Rt2500 PCI HowTo: Unterschied zwischen den Versionen

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RT2500-Chipsätze, die auf PCI/MiniPCI oder Cardbus-Karten zu finden sind, werden in Suse 10.1 im Gegensatz zu den Vorversionen nicht mehr sofort unterstützt. Der Grund soll mangelhafte Stabilität der Treiber sein sein.  
 
RT2500-Chipsätze, die auf PCI/MiniPCI oder Cardbus-Karten zu finden sind, werden in Suse 10.1 im Gegensatz zu den Vorversionen nicht mehr sofort unterstützt. Der Grund soll mangelhafte Stabilität der Treiber sein sein.  
  
Allerdings kann man sich von [http://packman.links2linux.de/?action=831 Packman] aktuelle Module laden. Nachteil bei dieser Methode ist es, das man bei einem Kernelupdate davon abhängig ist, wie schnell Packman neue, auf den neuen Kernel passende Module bereit stellen kann. Wenn man die Treiber selber kompiliert besteht diese Abhängigkeit nicht mehr.  
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Allerdings kann man sich von [http://packman.links2linux.de/?action=831 Packman] aktuelle Module laden. Nachteil bei dieser Methode ist es, das man bei einem Kernelupdate davon abhängig ist, wie schnell Packman neue, auf den neuen Kernel passende Module bereit stellen kann. Wenn man die Treiber selbst kompiliert besteht diese Abhängigkeit nicht mehr.  
  
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== Wissenswertes zum Treiber ==
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Der Treiberhersteller ''http://rt2x00.serialmonkey.com'' betreibt ein eigenes englischsprachiges Wiki. Unter anderem kann man auf der Webseite auch den Quellcode der Treiber runterladen. Binärpakete (also rpm usw.) werden vom Hersteller selbst nicht angeboten.
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=== Projekt Verlagerung ===
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Beachtenswert ist, dass sich die Entwicklung des Treibers in 2 Lager spaltet. Auf der einen Seite der '''Lagacy-Treiber''', welcher nach erfolgreicher Kompilation das Modul rt2500 erstellt. Auf der anderen Seite der '''git'''-Treiber, welcher direkt in den Kernel-Tree integriert wird - also die Kernel-Sources benötigt - und das Modul rt2500pci zur Verfügung stellt.
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== Opensuse 10.2 ==
  
 
===Problem bei Opensuse 10.2===
 
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Nun sollte das WLAN-Netzwerk auch mit Opensuse 10.2 funktionieren.
 
Nun sollte das WLAN-Netzwerk auch mit Opensuse 10.2 funktionieren.
  
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===Packman-Module installieren===
 
===Packman-Module installieren===
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===WPA Verschlüsselung===
 
===WPA Verschlüsselung===
 
WPA Verschlüsselung wird nicht über den wpa_supplicant vorgenommen, sondern ist im Treiber direkt implementiert.  
 
WPA Verschlüsselung wird nicht über den wpa_supplicant vorgenommen, sondern ist im Treiber direkt implementiert.  
Dazu in der Datei /etc/network/interface (Ubuntu Dapper Drake 6.06; für Suse unbekannt) folgendes eintragen bzw. ergänzen:
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Dazu in der Datei /etc/network/interface (Ubuntu Dapper Drake 6.06) (für Suse 10.2 /etc/sysconfig/network/ifcfg-wlan-id-xx:xx:xx:xx:xx:xx) folgendes eintragen bzw. ergänzen:
  
 
  iface ra0 inet dhcp
 
  iface ra0 inet dhcp
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  pre-up iwpriv ra0 set WPAPSK=DEINSUPERGEHEIMESPASSWORT
 
  pre-up iwpriv ra0 set WPAPSK=DEINSUPERGEHEIMESPASSWORT
 
  pre-up iwpriv ra0 set TxRate=0
 
  pre-up iwpriv ra0 set TxRate=0
 
 
  
 
===Manuelles Kompilieren der Treiber===
 
===Manuelles Kompilieren der Treiber===
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* Den Rest wie gewohnt einrichten (Verschlüsselung, etc.)
 
* Den Rest wie gewohnt einrichten (Verschlüsselung, etc.)
  
