Tipp: Profile Sync Daemon: Unterschied zwischen den Versionen

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K (Die Konfigurationsdatei)
K (Die Konfigurationsdatei)
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<blockquote><pre style="background-color: #D4FFEF">/etc/psd.conf</pre></blockquote>
 
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Hier müssen entsprechende werte ggf. unkommentiert werden. Bitte beschäftigt euch auch selbst nochmal mit der Datei. Über jedem der entsprechenden Werte stehen Warnungen und gute kommentare. Deswegen nenne ich hier nur kurz die wichtigsten Optionen.
 
Hier müssen entsprechende werte ggf. unkommentiert werden. Bitte beschäftigt euch auch selbst nochmal mit der Datei. Über jedem der entsprechenden Werte stehen Warnungen und gute kommentare. Deswegen nenne ich hier nur kurz die wichtigsten Optionen.
'''Vorgeschlagene Änpassungen:'''
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'''Vorgeschlagene Anpassungen:'''
{{Hinweis|'''Hier muss etwas selbständig gearbeitet werden'''}}
 
 
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# WICHTIG! Hier Muss der Benutzer eingetragen werden,  
 
# WICHTIG! Hier Muss der Benutzer eingetragen werden,  
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VOLATILE="/tmp"
 
VOLATILE="/tmp"
 
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Bitte überarbeitet eure Konfigurationsdatei weitestgehend selbständig. Wer sich unsicher ist, kann einfach nur oben benannte Werte eintragen und ansonsten die voreingestellten belassen. Hier noch einige Hinweise:
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{{Hinweis|'''Bitte überarbeitet eure Konfigurationsdatei weitestgehend selbständig.''' Wer sich unsicher ist, kann einfach nur oben benannte Werte eintragen und ansonsten die voreingestellten belassen.}}
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'''Hier noch einige Anmerkungen:'''
 
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*'''Zu der Einstellung für die Browser:'''
 
*'''Zu der Einstellung für die Browser:'''

Version vom 15. September 2015, 11:23 Uhr

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Achtung dieser Artikel ist noch in Arbeit und dient vorläufig nur als Vorlage. Dieser Beitrag zu Linux oder der Abschnitt ist in Bearbeitung. Weitere Informationen findest du hier. Der Ersteller arbeitet an dem Beitrag oder Abschnitt und entsorgt den Wartungsbaustein spätestens 3 Tage nach der letzten Bearbeitung. Änderungen außer Rechtschreibkorrekturen ohne Absprache mit dem Urspungsautor sind möglichst zu vermeiden, solange dieser Baustein noch innerhalb der genannten Frist aktiviert ist.
Warnung
'Alle hier niedergeschriebenen Modifikationen enstehen auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Verantwortung für etwaige Probleme die durch die Verwendung dieser Tipps entstehen könnten!'

Vorwort

Ich wollte euch hier schreiben, da ich bisher noch keine bzw. wenig gute Infos zu PSD mit SUSE 13.2 gefunden habe, wie ich mir den nach meinem eigenen Geschmack für Firefox und Chromium eingerichtet habe. Den Performance Gewinn der Webbrowser finde ich derart super, dass ich das auf meinem Desktop als auch auf meinem alten Notebook einsetze. Dann habe ich nach openSUSE 13.2 und Profile Sync Daemon gesucht und leider keine Tutorials gefunden, die auch overlayfs verwenden oder speziell auf openSUSE zielgerichtet sind. Das wollte ich dann alles zusammen so weit es mir im Sinn liegt ausbauen und anwenden. Wie folgt:

Bitte macht auch nochmal vorher eine SICHERUNG! (Browser PROFILE etc.). Bei falscher Handhabung können alle Lesezeichen und alle Einstellungen des Browser verloren gehen.

Das Paket besorgen

Es gibt ein RPM im Buildservice: (Es sei möglicherweise instabil). Ich kann davon nichts feststellen. Das läuft einfach wunderbar. Also holt man sich das RPM. Ich gehe davon aus, dass da jeder seine Möglichkeit dazu hat:

Nach dem Download:

zypper in profile-sync-daemon-5.73-6.1.noarch
Nach der Installation ist der Dienst PSD zunächst deaktiviert und nicht funktionsfähig. Er muss noch durch einige Schritte konfiguriert werden. Dann kann man ihn starten.

