Xgl DRI: Unterschied zwischen den Versionen

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Mit YaST => System => Editor für /etc/sysconfig-Dateien bearbeite man den Schlüssel Other => etc => sysconfig => displaymanager => DISPLAYMANAGER_XGL_OPTS, indem man ein "-xorgAc" (beachte die Groß- und Kleinschreibung!) anhängt. Für ATI-Karten sieht dann bspw. das Ergebnis so aus:
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Unter laufendem Xgl mit z.B. Beryl führt der Aufruf von DRI (3D) Programmen zu folgendem Fehler:
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Xlib:  extension "XFree86-DRI" missing on display ":0.0".
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display: :0  screen: 0
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direct rendering: No
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Um diesen Programmen Zugriff auf das DRI (Direct Rendering Interface) zu gestatten, folgendes durchführen:
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Mit [[YaST]] => System => Editor für /etc/sysconfig-Dateien bearbeite man den Schlüssel  
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Other => etc => sysconfig => displaymanager => DISPLAYMANAGER_XGL_OPTS, bzw.
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Desktop => Display manager => DISPLAYMANAGER_XGL_OPTS
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indem man ein "-xorgAc" (beachte die Groß- und Kleinschreibung!) anhängt. Für ATI-Karten sieht dann bspw. das Ergebnis so aus:
 
  -accel glx:pbuffer -accel xv:pbuffer -xorgAc
 
  -accel glx:pbuffer -accel xv:pbuffer -xorgAc
  
 
Erklärung: Dies veranlasst den X-Server dazu, neben der Xgl-Sitzung noch weitere Verbindungen zuzulassen.
 
Erklärung: Dies veranlasst den X-Server dazu, neben der Xgl-Sitzung noch weitere Verbindungen zuzulassen.
  
Nun startet man Spiele, indem man sie explizit anweist, den von Xgl benutzten X-Server für die Ausgabe zu nutzen und nicht Xgl selbst. Dazu setzt man in der Kommandozeile dem Programmnamen ein "DISPLAY=:93" voraus. Beispiel:
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Nun startet man Spiele, indem man sie explizit anweist, den von Xgl benutzten X-Server für die Ausgabe zu nutzen und nicht Xgl selbst. Dazu setzt man in der Kommandozeile dem Programmnamen ein "DISPLAY=:93" voraus, man kann dies auch in einem Programmlink auf dem Desktop verwenden und in dem Feld Befehl dem Programm voranstellen. Beispiel:
 
  DISPLAY=:93 ppracer
 
  DISPLAY=:93 ppracer
  
 
Sollte dies bei ATI-Karten noch nicht funktionieren (das Programm reagiert gar nicht oder nur extrem langsam), so ist die oben eingestellte "Offenherzigkeit" noch nicht zum Treiber durchgedrungen. Dazu führt man dann noch folgenden Befehl aus:
 
Sollte dies bei ATI-Karten noch nicht funktionieren (das Programm reagiert gar nicht oder nur extrem langsam), so ist die oben eingestellte "Offenherzigkeit" noch nicht zum Treiber durchgedrungen. Dazu führt man dann noch folgenden Befehl aus:
 
  sudo chmod 666 /dev/shm/ATI*
 
  sudo chmod 666 /dev/shm/ATI*
Damit können nun auch Programme, die unter Nicht-root-Nutzerkennungen laufen, auf das Shared Memory des ATI-Treibers und damit auf seine Beschleunigung zugreifen. Diesen Schritt muss man ggf. nach jedem Neustart wiederholen.
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Damit können nun auch Programme, die unter Nicht-root-Nutzerkennungen laufen, auf das Shared Memory des ATI-Treibers und damit auf seine Beschleunigung zugreifen. Diesen letzten Schritt muss man ggf. nach jedem Neustart wiederholen.
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Aktuelle Version vom 1. Oktober 2007, 22:12 Uhr

Unter laufendem Xgl mit z.B. Beryl führt der Aufruf von DRI (3D) Programmen zu folgendem Fehler:

Xlib:  extension "XFree86-DRI" missing on display ":0.0".
display: :0  screen: 0
direct rendering: No

Um diesen Programmen Zugriff auf das DRI (Direct Rendering Interface) zu gestatten, folgendes durchführen:

Mit YaST => System => Editor für /etc/sysconfig-Dateien bearbeite man den Schlüssel

Other => etc => sysconfig => displaymanager => DISPLAYMANAGER_XGL_OPTS, bzw.

Desktop => Display manager => DISPLAYMANAGER_XGL_OPTS

indem man ein "-xorgAc" (beachte die Groß- und Kleinschreibung!) anhängt. Für ATI-Karten sieht dann bspw. das Ergebnis so aus:

-accel glx:pbuffer -accel xv:pbuffer -xorgAc

Erklärung: Dies veranlasst den X-Server dazu, neben der Xgl-Sitzung noch weitere Verbindungen zuzulassen.

Nun startet man Spiele, indem man sie explizit anweist, den von Xgl benutzten X-Server für die Ausgabe zu nutzen und nicht Xgl selbst. Dazu setzt man in der Kommandozeile dem Programmnamen ein "DISPLAY=:93" voraus, man kann dies auch in einem Programmlink auf dem Desktop verwenden und in dem Feld Befehl dem Programm voranstellen. Beispiel:

DISPLAY=:93 ppracer

Sollte dies bei ATI-Karten noch nicht funktionieren (das Programm reagiert gar nicht oder nur extrem langsam), so ist die oben eingestellte "Offenherzigkeit" noch nicht zum Treiber durchgedrungen. Dazu führt man dann noch folgenden Befehl aus:

sudo chmod 666 /dev/shm/ATI*

Damit können nun auch Programme, die unter Nicht-root-Nutzerkennungen laufen, auf das Shared Memory des ATI-Treibers und damit auf seine Beschleunigung zugreifen. Diesen letzten Schritt muss man ggf. nach jedem Neustart wiederholen.



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