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== Opensuse 11.0 ==
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Unter Opensuse 11.0 wird die Karte automatisch erkannt und installiert. Bei der Kernelversion [2.6.25.16-0.1-default] wird das Modul ''rt2500pci'' für die Karte geladen.
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Dieses Modul unterscheidet sich von ''rt2500''. Lädt man die Sources von serialmonkey herunter, ist dies der legacy-Treiber (also rt2500). Der mit Suse ausgelieferte - im Kernel befindliche Treiber ist rt2500pci.
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=== Probleme mit Opensuse 11.0 ===
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==== Der "''1 Mbit BUG''" ====
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Das unter SUSE11.0 ausgelieferte Modul hat ein Bug, der lediglich eine Bandbreite unter 1Mbit/s zulässt.
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Dies kann durch eine kleine Einstellung behoben werden, indem man auf der Konsole als '''root''' folgendes eingibt:
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iwconfig wlan0 rate 54M
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Um diese Änderung dauerhaft im System zu hinterlegen, kann dies in die entsprechende ifcfg-Datei für die Wlankarte eingetragen werden.
  
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  '''Verzeichnis:''' /etc/sysconfig/network/
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  '''Datei'''        ifcfg-wlan0 (oder ifcfg-ra0 - je nachdem wie die Wlan-Karte benannt wurde)
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  Dort folgenden Schlüssel hinzufügen (am besten ans Ende der Datei):
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  WIRELESS_RATE='54M'
  
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Die Datei speichern, und das Netzwerk neu starten (''rcnetwork restart'').
  
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Dann mit iwconfig prüfen, ob der Wert "''Bit Rate''" beim entsprechenden Wlangerät auf 54M steht.
  
[ToDo:]
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== HowTo zum selbstkompilieren der Treiber ==
HowTo zum selber kompilieren der Treiber.
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Howto für GIT-Version des Treibers [http://rt2x00.serialmonkey.com/wiki/index.php?title=Rt2x00_GIT_instructions]
 
[[Category:WLAN]][[Category:HowTo]]
 
[[Category:WLAN]][[Category:HowTo]]

Aktuelle Version vom 23. September 2008, 11:12 Uhr

RT2500-Chipsätze, die auf PCI/MiniPCI oder Cardbus-Karten zu finden sind, werden in Suse 10.1 im Gegensatz zu den Vorversionen nicht mehr sofort unterstützt. Der Grund soll mangelhafte Stabilität der Treiber sein sein.

Allerdings kann man sich von Packman aktuelle Module laden. Nachteil bei dieser Methode ist es, das man bei einem Kernelupdate davon abhängig ist, wie schnell Packman neue, auf den neuen Kernel passende Module bereit stellen kann. Wenn man die Treiber selbst kompiliert besteht diese Abhängigkeit nicht mehr.

Wissenswertes zum Treiber

Der Treiberhersteller http://rt2x00.serialmonkey.com betreibt ein eigenes englischsprachiges Wiki. Unter anderem kann man auf der Webseite auch den Quellcode der Treiber runterladen. Binärpakete (also rpm usw.) werden vom Hersteller selbst nicht angeboten.

Projekt Verlagerung

Beachtenswert ist, dass sich die Entwicklung des Treibers in 2 Lager spaltet. Auf der einen Seite der Lagacy-Treiber, welcher nach erfolgreicher Kompilation das Modul rt2500 erstellt. Auf der anderen Seite der git-Treiber, welcher direkt in den Kernel-Tree integriert wird - also die Kernel-Sources benötigt - und das Modul rt2500pci zur Verfügung stellt.


Opensuse 10.2

Problem bei Opensuse 10.2

Bei Opensuse 10.2 werden zwar Treiber für rt2500-Karten mitgeliefert, jedoch scheinen diese nicht komplikationslos zu funktionieren. Packman liefert leider noch keine Treiber für RT2500, deshalb bitte die Treiber manuell installieren. Danach solltet ihr noch die von Opensuse erkannte WLAN-Karte deaktivieren, die mitgelieferten Treiber müssen nicht deinstalliert werden. Nun sollte das WLAN-Netzwerk auch mit Opensuse 10.2 funktionieren.