Overlayfs

Damit das Browserprofil komprimiert im RAM abgelegt wird Verwendet PSD ein Kernel-Modul namens "overlayfs".
  • Vorab laden

Damit es gleich ohne den Computer neu zu starten für das Howto direkt verwendet werden kann muss folgender Befehl abgesetzt werden:

modprobe overlayfs
  • Einrichten, dass es bei jedem reboot geladen wird:

Damit das Modul Overlayfs beim nächsten Systemstart automatisch automatisch geladen wird, muss man dem Kernel bescheid sagen. Das passiert mithilfe einer eigens angelegten Datei.

  • Datei erstellen:
touch /etc/modules-load.d/MODULES_LOADED_ON_BOOT.conf
  • Inhalt einfügen:
echo "overlayfs" > /etc/modules-load.d/MODULES_LOADED_ON_BOOT.conf
Jetzt ist das Kernelmodul geladen und wird auch beim nächsten Start automatisch geladen.

Die Konfigurationsdatei

Da PSD zunächst nicht konfiguriert ist. Und wir bisher nur overlayfs vorbereitet haben, muss noch die Konfigurationsdatei angepasst werden bevor wir mit dem Start beginnen. Diese Datei findet ihr in folgendem Pfad:

/etc/psd.conf

Hier müssen entsprechende werte ggf. unkommentiert werden. Bitte beschäftigt euch auch selbst nochmal mit der Datei. Über jedem der entsprechenden Werte stehen Warnungen und gute kommentare. Deswegen nenne ich hier nur kurz die wichtigsten Optionen. Vorgeschlagene Anpassungen:

# WICHTIG! Hier Muss der Benutzer eingetragen werden, 
# für den PSD aktiviert wird. Also der Anmeldename.
USERS=

# Die Komprimierung nutzen. (Hierfür wurde das Modul bereits geladen).
USE_OVERLAYFS="yes"

# Backups bringen Gummipluspunkte:
USE_BACKUPS="yes"

# Pfad zum RAM-Laufwerk:
VOLATILE="/tmp"
Bitte überarbeitet eure Konfigurationsdatei weitestgehend selbständig. Wer sich unsicher ist, kann einfach nur oben benannte Werte eintragen und ansonsten die voreingestellten belassen.

Hier noch einige Anmerkungen:

  • Zu der Einstellung für die Browser:

Wenn in den Zeilen mit den Browsern keine Einstellungen gemacht wird, werden installierte und unterstützte Browser wie Firefox und Chromium bzw. die aufgeführten auskommentierten selbständig erkannt. An der Stelle ist deshalb kein Eingriff notwendig.

  • Zu der Einstellung für das RAM-Laufwerk:

Das Verzeichnis "/tmp" wird von systemd standardmäßig als tmpfs (soetwas wie ein RAM laufwerk) geladen. Das passiert mithilfe des Unit:

/usr/lib/systemd/system/tmp.mount

Ob das Unit oder der Dienst läuft, prüfen mit:

systemctl status tmp.mount


PSD aktivieren mit Trockenlauf

Weiter geht es mit einem Trockenlauf, was passieren würde wenn der Dienst aktiviert wird nachdem unsere Konfigurationsdatei zuvor eingerichtet wurde.

Wenn hier Fehler auftreten würden, müsste die Konfiguration und das Paket erneut überprüft, bzw. Hilfe gesucht werden.
  • Trockenlauf:
profile-sync-daemon parse
 tmpfs dir:       /tmp/deinUSER-firefox-zufälligenummer.default
 profile size:    47M
 overlayfs size:  24M
 recovery dirs:   none
Achte bitte darauf dass diese in der Ausgabe richtig interpretiert wurde:

Aktivierung mit systemctl

Wenn jetzt alles gepasst hat soweit, kann eingerichtet werden dass der Dienst automatisch startet und ihn auch tatsächlich gleich das erste mal aktivieren.

  • Aktivieren
systemctl enable psd.service
  • Starten
systemctl start psd.service
Damit ist der Dienst gestartet und aktiviert.


Nachwort

So läuft des Ding bei mir wunderbar. Ich wollte das weitergeben, und hoffe nichts wichtiges übersehen zu haben.

An dieser Stelle nochmal:

Macht eine Sicherung und schaut genau was ihr tut.


Quellen/Links: