Sie das überprüfen erfahren Sie im nächsten Schritt.'''
 
 
}}
 
}}
=== Optimieren und Abrunden der Installation ===
 
:''In SuSE Linux wird anders als bei Windows die Einstellungen aller Eingabegeräte inklusive Grafikkarte in einer Datei abgelegt. Dies sind zum Beispiel Maus, Tastatur, Bildschirm, Joysticks, usw. Dieser Datei bedarf es nun noch kleineren Optimierungen.''
 
  
:''Sie trägt den stolzen Namen '''xorg.conf''' und liegt im Verzeichnis '''/etc/X11/'''. Die Datei ist ''modular'' aufgebaut, das heißt sie besteht aus einzelnen "Blöcken". Jeder Block beschreibt ein Gerät''
+
=Den proprietären ATI-Treiber herunterladen=
  
*''' Fügen Sie noch folgendes an den Schluss der xorg.conf an''':
+
Den aktuellen fglrx-Treiber von ATI kann man direkt auf der [http://ati.amd.com/support/drivers/linux/linux-radeon.html Website von AMD/ATI] beziehen. Er sollte in ein Verzeichnis abgespeichert werden, in dem sich keine Vorversion befindet. Also ggf. vorher alte Versionen löschen.
Section "DRI"
 
    Mode 0666
 
EndSection
 
  
==== Deaktivieren von AIGLX ====
 
* Um AIGLX zu '''deaktivieren''', da die prorietären ATI Treiber dies eh nicht unterstützen, fügen Sie noch folgende Section in die '''xorg.conf''' im Ordner '''/etc/X11''' liegend ein:
 
Section "ServerFlags"
 
  Option "AIGLX" "off"
 
EndSection
 
  
Öffnen Sie die '''xorg.conf_back''', die ebenfalls im Ordner '''/etc/X11/''' liegt. Sie sehen nun die Blöcke für die verschiedenen Geräte. Übernehmen Sie den Block für die Tastatur und Ihrer Meinung nach noch wichtige Geräte. '''Vorsicht:''' Lesen Sie die folgenden Warnungs- und Achtungskästen weiter unten bevor Sie Blöcke übernehmen. Sie müssen die Blöcke einfach aus der '''xorg.conf_back''' in die '''xorg.conf''' rüberkopieren.<br />Anhand eines Beispiels wird dies anschaulich.
+
=Installation des Treibers=
:{{Hinweis|Breite=100%|
 
Ein Block beginnt mit
 
<pre>Section</pre>
 
und endet mit
 
<Pre>EndSection</pre>
 
}}
 
  
 +
==Testen des Downloads==
 +
* Die Installation des Treibers erfolgt über ein [[Terminal]] (z.B. über die KDE-Konsole) aus dem Verzeichnis heraus, in dem die Installationsdatei des Treibers abgelegt wurde (ggf. mit cd in das entsprechende Verzeichnis wechseln)
 +
* Ein Test, ob die Datei in Ordnung ist, kann an dieser Stelle durchgeführt werden:
 +
sh ./ati-driver-installer-* -c
  
{{Box Achtung||
 
* '''Kopieren Sie niemals den Block, welcher die Grafikkarte anspricht'''
 
<pre>Section "Device"
 
EndSection</pre>
 
}}
 
  
{{Box Hinweis||
+
==Distributionsspezifisches RPM-Paket erstellen==
* Die folgenden Blöcke sollten ebenfalls '''nicht''' übernommen werden
 
<pre>Section "Monitor"
 
EndSection</pre>
 
  
<pre>Section "Screen"
 
EndSection</pre>}}
 
  
''Das wäre zum Beispiel der Block, der die Tastatur beschreibt''
+
===RPM-Paket erstellen mit grafischer Oberfläche===
<pre>Section "InputDevice"
+
Als nächstes muss ein [[RPM]]-Paket für die verwendete Distribution erstellt werden.
  Driver      "kbd"
+
Durch den Befehl
  Identifier  "Keyboard[0]"
+
<pre>su -c "sh ./ati-driver-installer-*"</pre>
  Option      "Protocol" "Standard"
+
wird das grafische Installationsprogramm von ATI gestartet.
  Option      "XkbLayout" "de"
+
Unter dem Punkt '''Generate Distribution Specific Package''' findet man die '''SuSE Packages'''.
  Option      "XkbModel" "microsoftpro"
+
Hier kann man für die verwendete SuSE-Version ein entsprechendes RPM-Paket erstellen
  Option      "XkbRules" "xfree86"
 