Anscheinend kommt es bei einigen zu Problemen, wenn sie den Network-Manager verwenden. Falls das auch bei euch der Fall ist, probiert die traditionelle Methode!

Packman-Module installieren

Bitte darauf achten, dass man die Seite mit der richtigen Prozessorarchitektur erwischt. Dann das Paket a) und genau EINES der anderen Pakete installieren. Welches das richtige ist stellt man durch ein

uname -r

in der Konsole fest. Die Kernelversionsnummer und der Typ des Kernels bestimmen welches Modul geladen werden muss. Bitte genau auf die Dateinamen achten.

Als root in der Konsole ein

modprobe rt2500 

eingeben. Jetzt wird das Modul geladen und die Karte kann mit yast oder

iwconfig

eingestellt werden.

WPA Verschlüsselung

WPA Verschlüsselung wird nicht über den wpa_supplicant vorgenommen, sondern ist im Treiber direkt implementiert. Dazu in der Datei /etc/network/interface (Ubuntu Dapper Drake 6.06) (für Suse 10.2 /etc/sysconfig/network/ifcfg-wlan-id-xx:xx:xx:xx:xx:xx) folgendes eintragen bzw. ergänzen:

iface ra0 inet dhcp
pre-up iwconfig ra0 essid DEINE-SSID
pre-up iwconfig ra0 mode managed
pre-up iwpriv ra0 set Channel=DEIN_KANAL
pre-up iwpriv ra0 set AuthMode=WPAPSK
pre-up iwpriv ra0 set EncrypType=AES
pre-up iwpriv ra0 set WPAPSK=DEINSUPERGEHEIMESPASSWORT
pre-up iwpriv ra0 set TxRate=0

Manuelles Kompilieren der Treiber

Achtung: dazu muss das Pattern "Kernel-Entwicklung" installiert sein

Zuerst das Archiv entpacken:

tar -xzvf rt2500-x.x.x.tar.gz 

Danach in den gerade erstellen Ordner wechseln:

cd rt2500-x.x.x/Module 

Danach kompillieren und installieren:

make
su -c 'make install'

Nun noch das Modul laden:

modprobe rt2500


  • Öffnet Yast -> Netzwerkgeräte -> Netzwerkkarte und klickt auf "Hinzufügen"
  • Als "Gerätetyp" setzt ihr "Drahtlos" und als "Modulname" "rt2500"
  • Den Rest wie gewohnt einrichten (Verschlüsselung, etc.)


Opensuse 11.0

Unter Opensuse 11.0 wird die Karte automatisch erkannt und installiert. Bei der Kernelversion [2.6.25.16-0.1-default] wird das Modul rt2500pci für die Karte geladen. Dieses Modul unterscheidet sich von rt2500. Lädt man die Sources von serialmonkey herunter, ist dies der legacy-Treiber (also rt2500). Der mit Suse ausgelieferte - im Kernel befindliche Treiber ist rt2500pci.

Probleme mit Opensuse 11.0

Der "1 Mbit BUG"

Das unter SUSE11.0 ausgelieferte Modul hat ein Bug, der lediglich eine Bandbreite unter 1Mbit/s zulässt. Dies kann durch eine kleine Einstellung behoben werden, indem man auf der Konsole als root folgendes eingibt:

iwconfig wlan0 rate 54M

Um diese Änderung dauerhaft im System zu hinterlegen, kann dies in die entsprechende ifcfg-Datei für die Wlankarte eingetragen werden.

 Verzeichnis: /etc/sysconfig/network/
 Datei        ifcfg-wlan0 (oder ifcfg-ra0 - je nachdem wie die Wlan-Karte benannt wurde)
 ----
 
 Dort folgenden Schlüssel hinzufügen (am besten ans Ende der Datei):
 WIRELESS_RATE='54M'

Die Datei speichern, und das Netzwerk neu starten (rcnetwork restart).

Dann mit iwconfig prüfen, ob der Wert "Bit Rate" beim entsprechenden Wlangerät auf 54M steht.

HowTo zum selbstkompilieren der Treiber

Howto für GIT-Version des Treibers [1]