Rt2500 PCI HowTo

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Version vom 17. September 2008, 12:26 Uhr von Rethus (Diskussion | Beiträge) (Der "1 Mbit BUG")
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RT2500-Chipsätze, die auf PCI/MiniPCI oder Cardbus-Karten zu finden sind, werden in Suse 10.1 im Gegensatz zu den Vorversionen nicht mehr sofort unterstützt. Der Grund soll mangelhafte Stabilität der Treiber sein sein.

Allerdings kann man sich von Packman aktuelle Module laden. Nachteil bei dieser Methode ist es, das man bei einem Kernelupdate davon abhängig ist, wie schnell Packman neue, auf den neuen Kernel passende Module bereit stellen kann. Wenn man die Treiber selbst kompiliert besteht diese Abhängigkeit nicht mehr.

Opensuse 10.2

Problem bei Opensuse 10.2

Bei Opensuse 10.2 werden zwar Treiber für rt2500-Karten mitgeliefert, jedoch scheinen diese nicht komplikationslos zu funktionieren. Packman liefert leider noch keine Treiber für RT2500, deshalb bitte die Treiber manuell installieren. Danach solltet ihr noch die von Opensuse erkannte WLAN-Karte deaktivieren, die mitgelieferten Treiber müssen nicht deinstalliert werden. Nun sollte das WLAN-Netzwerk auch mit Opensuse 10.2 funktionieren.

Anscheinend kommt es bei einigen zu Problemen, wenn sie den Network-Manager verwenden. Falls das auch bei euch der Fall ist, probiert die traditionelle Methode!

Packman-Module installieren

Bitte darauf achten, dass man die Seite mit der richtigen Prozessorarchitektur erwischt. Dann das Paket a) und genau EINES der anderen Pakete installieren. Welches das richtige ist stellt man durch ein

uname -r

in der Konsole fest. Die Kernelversionsnummer und der Typ des Kernels bestimmen welches Modul geladen werden muss. Bitte genau auf die Dateinamen achten.

Als root in der Konsole ein

modprobe rt2500 

eingeben. Jetzt wird das Modul geladen und die Karte kann mit yast oder

iwconfig

eingestellt werden.

WPA Verschlüsselung

WPA Verschlüsselung wird nicht über den wpa_supplicant vorgenommen, sondern ist im Treiber direkt implementiert. Dazu in der Datei /etc/network/interface (Ubuntu Dapper Drake 6.06) (für Suse 10.2 /etc/sysconfig/network/ifcfg-wlan-id-xx:xx:xx:xx:xx:xx) folgendes eintragen bzw. ergänzen:

iface ra0 inet dhcp
pre-up iwconfig ra0 essid DEINE-SSID
pre-up iwconfig ra0 mode managed
pre-up iwpriv ra0 set Channel=DEIN_KANAL
pre-up iwpriv ra0 set AuthMode=WPAPSK
pre-up iwpriv ra0 set EncrypType=AES
pre-up iwpriv ra0 set WPAPSK=DEINSUPERGEHEIMESPASSWORT
pre-up iwpriv ra0 set TxRate=0

Manuelles Kompilieren der Treiber

Achtung: dazu muss das Pattern "Kernel-Entwicklung" installiert sein

Zuerst das Archiv entpacken:

tar -xzvf rt2500-x.x.x.tar.gz 

Danach in den gerade erstellen Ordner wechseln:

cd rt2500-x.x.x/Module 

Danach kompillieren und installieren:

make
su -c 'make install'

Nun noch das Modul laden:

modprobe rt2500


  • Öffnet Yast -> Netzwerkgeräte -> Netzwerkkarte und klickt auf "Hinzufügen"
  • Als "Gerätetyp" setzt ihr "Drahtlos" und als "Modulname" "rt2500"
  • Den Rest wie gewohnt einrichten (Verschlüsselung, etc.)


Opensuse 11.0

Unter Opensuse 11.0 wird die Karte automatisch erkannt und installiert. Bei der Kernelversion [2.6.25.16-0.1-default] wird das Modul rt2500pci für die Karte geladen. Dieses Modul unterscheidet sich von rt2500. Lädt man die Sources von serialmonkey herunter, ist dies der legacy-Treiber (also rt2500). Der mit Suse ausgelieferte - im Kernel befindliche Treiber ist rt2500pci.

--- www.suther.de - 11:16, 17. Sep. 2008 (UTC)

Probleme mit Opensuse 11.0

Der "1 Mbit BUG"

Das unter SUSE11.0 ausgelieferte Modul hat ein Bug, der lediglich eine Bandbreite unter 50 KB/s zulässt. Dies kann durch eine kleine Einstellung behoben werden, indem man auf der Konsole als root folgendes eingibt:

iwconfig wlan0 rate 54M

--- www.suther.de - 11:16, 17. Sep. 2008 (UTC)

HowTo zum selbstkompilieren der Treiber

Howto in englisch [1]