  Option      "XkbVariant" "nodeadkeys"
 
EndSection</pre>
 
  
'''Kopieren Sie nun die Blöcke aus der xorg.conf_back in die xorg.conf, die Sie noch brauchen
+
'''Beispiel'''
{{Hinweis|Breite=100%|
 
''Es empfiehlt sich mindestens den Tastaturblock zu übernehmen, da die Tastatur sonst auf englisches Layout wechselt. Der Mausblock ist nicht zwingend notwendig, da die Maus meist beim starten des X-Servers von selbst erkannt wird.''}}
 
  
 +
Für openSUSE 10.3 (32 Bit)
 +
SuSE/SUSE103-IA32
  
''Das Ergebnis sollte ungefähr wie folgt aussehen:''
+
Für openSUSE 10.3 (64 Bit)
<pre>Section "ServerLayout"
+
  SuSE/SUSE103-AMD64
Identifier    "aticonfig-Layout[all]"
 
Screen      0 "aticonfig-Screen[0]" 0 0
 
EndSection
 
  
Section "Files"
+
{{Hinweis|'''Anmerkung''' - Speziell auf Notebooks kann das grafische Installationsfenster größer sein, als die verwendete Bildschirmauflösung.
EndSection
+
Falls die Schaltknöpfe für ''OK'' oder ''weiter''  nicht sichtbar sein sollten, kann man bei gedrückter ALT-Taste mittels der gedrückten linken Maustaste das Fenster an eine andere Stelle verschieben. Alternativ kommt natürlich die unten beschriebene Installation per Konsole in Frage.}}
  
Section "Module"
 
EndSection
 
  
Section "Monitor"
+
=== RPM-Paket erstellen ohne grafische Oberfläche ===
Identifier  "aticonfig-Monitor[0]"
 
Option     "VendorName" "ATI Proprietary Driver"
 
Option     "ModelName" "Generic Autodetecting Monitor"
 
Option     "DPMS" "true"
 
EndSection
 
  
Section "Device"
+
{{Box Achtung||
Identifier  "aticonfig-Device[0]"
+
Bei Treiberversion '''8.39.4''' kann es beim Erstellen des [[Fglrx/Problemlösungen#Nach der FGLRX-Installation wird ein Wasserzeichen "AMD Testing use only" auf dem Bildschirm angezeigt|Installationspaketes ohne grafische Oberfläche zur Darstellung eines Wasserzeichens "'''AMD Testing use only'''"]] kommen.}}
Driver      "fglrx"
 
EndSection
 
  
Section "Screen"
+
Auch ohne grafische Oberfläche kann man ein entsprechendes RPM-Paket für die verwendete Distribution erstellen.
Identifier "aticonfig-Screen[0]"
+
Mit
Device    "aticonfig-Device[0]"
+
sh ./ati-driver-installer-* --listpkg
Monitor    "aticonfig-Monitor[0]"
 
DefaultDepth    24
 
SubSection "Display"
 
Viewport  0 0
 
Depth    24
 
EndSubSection
 
EndSection
 
  
Section "DRI"
+
kann man sich eine Liste der verfügbaren Distributionen ausgeben lassen.
  Mode 0666
+
Danach einfach mit
EndSection
 
  
Section "InputDevice"
+
   sh ./ati-driver-installer-* --buildpkg NAME
   Driver      "kbd"
 
  Identifier  "Keyboard[0]"
 
  Option      "Protocol" "Standard"
 
  Option      "XkbLayout" "de"
 
  Option      "XkbModel" "microsoftpro"
 
  Option      "XkbRules" "xfree86"
 
  Option      "XkbVariant" "nodeadkeys"
 
EndSection
 
  
Section "InputDevice"
+
das Paket erstellen, wobei "NAME" durch den jeweiligen Namen aus dem vorherigen Befehl zu ersetzen ist.
  Driver      "mouse"
 
  Identifier  "Mouse[1]"
 
  Option      "Buttons" "12"
 
  Option      "Device" "/dev/input/mice"
 
  Option      "Name" "Logitech USB Gaming Mouse"
 
  Option      "Protocol" "explorerps/2"
 
  Option      "Vendor" "Sysp"
 
  Option      "ZAxisMapping" "4 5"
 
EndSection</pre>
 
  
== Überprüfen der Installation ==
+
Der Befehl könnte dann zum Beispiel lauten:
=== 3D Fähigkeit überprüfen ===
 
{{Box Hinweis||
 
Sie brauchen für die folgenden Schritte nicht mehr als root eingeloggt zu sein. Melden Sie sich als normaler Benutzer an. Für die folgenden zwei Tests wird dies auch dringend empfohlen! Diese liefern als root verfälschte Ergebnisse! }}
 
'''Erster Test''': Nachdem Sie den Rechner neu gestartet haben öffnen Sie ein Terminal und geben als normaler User folgendes ein
 
glxgears
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
''Die erscheinenden Zahnräder sollten sich absolut flüssig drehen. Wenn dies der Fall ist: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben ihre ATI Karte erfolgreich installiert. Machen Sie zur Sicherheit aber noch den '''zweiten Test'''''}}
 
  
 +
  sh ./ati-driver-installer-8-9-x86.x86_64.run --buildpkg SuSE/SUSE110-AMD64
  
{{Achtung|Breite=100%|
+
==Installation des RPM-Paketes==
'''Die Zahnräder bewegen sich nur sehr, sehr stockend:'''
 
  
Sollten sich die Zahnräder nur stockend bewegen, ist bei der Installation wohl etwas schief gelaufen. Lesen Sie dazu [[ATI_Treiber_mit_voller_3D-Unterst%C3%BCtzung#Troubleshooting|hier]] weiter.}}
+
Wenn das Paket erstellt wurde, befindet sich im aktuellen Verzeichnis eine neue Datei , deren Name mit "fglrx" beginnt und mit ".rpm" endet. Diese beinhaltet das fertige Treiberpaket.
  
 +
Durch den Befehl
 +
<pre>sudo rpm -Uhv ./fglrx-*.rpm</pre> kann das Paket installiert werden.
 +
Für diese Operation benötigt man [[root]]-Rechte. Ist das [[root]]-Password unbekannt, sollte man sich an den Administrator des Systems wenden.
  
'''Zweiter Test''': Geben Sie als normaler User folgendes in ein Terminal ein:
 
fgl_glxgears
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
''Der Würfel sollte sich absolut flüssig drehen. Wenn dies der Fall ist: Herzlichen Glückwunsch! Sie haben ihre ATI Karte erfolgreich installiert und können an dieser Stelle das How-To abbrechen. ''}}
 
  
 +
= Konfigurieren des Treibers =
  
{{Achtung|Breite=100%|
+
==Standardkonfiguration==
'''Es erscheint kein drehender Würfel, sondern das Skript bricht mit Fehlermeldung ab:'''
+
Bei der Konfiguration mit aticonfig kommt es des Öfteren vor, dass die /etc/X11/xorg.conf ziehmlich verunstaltet wird, besser ist die Konfiguration mittels sax2 oder händisch, mit einem Texteditor.(siehe unten)
  
Suchen Sie [[ATI_Treiber_mit_voller_3D-Unterst%C3%BCtzung#Troubleshooting|hier]] die entsprechende Fehlermeldung und führen die Anweisungen aus.}}
+
* In der Standard-Installation des Betriebssystems läuft das System mit dem freien radeon-Treiber. In diesem Fall muss man das ATI-Konfigurationsprogramm starten mittels
 +
  sudo aticonfig --initial
 +
: Auch hier wird wieder das [[root]]-Password benötigt.
 +
* Wurde nur ein Update auf eine neue Version des fglrx-Treibers durchgeführt, sind keine weiteren Änderungen notwendig.
 +
* Nachdem die Installation abgeschlossen ist, sollte für die Inbetriebnahme des Treibers das System am besten neugestartet werden.
  
  
==== Zusätzliche Tests ====
+
==Bemerkungen zur Konfiguration==
  fglrxinfo
 
Sollte auf jeden Fall etwas mit ATI liefern
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
OpenGL vendor string: ATI Technologies Inc.
 
OpenGL renderer string: Radeon X1900 Series
 
OpenGL version string: 2.0.6334 (8.34.8)
 
}}
 
  
Falsch wäre hingegen, wenn wieder MESA auftaucht:
+
* Man kann zur Konfiguration des X-Servers auch das [[openSUSE]]-eigene Konfigurationswerkzeug SaX2 verwenden. Aufzurufen ist dieses über den Punkt ''Grafikkarte und Monitore'' im [[YaST]]2 oder direkt in der Konsole über
{{Achtung|Breite=100%|
+
  sax2 -r -m 0=fglrx
OpenGL vendor string: Mesa project: www.mesa3d.org
+
: Beim Aufruf aus der Konsole sollte man zuvor mittels
OpenGL renderer string: Mesa GLX Indirect
+
  sudo /sbin/init 3
OpenGL version string: 1.2 (1.5 Mesa 6.5.1)
+
: in den Runlevel 3 ohne X-Server wechseln.
}}
+
* Hinweis: Das Feld "3D aktivieren" muss nicht ausgewählt werden.  
glxinfo
+
* Wer etwas Erfahrung in der Konfiguration des X-Servers hat, kann auch stattdessen die Datei /etc/X11/xorg.conf von Hand editieren (es werden root-Rechte benötigt). Notwendig für das Funktionieren des fglrx-Treibers ist, dass in der ''Section "Device"'' der ggf. vorhandene alte Eintrag ''Driver   "radeon"'' durch ''Driver "fglrx"'' ersetzt wird.
Sollte zum selben Ergebnis führen und mindestens so viele Zeilen mit Zahlen ausgeben
+
* Sollte auf dem System "von Hand" etwa über die Repositories des openSuSE-Projekts eine andere als die ursprüngliche Version des X-Servers installiert sein, so lässt sich der Treiber auf diesem Weg u.U. nicht korrekt installieren.
<pre>  ----------------------------------------------------------------------
 
  0x23 24 tc  0 32  0 r  y  . 8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x24 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x25 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x26 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x27 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x28 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x29 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x2a 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x2b 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x2c 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x2d 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x2e 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x2f 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x30 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x31 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x32 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  2 1 None
 
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  0x37 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x38 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x39 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x3a 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x3b 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x3c 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x3d 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x3e 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x3f 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x40 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x41 24 tc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x42 24 tc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x43 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x44 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x45 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x46 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x47 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x48 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x49 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x4a 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  1 0 None
 
  0x4b 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x4c 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x4d 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x4e 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x4f 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x50 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x51 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x52 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  2 1 None
 
  0x53 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x54 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x55 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x56 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x57 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x58 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x59 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x5a 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  4 1 None
 
  0x5b 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x5c 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x5d 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x5e 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0 16 16 16 16  1 0 None
 
  0x5f 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x60 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  8  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x61 24 dc  0 32  0 r  y  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  6 1 None
 
  0x62 24 dc  0 32  0 r  .  .  8  8  8  8  0 24  0  0  0  0  0  6 1 None</pre>
 
Gibt glxinfo nur ein Drittel der Menge an Zahlenreihen aus, dann funktioniert 3d vielleicht nur eingeschränkt
 
 
 
== Troubleshooting ==
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
'''Sollte keiner der folgenden Lösungsansätze Wirkung zeigen, schildern Sie ihr Problem einfach im [http://www.linux-club.de/viewforum.php « Forum »] }}
 
=== Fehlermeldung: libGL error: failed to open DRM: Operation not permitted ===
 
Bei Eingabe von
 
fgl_glxgears
 
als normaler User in ein Terminal erscheint folgende Fehlermeldung:
 
libGL error: failed to open DRM: Operation not permitted
 
libGL error: reverting to (slow) indirect rendering
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
'''Lösung''':
 
Sie haben Schritt ''3) Abschluss der Installation'' nicht durchgeführt
 
*''' Fügen Sie noch folgenden Block in die xorg.conf ein''':
 
  Section "DRI"
 
    Mode 0666
 
EndSection}}
 
 
 
=== Fehlermeldung ohne XGL/Beryl: Xlib: extension "XFree86-DRI" missing on display ":0.0".' ===
 
Bei Eingabe von
 
fglrxinfo
 
in ein Terminal erscheint folgendes:
 
  # fglrxinfo
 
Xlib: extension “XFree86-DRI” missing on display “:0.0″.
 
display: :0.0 screen: 0
 
OpenGL vendor string: Mesa project: www.mesa3d.org
 
OpenGL renderer string: Mesa GLX Indirect
 
OpenGL version string: 1.2 (1.5 Mesa 6.5.1)
 
Diese Fehlermeldung entsteht, wenn in der xorg.conf für die Grafikkarte ein Doppeleintrag besteht. Es ist also sowohl der Treibereintrag der 2d-Mesa-Standardtreiber und der ATI Treiber vorhanden.
 
Der Eintrag könnte auch so Aussehen:
 
# fglrxinfo
 
Xlib: extension “XFree86-DRI” missing on display “:0.0″.
 
display: :0.0  screen: 0
 
OpenGL vendor string: ATI Technologies Inc.
 
OpenGL renderer string: RADEON 9600SE Generic
 
OpenGL version string: 2.0.6011 (8.28.8)
 
Je nachdem welchen Treiber der X Server sich aussucht, erscheint der Eintrag in diesen zwei Möglichkeiten.
 
 
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
'''Lösung:'''
 
*Entfernen Sie den Block (Die Section) in welchem die Framebuffer Grafik steht.
 
Löschen Sie die Section, in der "VESA" enthalten ist. Diese sähe ungefähr so aus:
 
Section "Device"
 
   BoardName    "Framebuffer Graphics"
 
  BusID        "6:0:0"
 
  Driver       "fbdev"
 
  Identifier  "Device[0]"
 
  VendorName  "VESA"
 
EndSection}}
 
  
  
{{Achtung|Breite=100%|
+
== Testen auf Funktionalität ==
*Verwenden Sie folgendes '''keinesfalls''' um den Fehler zu beheben, auch wenn dies in anderen Anleitungen empfohlen wird! Es unterdrückt leider nur den  Fehler, nicht aber die Ursache:
 
  Section "Extensions"
 
        Option "Composite" "false"
 
  EndSection}}
 
  
=== Fehlermeldung mit XGL/Beryl: Xlib: extension "XFree86-DRI" missing on display ":0.0".' ===
+
Nun gilt es die korrekte Funktion des Treibers zu überprüfen.
Bei Eingabe von
+
Möglichkeiten hierzu findet man im Abschnitt [[Fglrx/Installationprüfung]].
fglrxinfo
 
oder
 
fgl_glxgears
 
in ein Terminal erscheint folgendes:
 
Xlib:  extension "XFree86-DRI" missing on display ":0.0".
 
display: :0.0  screen: 0
 
OpenGL vendor string: ATI Technologies Inc.
 
OpenGL renderer string: Radeon X1900 Series
 
OpenGL version string: 1.2 (2.0.6334 (8.34.8))
 
{{Hinweis|Breite=100%|
 
'''Lösung:'''
 
*'''[[3D_Spiele/Anwendungen_unter_Beryl/XGL_verwenden|Folgen Sie diesem Link um die Beschränkung von XGL zu umgehen.]]''' <br />Es handelt sich nur um eine Beschränkung von XGL! <br />XGL erlaubt '''kein Direct Rendering'''.<br /> Wenn Sie wissen möchten, warum das so ist, lesen Sie folgenden Auszug aus der offiziellen FAQ xon XGL auf ''opensuse.org'':
 
'''Direktes Zeichnen (direct rendering) funktioniert wenn nur der Xorg-Server läuft,'''
 
'''aber nicht wenn Xgl läuft. Warum werden OpenGL-Anwendungen nicht beschleunigt?'''
 
 
Verwechseln Sie nicht Hardware-Beschleunigung und direktes Zeichnen.
 
OpenGL-Anwendungen werden auch unter Xgl von der Hardware beschleunigt so lange der Treiber pBuffers oder FBOs unterstützt,
 
wie es die Treiber nvidia und fglrx machen. Es ist zur Zeit noch nicht möglich,
 
direktes Zeichnen (direct rendering) einzubauen,
 
da die notwendigen Erweiterungen zur Einführung dieser Möglichkeit noch nicht spezifiziert sind.
 
Direktes Zeichnen schließt Hardware-Beschleunigung mit ein, aber nicht umgekehrt.
 
Das direkte Zeichnen ist ein wenig schneller als das indirekte,
 
allerdings ist das indirekte Zeichnen auch nicht so schlecht wie es sich anhört.
 
Leider ist direktes Zeichnen bzw. direct rendering bei Xorg eine Art Synonym für von der Hardware beschleunigte Grafik.
 
Es ist schwieriger festzustellen, ob Hardware-Beschleunigung vorhanden ist als die Verfügbarkeit von direct rendering zu berprüfen.''
 
  
* Sie können mit einem kleinen Trick diese Beschränkung von XGL umgehen und trotzdem Anwendungen die ''direct rendering'' verlangen benutzen. Lesen Sie dazu diesen Artikel:<br />'''[[3D_Spiele/Anwendungen_unter_Beryl/XGL_verwenden|Klicken Sie hier, um zum Artikel zu gelangen.]]'''}}
+
= Zusätzliche Hinweise =
 +
*''' Einschränkungen des fglrx-Treibers'''
 +
** Der Treiber unterstützt nicht die Composite-Extension. Daher wird bspw. die AIGLX-Erweiterung neuerer X-Server nicht funktionieren.
 +
*'''Optional: Beryl/XGL und 3D Anwendungen'''
 +
**Tips, wie man nach erfolgreicher Installation des ATI-Treibers Beryl oder Compiz mit XGL in Verbindung mit weiteren 3D Applikationen verwendet, finden sich hier: [[3D_Spiele/Anwendungen_unter_Beryl/XGL_verwenden]]
  
== Optional: Beryl/XGL und 3D Anwendungen==
 
 
Wenn Sie nach erfolgreicher Installation der ATI Treiber 3D Desktop mit Beryl oder Compiz mit XGL verwenden möchten, gleichzeitig aber nicht auf andere 3D Applikationen verzichten möchten, [[3D_Spiele/Anwendungen_unter_Beryl/XGL_verwenden|ist dieser kurze Artikel sehr interessant]]
 
  
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<noinclude>
 
{{ATI Navigation}}
 
{{ATI Navigation}}
 
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[[Grafikkarten und Monitore|Zurück zur Grafikkarten und Monitore]]
 
[[Grafikkarten und Monitore|Zurück zur Grafikkarten und Monitore]]
 
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</noinclude>
 
[[Category:Grafikkarten und Monitore]]
 
[[Category:Grafikkarten und Monitore]]
 +
[[Category:Wikibook]]

Aktuelle Version vom 3. Januar 2009, 17:05 Uhr

A T I   T R E I B E R   B U C H      I N S T A L L A T I O N   U N D   K O N F I G U R A T I O N
ATI: Einleitung - Radeon - RadeonHD - fglrx -> Installationsvoraussetzungen - Installation - Manuelle Installation - Installationprüfung - Problemlösungen - SaX2 - FAQ - ATI Schluss


Dies ist eine Anleitung zur Einrichtung von ATIs proprietären Grafikkartentreibers fglrx.

Diese Beschreibung wurde mit folgenden Distributionen getestet:
Diese Beschreibung wurde mit folgender Hardware getestet:
  • ATI Mobility Radeon X700
  • ATI Mobility Radeon 9700
  • ATI Radeon HD 2600 Pro
Diese Anleitung setzt die Kenntnis folgender Artikel vorraus:


Den proprietären ATI-Treiber herunterladen

Den aktuellen fglrx-Treiber von ATI kann man direkt auf der Website von AMD/ATI beziehen. Er sollte in ein Verzeichnis abgespeichert werden, in dem sich keine Vorversion befindet. Also ggf. vorher alte Versionen löschen.


Installation des Treibers

Testen des Downloads

  • Die Installation des Treibers erfolgt über ein Terminal (z.B. über die KDE-Konsole) aus dem Verzeichnis heraus, in dem die Installationsdatei des Treibers abgelegt wurde (ggf. mit cd in das entsprechende Verzeichnis wechseln)
  • Ein Test, ob die Datei in Ordnung ist, kann an dieser Stelle durchgeführt werden:
sh ./ati-driver-installer-* -c


Distributionsspezifisches RPM-Paket erstellen

RPM-Paket erstellen mit grafischer Oberfläche

Als nächstes muss ein RPM-Paket für die verwendete Distribution erstellt werden. Durch den Befehl

su -c "sh ./ati-driver-installer-*"

wird das grafische Installationsprogramm von ATI gestartet. Unter dem Punkt Generate Distribution Specific Package findet man die SuSE Packages. Hier kann man für die verwendete SuSE-Version ein entsprechendes RPM-Paket erstellen

Beispiel

Für openSUSE 10.3 (32 Bit)

SuSE/SUSE103-IA32

Für openSUSE 10.3 (64 Bit)

SuSE/SUSE103-AMD64
Anmerkung - Speziell auf Notebooks kann das grafische Installationsfenster größer sein, als die verwendete Bildschirmauflösung.

Falls die Schaltknöpfe für OK oder weiter nicht sichtbar sein sollten, kann man bei gedrückter ALT-Taste mittels der gedrückten linken Maustaste das Fenster an eine andere Stelle verschieben. Alternativ kommt natürlich die unten beschriebene Installation per Konsole in Frage.


RPM-Paket erstellen ohne grafische Oberfläche

Achtung:

Bei Treiberversion 8.39.4 kann es beim Erstellen des Installationspaketes ohne grafische Oberfläche zur Darstellung eines Wasserzeichens "AMD Testing use only" kommen.


Auch ohne grafische Oberfläche kann man ein entsprechendes RPM-Paket für die verwendete Distribution erstellen. Mit

sh ./ati-driver-installer-* --listpkg 

kann man sich eine Liste der verfügbaren Distributionen ausgeben lassen. Danach einfach mit

 sh ./ati-driver-installer-* --buildpkg NAME

das Paket erstellen, wobei "NAME" durch den jeweiligen Namen aus dem vorherigen Befehl zu ersetzen ist.

Der Befehl könnte dann zum Beispiel lauten:

 sh ./ati-driver-installer-8-9-x86.x86_64.run --buildpkg SuSE/SUSE110-AMD64

Installation des RPM-Paketes

Wenn das Paket erstellt wurde, befindet sich im aktuellen Verzeichnis eine neue Datei , deren Name mit "fglrx" beginnt und mit ".rpm" endet. Diese beinhaltet das fertige Treiberpaket.

Durch den Befehl

sudo rpm -Uhv ./fglrx-*.rpm

kann das Paket installiert werden.

Für diese Operation benötigt man root-Rechte. Ist das root-Password unbekannt, sollte man sich an den Administrator des Systems wenden.


Konfigurieren des Treibers

Standardkonfiguration

Bei der Konfiguration mit aticonfig kommt es des Öfteren vor, dass die /etc/X11/xorg.conf ziehmlich verunstaltet wird, besser ist die Konfiguration mittels sax2 oder händisch, mit einem Texteditor.(siehe unten)

  • In der Standard-Installation des Betriebssystems läuft das System mit dem freien radeon-Treiber. In diesem Fall muss man das ATI-Konfigurationsprogramm starten mittels
 sudo aticonfig --initial
Auch hier wird wieder das root-Password benötigt.
  • Wurde nur ein Update auf eine neue Version des fglrx-Treibers durchgeführt, sind keine weiteren Änderungen notwendig.
  • Nachdem die Installation abgeschlossen ist, sollte für die Inbetriebnahme des Treibers das System am besten neugestartet werden.


Bemerkungen zur Konfiguration

  • Man kann zur Konfiguration des X-Servers auch das openSUSE-eigene Konfigurationswerkzeug SaX2 verwenden. Aufzurufen ist dieses über den Punkt Grafikkarte und Monitore im YaST2 oder direkt in der Konsole über
sax2 -r -m 0=fglrx
Beim Aufruf aus der Konsole sollte man zuvor mittels
sudo /sbin/init 3
in den Runlevel 3 ohne X-Server wechseln.
  • Hinweis: Das Feld "3D aktivieren" muss nicht ausgewählt werden.
  • Wer etwas Erfahrung in der Konfiguration des X-Servers hat, kann auch stattdessen die Datei /etc/X11/xorg.conf von Hand editieren (es werden root-Rechte benötigt). Notwendig für das Funktionieren des fglrx-Treibers ist, dass in der Section "Device" der ggf. vorhandene alte Eintrag Driver "radeon" durch Driver "fglrx" ersetzt wird.
  • Sollte auf dem System "von Hand" etwa über die Repositories des openSuSE-Projekts eine andere als die ursprüngliche Version des X-Servers installiert sein, so lässt sich der Treiber auf diesem Weg u.U. nicht korrekt installieren.


Testen auf Funktionalität

Nun gilt es die korrekte Funktion des Treibers zu überprüfen. Möglichkeiten hierzu findet man im Abschnitt Fglrx/Installationprüfung.

Zusätzliche Hinweise

  • Einschränkungen des fglrx-Treibers
    • Der Treiber unterstützt nicht die Composite-Extension. Daher wird bspw. die AIGLX-Erweiterung neuerer X-Server nicht funktionieren.
  • Optional: Beryl/XGL und 3D Anwendungen



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